1 Acker- & Kartoffelbau HERBST 2025 PFLANZENSCHUTZEMPFEHLUNGEN 2025
2 Liebe Landwirtinnen, Landwirte, Berater und Händler, die Landwirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Neben klimatischen Herausforderungen und regulatorischen Anpassungen spielt dabei auch zunehmend die Künstliche Intelligenz (KI) eine entscheidende Rolle. In den letzten Jahren konnten mithilfe von KI erhebliche Fortschritte in der Präzisionslandwirtschaft erzielt werden. Durch intelligente Algorithmen lassen sich Bodenqualität, Wetterdaten und Pflanzenwachstum analysieren, um gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Dies führt zu effizienterer Ressourcennutzung, besseren Erträgen und reduzierter Umweltbelastung. Auch der Pflanzenschutz profitiert von dieser Entwicklung: KI-gestützte Systeme ermöglichen präzisere Vorhersagen über Schädlinge und Krankheiten, sodass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln immer weiter optimiert werden kann. Während einige chemische Wirkstoffe aufgrund neuer Vorschriften vom Markt verschwinden, werden alternative Methoden erprobt. Biologische Schädlingsbekämpfung, mechanische Verfahren und KIbasierte Frühwarnsysteme könnten in Zukunft eine tragende Rolle spielen. Diese Veränderungen erfordern jedoch Anpassungen in den Anbau- und Bewirtschaftungsstrategien. Beispielsweise könnte sich die Wahl der Saattermine noch stärker an innovativen Schutzmethoden und Wetterprognosen orientieren. Auch gesellschaftlich sorgt der Wandel in der Landwirtschaft für Diskussionen. Demonstrationen und politische Debatten zeigen, dass viele Landwirte mit den neuen Anforderungen zu kämpfen haben. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Notwendigkeit einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Agrarwirtschaft. KI kann helfen, Prozesse zu vereinfachen und zu optimieren, doch es braucht weiterhin eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik, um tragfähige Lösungen zu finden. Die Zukunft der Landwirtschaft wird durch KI und moderne Technologien maßgeblich geprägt sein. Mit starken Entwicklungs- und Forschungsabteilungen arbeiten wir daran, innovative Ansätze zu etablieren, die sowohl konventionelle als auch biologische Landwirtschaft nachhaltig unterstützen. Gemeinsam können wir den Wandel aktiv gestalten und eine produktive Zukunft sichern. Wie gewohnt stehen wir Ihnen dabei mit unserer starken Vertriebsmannschaft und der Fachberatung jederzeit zur Seite. Bei Fragen und Anregungen können Sie uns jederzeit kontaktieren. Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Herbstsaison 2025! Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen der Certis Belchim BV Johann Valenti Crop Manager Hopfen, Ackerbau & Beizen Andreas Meyer Crop Manager Kartoffeln & Zuckerrüben Verena Lange Crop Managerin Obstbau, Zusatzstoffe & Molluskizide Dieser Text wurde mithilfe von KI generiert.
3 Ansprechpartner . . . . . . . .......... 4 GETREIDE Getreidebeizen Latitude® XL ��������������������������������� 8 Difend® Extra ����������������������������� 10 Prepper® ������������������������������������� 11 Anwendungsübersicht . . . . . ........ 12 Getreideherbizide Bridge® Extra 50 WG �����������������14 Jura® . . . . . . . . . ............ 15 RAPS Anwendungsübersicht . . . . . ........ 18 Setanta® Flo . . . . . . . ......... 19 SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG Getreide & Raps Sumicidin® Alpha EC . . . . .... 20 Teppeki® . . . . . . . . .......... 21 SCHNECKENBEKÄMPFUNG Getreide & Raps Metarex INOV® . . . . . . ....... 22 Sluxx® HP . . . . . . . . ......... 23 KARTOFFELN Anwendungsübersicht . . . . . ........ 26 Narita® XL . . . . . . . . .......... 27 Sikkation Beloukha® . . . . . . . . ......... 28 Quickdown® . . . . . . . ........ 29 Keimhemmung auf dem Feld Himalaya® . . . . . . . . ......... 30 Pflanzgutbehandlung beim Einlagern Diabolo® . . . . . . . . .......... 31 Keimhemmung im Lager 1,4SIGHT® . . . . . . . . ......... 32 REINIGER & ZUSATZSTOFFE Agroclean® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 proagro Schaumfrei® . . . . . . ......... 34 Additive . . . . . . . . . . . . ............. 35 DÜNGER (alle Kulturen) Questuran® pro . . . . . . ....... 36 Zinkuran® flüssig . . . . . . ...... 37 Abstandsauflagen Herbst . . . . . . . . . . 38 Abkürzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . 39 Inhalt
4 Ansprechpartner FACHBERATER ACKERBAU BREMEN HAMBURG NIEDERSACHSEN NORDRHEIN-WESTFALEN DR. CHRISTOPH WINKELMANN christoph.winkelmann@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 921 724 69 BERLIN BRANDENBURG MECKLENBURG-VORPOMMERN SACHSEN-ANHALT SCHLESWIG-HOLSTEIN RAPHAEL SEMKEN raphael.semken@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 24 60 SACHSEN DR. DETLEF SPALTEHOLZ detlef.spalteholz@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 76 THÜRINGEN BAYERN DANIEL BEHR daniel.behr@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 233 52 89 BADEN-WÜRTTEMBERG HESSEN RHEINLAND-PFALZ SAARLAND CORINNA FUCHS corinna.fuchs@certisbelchim.com Mobil: 01516 / 461 05 36 FACHBERATER WEINBAU DR. STEPHAN REIMANN stephan.reimann@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 630 21 21 NORD BERLIN · BRANDENBURG · BREMEN · HAMBURG · MECKLENBURGVORPOMMERN · NIEDERSACHSEN · NORDRHEIN-WESTFALEN · SACHSEN-ANHALT · SCHLESWIG-HOLSTEIN ARNE SCHULZ arne.schulz@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 944 864 33 FACHBERATER SPEZIALKULTUREN SÜD BADEN-WÜRTTEMBERG · BAYERN HESSEN · RHEINLAND-PFALZ SAARLAND · SACHSEN · THÜRINGEN ULRICH SCHMIDT-DITTMEIER ulrich.schmidt-dittmeier@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 34 59 3 7 5 6 4 10 8 9 1 2 19 13 14 11 12 16 15 18 17 25 26 21 23 22 20 24 27 28 32 30 31 33 29
54 TEAMLEITER NORDOST THOMAS KOCH thomas.koch@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 904 163 40 1 DR. DETLEF SPALTEHOLZ Nordost Vertriebsberater detlef.spalteholz@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 76 2 DAVID NIEDERGESÄß Nordost Vertriebsberater david.niedergesaess@certisbelchim.com Mobil: 0175 / 944 52 07 3 RUDI ROLFS Nordost Vertriebsberater rudi.rolfs@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 649 59 78 4 JÖRG GUMPRECHT Nordost Vertriebsberater joerg.gumprecht@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 578 50 80 5 DIRK ABEL Nordost Vertriebsberater dirk.abel@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 426 23 02 6 JONAS ALBRECHT Nordost Vertriebsberater jonas.albrecht@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 211 33 68 7 ARENDT GRAPENGETER Nordost Vertriebsberater arendt.grapengeter@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 417 03 85 8 JENS HILDEBRANDT Nordost Vertriebsberater jens.hildebrandt@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 787 79 06 9 N.N. 10 SABRINA OTTO Nordost Vertriebsberaterin sabrina.otto@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 211 54 84 TEAMLEITER NORDWEST DR. CHRISTIAN SCHNELLE christian.schnelle@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 426 84 10 11 BERND DUST Nordwest Vertriebsberater bernd.dust@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 761 24 22 12 MICHAEL KALBHENN Nordwest Vertriebsberater michael.kalbhenn@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 962 675 50 13 DR. CLEMENS SIEBNER Nordwest Vertriebsberater clemens.siebner@certisbelchim.com Mobil: 01514 / 186 09 07 14 STEFAN HAHNEL KEY ACCOUNT: KARTOFFEL NORD + Nordwest Vertriebsberater stefan.hahnel@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 77 15 ROBERT BLUM Nordwest Vertriebsberater robert.blum@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 671 00 42 16 UWE BOEDECKER Nordwest Vertriebsberater uwe.boedecker@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 317 96 76 17 NORBERT JACOBS Nordwest Vertriebsberater norbert.jacobs@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 402 59 84 18 MARTIN KRUMME Nordwest Vertriebsberater martin.krumme@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 54 13 19 TORGE BUHMANN Nordwest Vertriebsberater torge.buhmann@certisbelchim.com 0172 / 540 66 52 TEAMLEITER SÜDOST GÜNTER HUMMER guenter.hummer@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 677 06 38 20 STEFAN BAUER Südost Vertriebsberater stefan.bauer@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 781 20 63 21 HELMUT SCHÖLER Südost Vertriebsberater helmut.schoeler@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 743 35 81 22 ANDREAS EICHINGER Südost Vertriebsberater andreas.eichinger@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 656 03 92 23 MANFRED MOOSBAUER Südost Vertriebsberater manfred.moosbauer@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 66 24 KLAUS OKER Südost Vertriebsberater klaus.oker@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 323 19 96 25 JOCHEN BERNHARDT Südost Vertriebsberater jochen.bernhardt@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 423 41 90 26 BRITTA TRAUTER Südost Vertriebsberaterin britta.trauter@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 64 TEAMLEITER SÜDWEST THOMAS HUBER thomas.huber@certisbelchim.com Mobil: 01514 / 262 89 76 27 ENGELBERT LANZ Südwest Vertriebsberater engelbert.lanz@certisbelchim.com Mobil: 0174 / 944 71 83 28 ANDREAS DIZINGER Südwest Vertriebsberater andreas.dizinger@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 292 34 31 29 HEINZ AMBERGER Südwest Vertriebsberater heinz.amberger@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 52 30 VOLKER SANDROCK Südwest Vertriebsberater volker.sandrock@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 60 31 FRIEDBERT DANIELS Südwest Vertriebsberater friedbert.daniels@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 423 35 79 32 ALEXANDER BAY Südwest Vertriebsberater alexander.bay@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 58 33 MICHAEL DANIEL Südwest Vertriebsberater michael.daniel@certisbelchim.com 0172 / 441 87 54
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7 Getreide
8 Getreide | Beizmittel Ihre Vorteile • Schutz der Wurzeln für eine optimale Wurzelentwicklung • Verbesserte Wasser- und Nährstoffaufnahme • Sichere Erträge und hohe Qualitäten • Flexiblere Saattermine • Besonders gute Bestockungsleistung bei Hybridsorten Latitude® XL schützt die Wurzeln, so dass: • Mehr Wurzelmasse (mit höherem Feinwurzelanteil) ausgebildet werden kann • Kräftigere, vitalere Pflanzen wachsen können • Die Pflanzen vorhandenes Wasser und Nährstoffe effizienter nutzen können Die starke Beize gegen Schwarzbeinigkeit WIRKSTOFF (FRAC) 125 g/l Silthiofam (38) FORMULIERUNG FS SCHADORGANISMUS Schwarzbeinigkeit (Gaeumannomyces graminis) in Weizen, Gerste, Triticale, Dinkel, Durum WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT Vor der Saat (Beizen) Mit allen Beizmitteln auf Wasserbasis mischbar AUFWANDMENGE 200 ml/dt Maximaler Mittelaufwand Weizen: 400 ml/ha = 2 dt Saatgut/ha Gerste: 360 ml/ha = 1,8 dt Saatgut/ha Triticale: 320 ml/ha = 1,6 dt Saatgut/ha MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 5 l, 20 l, 200 l Latitude® XL schützt die Wurzel und ermöglicht eine effektivere und effizientere N-Umsetzung Standardbeize + Latitude® XL Standardbeize Mit allen Beizmitteln auf Wasserbasis mischbar
9 Gerste, Dinkel und Triticale Auch Gerste, Dinkel und Triticale werden von Schwarzbeinigkeit befallen. Mit Schwarzbeinigkeit ist vor allem dann zu rechnen, wenn in den letzten 5 Jahren mindestens dreimal Getreide angebaut wurde. Getreide | Beizmittel Ertragssteigerung durch Latitude® XL Beizung in Rapsweizen 80 85 90 95 100 Ertrag (dt/ha) Sorte 13 Sorte 12 Sorte 11 Sorte 10 Sorte 9 Sorte 8 Sorte 7 Sorte 6 Sorte 5 Sorte 4 Sorte 3 Sorte 2 Sorte 1 Standardbeize Mehrertrag mit LATITUDE® XL 110 4,1 10,6 4,0 2,1 4,4 5,1 8,6 3,5 4,4 3,6 4,4 6,1 2,9 105 Ø 4,9 dt/ha Mehrertrag Quelle: Versuchsansteller: Quintus / Certis, Standort: Lehmkuhlen (SH), Aussaat: 22.09.2020, Ernte: 12.08.2021 Ertragssteigerung mit Latitude® XL in Wintergerste Quelle: LWK NRW, Standort Berlingsen, Sorte: KWS Orbit; VF: Winterweizen; Aussaat: 29.09.21; Saatmenge: 320 K/m²; Ernte: 06.07.22 Mehrertrag durch Latitude®XL 110 100 90 80 70 60 Ertrag (dt/ha) 11 dt/ha 3 dt/ha Standardbeize (-40 kg N) Standardbeize DBE Standardbeize + Latitude® XL (-40 kg N) Standardbeize + Latitude® XL DBE 105,15 102,23 104,71 93,78 Ertragssteigerung durch Latitude® XL Beizung in Hybrid-Wintergerste Quelle: Versuchsansteller: FLV, Standort: Frankfurt (HE), Sorte: Toreroo 80 90 100 110 Ertrag (dt/ha) 170 K/M2 119 K/M2 6,2 4,5 Standardbeize Mehrertrag mit LATITUDE® XL 80 90 100 110 Ertrag (dt/ha) 170 K/M2 119 K/M2 6,2 4,5 Standardbeize Mehrertrag mit LATITUDE® XL 80 90 100 110 Ertrag (dt/ha) 170 K/M2 119 K/M2 6,2 4,5 Standardbeize Mehrertrag mit LATITUDE® XL 80 90 100 110 Ertrag (dt/ha) 170 K/M2 119 K/M2 6,2 4,5 Standardbeize Mehrertrag mit LATITUDE® XL Karibu® als Additiv zur Saatgutbehandlung • Zur verbesserten Anhaftung & Verteilung der Beize und zur Verminderung von Abrieb- und Staubentwicklung • Erhöht die Fließfähigkeit des Saatgutes • Aufwandmenge 20–40 ml je 100 kg Saatgut im Beizverfahren MEHR INFORMATIONEN HIER:
10 Ihre Vorteile • Hochwirksam gegen Zwergsteinbrand, Fusarium und Steinbrand • Hervorragende Einfärbung • Optimierte Formulierung für beste Fließfähigkeit und minimierte Staubentwicklung Die Getreidebeize mit Zwergsteinbrandwirkung WIRKSTOFF (FRAC) 25 g/l Fludioxonil (12) 25 g/l Difenoconazol (3) FORMULIERUNG FS SCHADORGANISMUS Steinbrand, Zwergsteinbrand, Fusarium-Arten in Weizen, Triticale Fusarium-Arten in Gerste, Roggen, Hafer WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT Vor der Saat (Beizen) AUFWANDMENGE 200 ml/dt Maximaler Mittelaufwand Weizen: 480 ml/ha = 2,4 dt Saatgut/ha Gerste: 360 ml/ha = 1,8 dt Saatgut/ha Roggen: 320 ml/ha = 1,6 dt Saatgut/ha Hafer: 340 ml/ha = 1,7dt Saatgut/ha Triticale: 320 ml/ha = 1,6 dt Saatgut/ha MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 20 l, 200 l, 1000 l DIFEND® EXTRA Wirkung auf Fusarium-Arten Quelle: Globachem; Standort: Hereford (UK) Quelle: Japan Agro Services, FR (2017) Infizierte Pflanzen pro Parzelle (%) 15 11,3 7,5 3,8 0 Unbehandelt Difend® Extra 200 ml/dt VGM 200 ml/dt Fusarium Infektion 42 Tage nach der Saat Staubabrieb nach Beizanwendung Winterweizen Saatgut Wirkung auf Steinbrand Infizierte Ähren pro Parzelle (%) Quelle: Globachem; Standort: Hereford (UK) 170 127,5 85 42,5 0 Unbehandelt Difend® Extra 200 ml/dt VGM 200 ml/dt Infizierter Winterweizen, schwere Infektion Wirkung auf Zwergsteinbrand Infizierte Ähren pro Parzelle (%) Quelle: Globachem; Standort: Hereford (UK) 50 37,5 25 12,5 0 Difend® Extra 200 ml/dt Unbehandelt VGM 200 ml/dt Künstlich infizierter Winterweizen Zwergsteinbrand in Weizen Getreide | Beizmittel Tipp: Beizung gegen Zwergsteinbrand ist speziell in Höhenlagen über 400 m ein Muss. 0 0,5 2 g/100 kg VM 2 0,2 l/100 kg 1,5 1 VM 1 0,2 l/100 kg Difend® Extra 0,2 l/100 kg Unbehandelt (Wasser) 0,4 l/100 kg
11 Getreide | Beizmittel WIRKSTOFF (FRAC) 25 g/l Fludioxonil (12) FORMULIERUNG FS SCHADORGANISMUS Steinbrand (Tilletia caries o. foetida), Fusarium-Arten WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT Vor der Saat (Beizen) AUFWANDMENGE 200 ml/dt Saatgut MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr Maximaler Mittelaufwand: s. Gebrauchanleitung WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 20 l, 200 l, 1000 l Ihre Vorteile • Bewährter Wirkstoff zur Saatgutbeizung • Hohe Wirksamkeit gegen Fusarium • Einfache Anwendung durch Flüssigformulierung • Sehr gute Mischbarkeit Bester Schutz für Saatgut Prepper ist eine fungizide Wasserbeize zum Schutz von Saatgut vor boden- und samenbürtigen Krankheitserregern im Weizen. Gute Vorbereitung ist alles! Die volle Wirkung von Prepper entfaltet sich während des Keimvorganges des Saatguts im Boden und schützt die junge Saat. Die Formulierung als Suspensionskonzentrat ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung auf dem Saatgut und weist sehr gute Hafteigenschaften an der Kornoberfläche auf. Perfektion in Weizen
12 Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Wartezeit F = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. 1 = Eigene Erfahrungen, keine zugelassene Indikation Biologisches Pflanzenschutzmittel. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. Produktgruppe Herbizide Insektizide Molluskizide BBCH 00 BBCH 10 – 12 BBCH 13 BBCH 21 – 29 BBCH 30 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 31 37 32 39 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 31 37 32 39 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 31 37 32 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 31 BBCH Die Gräserbekämpfung im Getreideanbau im Herbst gestaltet sich zunehmend schwieriger. Veränderungen in der Wirksamkeit zeigen sich schon jetzt auf den Getreidefeldern. Die regional unterschiedlich dominierenden Ungräser Ackerfuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras und Weidelgrasarten werden durch den Wirkstoff Flufenacet in SUNFIRE® als Kernbaustein in der Herbstbehandlung gut erfasst. Nacktschnecken 5 kg/ha max. 5 Anw. F Nacktschnecken 7 kg/ha max. 4 Anw. F Blattläuse, Getreidehähnchen, Blattläuse als Virusvektor 0,2 – 0,25 l/ha max. 1–3 Anw. 35 Tage Anwendungsbereich Weizen, Gerste, Roggen, Triticale, Hafer Windhalm & Unkräuter 4 l/ha max. 1 Anw. F Anwendungsbereich Winterweichweizen, -gerste, -roggen, -triticale Anwendungsübersicht Getreide – HERBST Windhalm und einkeimblättrige Unkräuter 60 g/ha max. 1 Anw. F Anwendungsbereich Winterweichweizen BRIDGE® EXTRA 50 WG
13 Notizen
14 Ihre Vorteile • Schnelle und gründliche Wirkung • Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis • Breite Möglichkeit an Zumischpartnern • Idealer Baustein zum Resistenzmanagement Der Resistenzbaustein in der Fruchtfolge WIRKSTOFF (HRAC) 500 g/kg Flumioxazin (14) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Gemeiner Windhalm, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter in Winterweichweizen WIRKUNGSWEISE Blatt- / Bodenwirkung (30/70) ANWENDUNGSZEITPUNKT vor / nach dem Auflaufen, Herbst BBCH 00–14 AUFWANDMENGE 60 g/ha in 200–400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 1,2 kg UNGRAS / UNKRAUT Bridge® Extra 50 WG 60 g/ha Bridge® Extra 50 WG 60 g/ha + Sunfire® 0,2 / 0,48 l/ha Bridge® Extra 50 WG 60 g/ha + Alliance® 60 g/ha Ackerfuchsschwanz Jährige Rispe Windhalm Ausfallraps Ehrenpreis Arten Erdrauch Kamille Kerbel Klatschmohn Klettenlabkraut Kornblume Stiefmütterchen Storchschnabel Taubnessel Vergissmeinnicht Vogelmiere Wirkungsspektrum gute Wirkung mittlere Wirkung geringe Wirkung sehr gute Wirkung MEHR INFORMATIONEN HIER: Getreide | Herbizid BRIDGE® EXTRA 50 WG Windhalm und Unkräuter Windhalm und Unkräuter + Kornblume Windhalm und Unkräuter + Ausfallraps Windhalm und Unkräuter + Ausfallraps, Kerbel, Storchschnabel Ackerfuchsschwanz und Unkräuter Einsatzbereich (BBCH) 0 7 9 10 11 12 13 21 Bridge® 60 g/ha + Cleanshot® 95 g/ha Anwendungsempfehlungen Winterweichweizen Bridge® 60 g/ha + Flufenacet 100 g/ha (z.B. Sunfire® 0,2 l/ha) Bridge® 60 g/ha + Flufenacet 240 g/ha (z.B. Sunfire® 0,48 l/ha) Bridge® 60 g/ha + Alliance® 35 g/ha Bridge® 60 g/ha + Alliance® 60 g/ha Keine Nachbau- probleme
15 Ihre Vorteile • Enthält die sich optimal ergänzenden Wirkstoffe Prosulfocarb und Diflufenican • Wirkstoffwechsel für ein wirksames Resistenzmanagement gegen Ungräser im Herbst • Breite Wirkung im Wintergetreide inkl. Wintertriticale Der Gipfelstürmer Einjähriges Rispengras Weidelgras Windhalm WIRKSTOFF (HRAC) 667 g/l Prosulfocarb (15) 14 g/l Diflufenican (12) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Vor dem Auflaufen Einj. Rispengras, Gem. Windhalm, Vogel-Sternmiere, Pers. Ehrenpreis Nach dem Auflaufen Feld-Stiefmütterchen, Gem. Windhalm, Vogel-Sternmiere, Pers. Ehrenpreis, Echte Kamille in Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen, Wintertriticale WIRKUNGSWEISE Bodenwirkung ANWENDUNGSZEITPUNKT vor / nach dem Auflaufen, Herbst BBCH 00 – 13 AUFWANDMENGE 4 l/ha in 300 – 400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 l UNGRAS / UNKRAUT JURA® 3,0 l/ha JURA® 3,0 l/ha + SUNFIRE® 0,48 l/ha SUNFIRE® 0,48 l/ha Ackerfuchsschwanz Jährige Rispe Windhalm Weidelgras-Arten* Ausfallraps Ehrenpreis Kamille Kerbel Klatschmohn Klettenlabkraut Kornblume Stiefmütterchen Storchschnabel Taubnessel Vergissmeinnicht Vogelmiere Wirkungsspektrum Jura® 3,0 l/ha gute Wirkung mittlere Wirkung geringe Wirkung sehr gute Wirkung Getreide | Herbizid MEHR INFORMATIONEN HIER:
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17 Raps
18 BBCH 30 BBCH 14 – 18 BBCH 11 – 13 BBCH 10 BBCH 00 – 09 BBCH 50 33 30 14-18 10 11-13 00-09 60 65 BBCH 50 33 30 14-18 10 11-13 00-09 60 BBCH 50 33 30 14-18 10 11-13 00-09 BBCH 33 30 14-18 10 11-13 00-09 BBCH 33 30 14-18 10 11-13 00-09 Anwendungsübersicht Raps – HERBST Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Wartezeit F = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. 1 = Eigene Erfahrungen, keine zugelassene Indikation Produktgruppe Herbizide Insektizide Molluskizide Grüne Pfirsichblattlaus 100 g/ha max. 1 Anw. F Beißende Insekten 0,25 l/ha max. 2 Anw. 56 Tage Ungräser (resist. AFU) Ausfallgetreide 1,25 – 1,875 l/ha max. 1 Anw. F In der Spritzsaison werden verschiedene Kulturen nacheinander mit unterschiedlichen Produkten (Herbiziden, Wachstumsreglern, Fungiziden, Insektiziden) behandelt. Das große Risiko: Pflanzenschäden oder Totalverluste aufgrund mangelnder Reinigung wie oben im Raps. Vermeiden Sie Spritzschäden durch AGROCLEAN® nach jedem Einsatz und vor der Wintereinlagerung. Nacktschnecken 5 kg/ha max. 5 Anw. F Nacktschnecken 7 kg/ha max. 4 Anw. F Biologisches Pflanzenschutzmittel. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau.
19 Ihre Vorteile • Breite Zulassung und breites Wirkungsspektrum gegen Ungräser und Ausfallgetreide • Langanhaltende Bodenwirkung • Wirkt gegen resistenten Ackerfuchsschwanz (ACCase-, ALS- und PS II-Hemmer) • Sehr gute Wirkung gegen Trespe-Arten Wirkungsweise Der im Setanta® Flo enthaltene Wirkstoff Propyzamid wird hauptsächlich über die Wurzeln und kaum über die grünen Pflanzenteile aufgenommen. Die Wirkung wird erst mit Beginn der Vegetation sichtbar, indem die Ungräser nicht mehr weiterwachsen und absterben. Kühle Witterung und Feuchtigkeit erhöhen die Wirksamkeit. Anwendungsempfehlung Trespen, Einj. Rispe, Windhalm, Ausfallgetreide, Ackerfuchsschwanz, Vogelmiere, Ehrenpreis Schwer bekämpfbarer Ackerfuchsschwanz auf schweren Böden (einschl FOP/DIM resistenter Biotyp) Das Bodenherbizid gegen resistenten Ackerfuchsschwanz WIRKSTOFF (HRAC) 400 g/l Propyzamid (3) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Ausfallgetreide, Ackerfuchsschwanz, Trespe-Arten, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Vogel-Sternmiere WIRKUNGSWEISE Bodenwirkung ANWENDUNGSZEITPUNKT Nach dem Auflaufen, Spätherbst bis Winter, während der Vegetationsruhe Ab BBCH 14 AUFWANDMENGE Ausfallgetreide, Ackerfuchsschwanz, Trespe-Arten, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Vogel-Sternmiere 1,25 l/ha in 200 – 400 l/ha Wasser Ackerfuchsschwanz (schwer bekämpfbare Ungräser) 1,875 l/ha in 200 – 400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Wichtiger Hinweis Die Bodentemperatur sollte zum Anwendungstermin unter 10 °C liegen. Kurz vor Vegetationsende werden die höchsten Wirkungsgrade erzielt. 1,25 l/ha 1,875 l/ha BBCH 50 33 30 14-18 10 11-13 00-09 60 RESISTENZBRECHER gegen Ackerfuchsschwanz Raps | Herbizid MEHR INFORMATIONEN HIER:
20 Ihre Vorteile • Sofort- (Knock-Down-Effekt) und Dauerwirkung • Beständige Wirkung unabhängig von der Temperatur • Hohe Wirkstoffstabilität im Spritztank Beständige Wirkung unabhängig von Temperatur und pH-Wert Sumicidin® Alpha EC hat beste physikalische Eigenschaften, wie geringe Flüchtigkeit, hohe Lichtbeständigkeit und hohe pH-Stabilität, um dauerhaft seine Wirkung zu entfalten. Die hohe pH-Stabilität reduziert den Wirkstoffabbau im Spritztank im Vergleich zu anderen Pyrethroiden. Die geringe Flüchtigkeit hat einen positiven Einfluss auf die Wirkungsdauer von Sumicidin® Alpha EC. WIRKSTOFF (IRAC) 50 g/l Esfenvalerat (3A) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Beißende Insekten WIRKUNGSWEISE Kontakt- und Fraßwirkung, nicht systemisch ANWENDUNGSZEITPUNKT Nach Erreichen von Schwellenwerten bzw. nach Warndienstaufruf AUFWANDMENGE Siehe Tabelle MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 3 x pro Kultur und Jahr, 1-2 x in dieser Anwendung (je nach Schadorganismus) WARTEZEIT 35 Tage (Getreide) 56 Tage (Raps) BIENENSCHUTZ B2 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Das Omega für Schädlinge Ackerbau | Insektizid Ackerbau Kultur Getreide (Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen) Getreide (Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen) Winterraps Indikation Blattläuse Blattläuse als Virusvektoren Beißende Insekten Aufwandmenge 250 ml/ha 200 ml/ha 250 ml/ha Stadium Kultur Nach Erreichen von Schwellenwerten bzw. nach Warndienstaufruf EC 12 bis 49 Nach Erreichen von Schwellenwerten bzw. nach Warndienstaufruf In der Anwendung bzw. je Indikation 1 2 2 Max. Anzahl je Kultur/Jahr 3 3 2 Wartezeit 35 Tage 35 Tage 56 Tage Die zugelassenen Indikationen im Herbst: MEHR INFORMATIONEN HIER:
21 Ackerbau | Insektizid Der Läusespezialist WIRKSTOFF (IRAC) 500 g/kg Flonicamid (29) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Saugende Insekten in Wintergerste und Winterraps WIRKUNGSWEISE Kontakt und systemisch (akropetal und translaminar) ANWENDUNGSZEITPUNKT Siehe Tabelle AUFWANDMENGE Siehe Tabelle MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B2 PACKUNGSGRÖSSE 500 g, 2 kg Ihre Vorteile • Lang anhaltende Wirkung gegen alle Blattlausarten • Erfasst versteckt sitzende Läuse • Wetterunabhängig und nützlingsschonend • Keine Kreuzresistenzen zu anderen Insektiziden Selektiv und gezielt gegen Blattläuse in Winterraps Der Läusespezialist Teppeki® bekämpft Blattläuse, während Blattlausräuber wie Schwebfliegen, Marienkäfer und deren Larven von Teppeki® verschont werden. Wenn nach Abbau des Wirkstoffes die Blattläuse den Raps wiederbesiedeln, werden sie von den vorhandenen Blattlausräubern kontrolliert. Teppeki® effektiv gegen Grüne Pfirsichblattlaus Die systemischen, translaminaren und penetrierenden Eigenschaften von Teppeki® verhelfen dem Wirkstoff Flonicamid sich hervorragend in der Pflanze zu verteilen, sodass auch versteckt sitzende Läuse effektiv bekämpft werden. Bereits 1 Stunde nach Applikation von Teppeki® blockiert der Wirkstoff die Saugtätigkeit der Blattläuse – die Produktion von Honigtau wird dadurch eingestellt. Nach 2 – 5 Tagen sterben die Blattläuse ab. * Nur in Spritzfolge oder Tankmischung mit einem Pyrethroid empfohlen! Ackerbau Kultur Wintergerste* Winterraps Indikation Blattläuse als Virusvektoren Grüne Pfirsich-Blattlaus Aufwandmenge 140 g/ha 100 g/ha Stadium Kultur EC 11 bis 25 EC 12 bis 18 Max. Anzahl je Kultur/Jahr 1 1 Wartezeit F F Die zugelassenen Indikationen im Herbst: Zugelassen in Getreide, Kartoffeln, Zuckerrübe, Kernobst, Hopfen, Gemüse, Zierpflanzen & Kräutern Wichtiger Hinweis Auf abgetrockneten Beständen wird die Zugabe von 0,1 l/ha Karibu® empfohlen. Karibu® fördert die Verteilung auf dem Blatt und die Wirkstoffaufnahme. MEHR INFORMATIONEN HIER:
22 Sonstige | Molluskizid WIRKSTOFF 40 g/kg Metaldehyd FORMULIERUNG RB (Nasspressung) SCHADORGANISMUS Nacktschnecken WIRKUNGSWEISE Fraßköder ANWENDUNGSZEITPUNKT Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf, Bis BBCH 40 AUFWANDMENGE 5 kg/ha Abstand: min. 5 Tage max. 17,5 kg/ha und Jahr MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 5 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F (Kartoffel 7 Tage) BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 5 kg, 20 kg ACKERBAUKULTUREN Hanf, Mohn, Sesam, Sonnenblume, Raps, Rübsen, Schwarzer Senf, Ölkürbis, Saflor, Borretsch, Leindotter, Lein, Sojabohne bis BBCH 17 Triticale, Gerste, Roggen, Weizen, Hafer bis BBCH 29 Zuckerrübe, Futterrübe bis BBCH 15 Mais Kartoffel bis BBCH 40 Der Schneckenköder mit innovativem Extrakt Ihre Vorteile • Maximale Lockwirkung • Sehr hohe Regenfestigkeit • Optimale Streueigenschaften Maximale Anziehungskraft und Lockwirkung Echte Köderwirkung, von der Pflanze weg zum Köder, denn der Duft von RAPSAKTIV® lockt Schnecken an. Vereinfachtes Auffinden des Köders steigert die gesamte Wirkung der Köderausbringung. Gesteigerter Geschmack Die Schnecken fressen freiwillig die letale Dosis, weil ihnen der Köder mit RAPSAKTIV® so gut schmeckt. Unerreicht schnelle Wirkung Schneckenfraß an Pflanzen wird sofort eingestellt (Appetitverlust), das führt zu einem schnelleren Tod der Schnecken. Sehr hohe Regenfestigkeit und Witterungsbeständigkeit Wirkungsvolle Behandlung bei feuchten, nassen und wechselhaften Bedingungen, lange Haltbarkeit und Stabilität des Köders auf/in dem Boden. Exzellente mechanische und ballistische Eigenschaften Gute Ballistik für große Streubreite dank relativ schwerer, dichter Köder (nur 60.000 Köder pro kg), perfektes Streubild, sichere Behandlung, hohe Druckbeständigkeit der Köder, staubfrei. Anwendungsempfehlung Die einzigartige Formulierung enthält Auszüge aus der Rapspflanze. Denn Forschungen zeigen: Duft und Geschmack von Rapspflanzen wirken besonders anziehend auf Schnecken. Flächenbehandlung (5 kg/ha): Zur breitflächigen Ausbringung mit Schneckenkorn- oder Düngerstreuern DEN SCHNECKEN IMMER EINE SPUR VORAUS! Mehr zum Schneckenmonitoring erfahren Sie unter: schneckenmonitoring.de STREUTABELLEN, GEBRAUCHSANLEITUNGEN, UVM. FINDEN SIE HIER:
23 Sonstige | Molluskizid Ihre Vorteile • In allen Ackerbaukulturen zugelassen • Sehr gute Regen- und Schimmelfestigkeit • Sehr hohe Pelletdichte (ca. 60 Pellets/m²) • Keine Rückstände, keine Wartezeiten oder zeitliche Einschränkungen zwischen den Anwendungen Natürlicher Schneckenschutz Für integrierte und biologische Produktion geeignet, gelistet in der Betriebsmittelliste für ökologischen Landbau in Deutschland, ohne Rückstände oder Wartezeiten. WIRKSTOFF 29,7 g/kg Eisen-III-phosphat FORMULIERUNG RB (Nasspressung) SCHADORGANISMUS Nacktschnecken WIRKUNGSWEISE Fraßköder ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen, nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf AUFWANDMENGE 5 – 7 kg/ha MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 4 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 20 kg Das natürliche All-Wetter- Schneckenkorn Sluxx® HP kann bei Befallsbeginn im Vorauflauf bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Schnecken eingesetzt werden. So können Sie z.B. Ihr Getreide sowohl vor Blattfraß als auch vor dem Aushöhlen der Körner schützen! SLUXX® HP nach 4 Tagen VM Eisen-III-phosphat nach 4 Tagen Schimmelfestigkeit bei Nässe Quelle: Versuch 05/2019, Aerzen, Deutschland 3 g Schneckenköder pro Petrischale mit 7 g Leitungswasser benetzt, Aufbewahrung der Petrischalen bei 23 °C bei 16 h Licht. STREUTABELLEN, GEBRAUCHSANLEITUNGEN, UVM. FINDEN SIE HIER:
24
25 Kartoffel
26 Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Wartezeit F = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. 1 = Eigene Erfahrungen, keine zugelassene Indikation Produktgruppe Beizen Fungizide Insektizide Molluskizide Sonstige BBCH 97 Lager BBCH 91 BBCH 80 BBCH 69 BBCH 68 BBCH 66 Nacktschnecken 7 kg/ha max. 4 Anw. F Blattläuse, Blattläuse als Virusvektoren 0,3 l/ha max. 1 Anw. (Virusvektoren 2x) 14 Tage Keimhemmung im Feld 5 kg/ha max. 1 Anw. 21 Tage Krautabtötung 0,8 l/ha + Toil® max. 1–2 Anw. 21 Tage Krautabtötung 16 l/ha max. 2 Anw. 21 Tage Alternaria-Arten 0,25 l/ha max. 4 Anw. 14 Tage Fusarium, Silberschorf, Phoma 0,15 l/t Pflanzgut ULV max. 1 Anw. keine Eine frühzeitige aktive Verlängerung der Keimruhe mit 1,4SIGHT® verhindert die Keimbildung und reduziert Gewichtsverluste. Anwendungsübersicht Kartoffel – SOMMER & HERBST Biologisches Pflanzenschutzmittel. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. 20 30 13 40 50 60 66 68 69 80 91 93 97 -13 91 20 30 40 50 60 66 68 69 80 93 97 1-13 91 40 50 60 66 68 69 80 91 93 97 FÜR BESTE LAGERQUALITÄT! Unsere Fungizidempfehlung gegen Braun- & Nassfäule im Lager ® Keimhemmung im Lager 20 ml/ton max. 6 Anw. 3 Tage NEU!
27 MEHR INFORMATIONEN HIER: Der Schlüssel zur Alternaria Bekämpfung Ihre Vorteile • Flexibel einsetzbarer Spezialist gegen Alternaria • Wichtiger Baustein im Resistenzmanagement • Protektiv mit guter Dauerwirkung Der Zumischpartner bei Alternaria Narita® XL ist ein Spezial-Fungizid zur Bekämpfung der immer bedeutender werdenden Alternaria. Narita® XL erfasst beide Alternaria-Arten (A. solani und A. alternata) vorwiegend protektiv. Narita® XL ist ein sehr wichtiger Baustein im Anti-ResistenzManagement (Wirkstoffwechsel), da es nicht kreuzresistent zu den resistenzgefährdeten Strobilurinen oder Carboxamiden ist. Innerhalb der Spritzstrategie ist Narita® XL flexibel zu jedem in der entsprechenden Situation benötigtem Krautfäulefungizid mischbar. WIRKSTOFF (FRAC) 500 g/l Difenoconazol (3) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Alternaria-Arten WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT Ab BBCH 40 (Beginn der Knollenanlage) bis BBCH 99 AUFWANDMENGE 0,25 l/ha in 100–400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 4 x pro Kultur und Jahr Abstand: mind. 10 Tage WARTEZEIT 14 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Jetzt 4 x pro Saison anwendbar! Alternaria im Bestand. Größeren Flecken sind von einem chlorotischen Hof umgeben und hier zeigen sich oft auch konzentrische Ringe, die gut mit bloßem Auge zu erkennen sind Fungizid % Befall Alternaria 100 80 60 40 20 0 19.08. 26.08. 03.09. 09.09. 13.09. 19.09. 24.09. Alternaria-Fungizidversuch 2024 Narita® XL: Positionierung früh! Versuch der Wageningen University & Research (WUR) 2 x Narita® XL – 2 x VGM A 2 x VGM A – 2 x Narita® XL Unbehandelt VGM A früh Narita XL früh (zweimalige Anwendung am 1.8. und 15.8.) Unbehandelt T2 T3 T4
28 Sikkation Ihre Vorteile • Sehr schnelle Wirkung: Sichtbar innerhalb von 2 Stunden • Wirkstoff ist natürlichen Ursprungs: Hervorragendes Umweltprofil • Keine Rückstände Der Spezialist für die Krautabtötung Beloukha® enthält den Wirkstoff Pelargonsäure. Dieser wird ausschließlich aus pflanzlichen Ölen (Raps und Sonnenblume) gewonnen. Durch den Einsatz von Beloukha® wird die Kutikula der benetzten Pflanzenteile zerstört. Die Zellen verlieren ihr Wasser und fangen innerhalb kürzester Zeit an zu vertrocknen. Je wärmer und strahlungsreicher die Witterung in den Tagen nach der Anwendung ist, desto schneller tritt die Wirkung ein. Aufgrund seines natürlichen Ursprungs und dem schnellen Abbau gibt es für Beloukha® keine Wartezeit nach der Behandlung. Somit ist Beloukha® flexibel einsetzbar. Beloukha® bietet die Möglichkeit der Kraut- und Stängelsikkation nach dem Krautschlagen. Der Einsatz des Produktes in der Solo-Anwendung sollte bei einer Aufwandmenge von 16 l/ha mit einer Konzentration von 6% in 260 l/ha Wasser oder von 8 % in 200 l/ha Wasser erfolgen. Nach eigenen Erfahrungen sind Mischungen mit Quickdown® & Toil® möglich. In diesem Fall ist eine Erhöhung der Wassermenge auf 300 l/ha für die bessere Benetzung zu empfehlen. WIRKSTOFF (HRAC) 680 g/kg Pelargonsäure (0) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Krautabtötung ANWENDUNGSZEITPUNKT Vor der Ernte ab BBCH 81 AUFWANDMENGE 16,0 l/ha in 200 bis 400 l/ha Wasser Abstand: 5–7 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 2 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 l Zerstörung der Kutikula: Erhöhte Durchlässigkeit der Wachsschicht Wasserverlust der Zellen Stress wird induziert Schäden an der Zellmembran Kutikula Tiefer sitzende Zellen Mesophyll MEHR INFORMATIONEN HIER:
29 Breit. Blattaktiv. Besser. WIRKSTOFF (HRAC) 24,2 g/l Pyraflufen (14) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Krautabtötung ANWENDUNGSZEITPUNKT Einmalanwendung: 1–2 Tage nach dem Krautschlagen, bis 14 Tage vor der Ernte Splitting (ausgenomm. Pflanzgut): Bis 14 Tage vor der Ernte, ab BBCH 91 Splitting (mittelspäte bis sehr späte Sorten): 1–2 Tage nach dem Krautschlagen und bis 14 Tage vor der Ernte, BBCH 71 – 91 AUFWANDMENGE 0,8 l/ha Quickdown® + 2,0 l/ha Toil® Einmalanwendung: in 300 bis 600 l/ha Wasser Splitting (ausgenomm. Pflanzgut): in 600 bis 1.000 l/ha Wasser Abstand: 4–7 Tage Splitting (mittelspäte bis sehr späte Sorten): in 300 bis 600 l/ha Wasser Abstand: 4–7 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN Einmalanwendung: 1 x in der Anwendung 2 x pro Kultur und Jahr Splitting: 2 x in der Anwendung 2 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F PACKUNGSGRÖSSE 0,8 l Quickdown® + 2 l Toil® 4 l Quickdown® + 10 l Toil® Ihre Vorteile • Ernteerleichterung und Förderung der Schalenfestigkeit • Absicherung der Knollenqualität • Minimierung des Wiederaustriebs am Stängel, insb. bei Pflanzkartoffeln Der Spezialist für die Krautabtötung und gegen den Wiederaustrieb Quickdown® ist das leistungsfähige Sikkationsmittel in Kartoffeln aller Verarbeitungsrichtungen mit einer hervorragenden Wirkung auf den Stängel. Die Vorteile von Quickdown® werden sowohl auf dem Feld in der Verminderung des Wiederaustriebs als auch im Lager in der Qualität der Knollen sichtbar. Aktuelle Anwendungsempfehlungen* Sikkation Schwachwüchsige, abreifende Bestände 0,8 l/ha + 2,0 l/ha Toil® Wüchsige, grüne Bestände 0,8 l/ha + 2,0 l/ha Toil® dann 0,8 l/ha + 2,0 l/ha Toil® Starkwüchsige Bestände, frühe Sikkation von mittelspäten bis späten Sorten 0,8 l/ha + 2,0 l/ha Toil® dann 0,8 l/ha + 2,0 l/ha Toil® dann 1,0 l/ha Shark® Zur Qualitätssicherung + 0,5 l/ha * Die zweimalige Anwendung von Quickdown® ist in Pflanzkartoffeln der Reifegruppe 1 bis 3 nicht zugelassen; wohl aber in mittelspäten bis sehr späten Pflanzkartoffeln (4) sowie in Konsumkartoffeln. MEHR INFORMATIONEN HIER:
30 Keimhemmung ... und im Lager herrscht Ruhe! Ihre Vorteile • Keimhemmung bereits auf dem Feld (Arbeitsersparnis) • Verminderte Neigung zur Innenkeimung und Zwiewuchs • Verhindert den Durchwuchs von Kartoffeln in Folgekulturen Die schonende Keimhemmung beginnt auf dem Acker! Die Verhinderung der Keimung ist vorrangiges Ziel in der Qualitätserhaltung bei der Kartoffellagerung. Zusätzlich reduziert die rechtzeitige Keimhemmung im Feld Fehlbildungen (Zwiewuchs und Kindel) nach Stress durch hohe Temperaturen. Himalaya® 60 SG hemmt die Keimung der Kartoffel und reduziert Durchwuchskartoffeln im Folgejahr, und leistet dadurch einen bedeutenden Beitrag zur Ackerhygiene. WIRKSTOFF 600 g/kg Maleinsaurehydrazid (804 g/kg Kaliumsalz) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Keimhemmung + Verhinderung des Austriebs von Durchwuchskartoffeln in Nachbaukulturen WIRKUNGSWEISE Keimhemmung im Feld ANWENDUNGSZEITPUNKT (PRAXIS) Knollengröße mind. 25 bis 30 mm, bei großfallenden Sorten mind. 35 – 40 mm Keine Anwendung in Pflanzkartoffeln AUFWANDMENGE 5 kg/ha in 350–500 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 21 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 kg, 20 kg • W irkung hält 3-4 Monate vor (abhängig von Sorte, Anwendung und Jahreseffekt) Unbehandelt Sorte A Sorte B 5 kg/ha Zellteilung Zellwachstum 5 kg/ha 20 30 11-13 10 40 50 60 66 68 69 80 91 93 97 30 40 50 60 66 68 69 80 91 93 97 Wichtig für keimfreudige und zu Zwiewuchs neigenden Sorten MEHR INFORMATIONEN HIER:
31 Beizung WIRKSTOFF (FRAC) 100 g/l Imazalil (3) FORMULIERUNG SL SCHADORGANISMUS Silberschorf (Helminthosporium solani), Fusarium-Arten, Trockenfäule (Phoma exigua) WIRKUNGSWEISE Protektiv & kurativ ANWENDUNGSZEITPUNKT Sofort nach der Ernte während des Einbringens in den Lagerraum Während des Sortierens von Juli bis März AUFWANDMENGE 150 ml in 150 ml Wasser/t mit einem ULV-Gerät MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Ihre Vorteile • Erfasst alle wichtigen Lagerkrankheiten • Gewichtsverluste durch Silberschorf werden vermindert • Das einzige Produkt mit guter Fusarium-Wirkung • Reduziert Lücken im Aufgang Für einen gleichmäßigen Aufgang des Pflanzgutes Diabolo® bekämpft Silberschorf, Fusarium-Arten und Trockenfäule an Pflanzkartoffeln, und wird bei Einlagerung oder während des Sortierens auf die Pflanzkartoffeln gespritzt. Anwendungstechnik für optimale Verteilung • Diabolo® über einem Rollentisch applizieren • Spezialgerät mit einem sehr feinen Tropfenspektrum einsetzen (ULV), z. B. Mafex® • Spritzzone mit Folie abdecken oder einen abgeschirmten Spritzbereich einrichten Für leistungsfähigeres Pflanzgut! Durch Diabolo® als Beizmittel vor dem Legen wird der Auflauf beschleunigt und verbessert! 1000 800 600 400 200 0 100 80 60 40 20 0 Rohwareertrag (dt/ha) Aufgang (%) 562,2 711,6 732,5 740,8 836,4 Feldaufgang und Rohwareertrag in Abhängigkeit von der Pflanzgutbehandlung (Trauen, 2022) Quelle: Versuchsstation Dethlingen Kontrolle unbehandelt Azoxystrobin 2,0 l/ha (Furche) Diabolo 150 ml/t (ULV) + Azoxystrobin 2,0 l/ha (Furche) Diabolo 150 ml/t (ULV) + Moncut 2,0 l/ha (ULV) Diabolo 150 ml/t (ULV) Feldaufgang Einfluss von Diabolo® auf den Auflauf 100 80 60 40 29.05. 31.05. 03.06. 12.06. Versuchsort: Bedburg, Versuchsansteller: Landwirtschaftskammer NRW, Pflanzung am 24.04.2019 Diabolo® (ULV) + Azoxystrobin (Furche) 103,75 % Diabolo® (ULV) 108,88 % Kontrolle 100 % Azoxystrobin (Furche) 98,88 % Relativertrag in % MEHR INFORMATIONEN HIER:
32 Keimhemmung In der Ruhe liegt die Stärke! Vorteile • Neuer Wirkungsmechanismus als aktiver Keimruhe-Verlängerer • Reduzierter Gewichtsverlust durch weniger Respiration (Atmung) • Geringere Energiekosten im Lager durch lang anhaltende Keimruhe • Natürlich in der Kartoffelknolle vorkommender Wirkstoff Das neue KeimHEMMUNGsmittel, das seinem Namen tatsächlich gerecht wird 1,4SIGHT® greift ein, bevor die Kartoffel keimt. 1,4SIGHT®reduziert Gewichtsverlust und Druckstellen. Wirkmechanismus • 1,4DMN regt die Produktion von Keimruhe-fördernden Proteinen an und hält die Kartoffeln so in der Keimruhe • Ist reversibel: Sinkt der Gehalt unter einen bestimmten Wert ca. 1,0 ppm, (sortenabhängig!), kehren die Kartoffeln langsam wieder zur Keimung zurück Mehrwerte bei der Anwendung von 1,4SIGHT® • Effektive Keimhemmung durch aktive Keimruhe-Verlängerung • Weniger Gewichtsverluste • Starke Reduzierung von Druckstellen durch stabileren Turgor • Keine Beeinflussung der Backfarbe • Kein negativer Effekt auf Wundheilung und Reife im Lager • Keine Kennzeichnung "Nach der Einlagerung behandelt” nötig Unbehandelt WIRKSTOFF 980 g/kg 1,4-Dimethylnaphthalin FORMULIERUNG HN SCHADORGANISMUS Keimhemmung WIRKUNGSWEISE Keimhemmung im Lager ANWENDUNGSZEITPUNKT nach Ernte Keine Anwendung in Pflanzkartoffeln AUFWANDMENGE 20 ml/t Abstand: 28 Tage EU MRL 20 ppm MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 6 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 3 Tage BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 10 l TECHNISCHES HANDBUCH: MEHR INFORMATIONEN HIER: Jetzt nur noch 3 Tage Wartezeit!
33 Keimhemmung mit 1,4SIGHT® Versuch zur Keimhemmung Wageningen University & Research, NL, 2023–24, Quelle: DormFresh • Exaktversuch mit 4 Verarbeitungssorten bei 8 °C Lagertemperatur • Sorten: Fontane, Innovator, Lady Claire, Triple 7 • Einlagerung am 16.11.2023. Behandlungsbeginn am 11.01.24 (1,4SIGHT®) • 7,5 Monate Lagerung bis Anfang Juli 2024. Abschlussbonitur bei der Auslagerung • Applikationen entsprechend den Vorgaben der Produkthersteller! • DMN 3 x 20 ml/t Lüftungs- und Kühlungsstunden Exaktversuch der Arvalis, Frankreich, mit 4 Verarbeitungssorten bei 8 °C Lagertemperatur. Lagerung über 7 Monate. Applikationen entsprechend den Vorgaben der Produkthersteller • 1,4SIGHT® / DMN so früh wie möglich (4 x 20 ml/t) Quelle: DormFresh 1500 1200 900 600 300 0 Zeit (Stunden) Lüftung Kühlung Mittel A Mittel B DMN ElectroFog DMN PulsFog Gesamtlaufzeit Die zeitgerechte Anwendung von 1,4SIGHT® verkürzte die Laufzeiten von Lüftung und Kühlung und trägt damit erheblich zur Verringerung des Stromverbrauchs bei. NEU Rückstandshöchstgehalt jetzt auf 20 ppm erhöht Aus den Exaktversuchen ist abzuleiten, dass durch die Anwendung von 1,4SIGHT® hohe Keimgewichte erfolgreich verhindert werden können. 1 Keim-Gewichte: durchschnittliches Gewicht (g/kg) über alle 4 Sorten. Keim-Gewichte1 (g/kg) 60 50 40 30 20 10 0 1,4SIGHT® VGM B VGM A Behandlung (Produkt) Gewichte der Keime – 1. Juli Mittel der 4 Sorten Zudem kann durch Anwendung von 1,4SIGHT® der Gewichtsverlust durch Atmung, sowie infolge von Stärkeumwandlung in Zucker, um rund 40 bis 50 % reduziert werden! 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 Gewichtsverlust (%) 1,4SIGHT® VGM B VGM A Behandlung (Produkt) Gewichtsverlust bis zur Auslagerung am 1. Juli Mittel der 4 Sorten
34 INHALTSSTOFFE ≥ 30 % Phosphate, < 5 % anionische Tenside FORMULIERUNG WG AUFWANDMENGE (ROUTINE) Tankreinigung innen: 100 g in 100 l Wasser Tankreinigung außen: 25 g in 10 l Wasser Hochdruckreinigung: 50 g in 10 l Wasser Die Spritzenreinigung sollte nach jedem Einsatz erfolgen. AUFWANDMENGE (EINLAGERUNG) Tankreinigung innen: 200 g in 100 l Wasser Tankreinigung außen: 50 g gelöst in 10 l Wasser Nicht spülen bis das Gerät wieder benutzt wird. AGROCLEAN® hinterlässt einen Schutzfilm im Gerät, um es gegen Korrosion zu schützen. Mit Frostschutz mischbar. AUFWANDMENGE ANDERE MASCHINEN Handreinigung / Hochdruckreinigung 50 g in 10 l Wasser PACKUNGSGRÖSSE 1 kg Tankreinigung leicht gemacht Ihre Vorteile • Hervorragende Reinigung (Schutz vor Spritzschäden) • Universell und einfach einsetzbar • 3-fach Wirksystem: Lösen, transportieren & schützen • Kurze Einwirkzeit (10 – 45 min) • Nicht aggressiv, aber antikorrosiv INHALTSSTOFFE 33 % Polydimethylsiloxan 5 % Emulgator FORMULIERUNG SL AUFWANDMENGE 1,4 ml in 100 l Wasser Spritzbrühe wie gewohnt ansetzen und anschließend 1,4 ml/ 100 l Spritzlösung proagro Schaumfrei zugeben. Bei stark schäumenden Stoffen (z.B. Gülle) einige Spritzer auf den vorhandenen Schaum geben. Dieser verliert umgehend die Stabilität und fällt zusammen. PACKUNGSGRÖSSE 250 ml, 1 l Ihre Vorteile • Verminderung der Schaumbildung • Deutliche Zeitersparnis • Vielseitig einsetzbar Entschäumt schnell und sicher Schaumfrei proagro Gründe für die Schaumbildung • Chemisch bedingt • Zu viele Komponenten im Tank • Schlechte Formulierung der verwendeten Pflanzenschutzmittel • Spritzmittelreste von der letzten Spritze • Schnelle Wassereinspeisung • Verschiedene Düngermischungen Spritzenreiniger & Schaumfrei MEHR INFORMATIONEN HIER: MEHR INFORMATIONEN HIER:
35 ® Netzmittel proagro Genehmigungsende 6/2/2032 6/18/2027 10/28/2031 Mischung mit Insektiziden Ja Ja Nein Wirkstoff Monocarbamid Dihydrogen Sulfat Polyether-Polymethyl-siloxan- Copolymer Docusatnatrium, Citronensäure+Fettsäuren Wirkstoffgehalt 80 % 100 % 50 – 75 %; 0,2 % Netzmitteltyp Anionisch Nicht-ionisch Anionisch Zweck Wasserkonditionierer Superspreiter für Ackerbau- und Spezialkulturen, Additiv für Saatgutbehandlungsmittel Spreiter für Ackerbau- und Spezialkulturen Einsatzgebiete Ansäuern bei hartem Wasser und Bindung von Kationen Tankmix mit (teil-)systemischen Wirkstoffen (Fungizide, Insektizide, Herbizide) Zusatzstoff zur Verbesserung der Benetzung, Haftung und Stabilisierung der Spritzbrühe Genehmigte Anwendungen, Kulturen und Aufwandmenge (nach Zusatzstoffliste BVL) In Verbindung mit Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden und Wachstumsreglern mit einer Aufwandmenge von 5 ml bis 36 ml/100 l Wasser (in Abhängigkeit von der Wasserhärte) Mischungspartner: Herbizide, Fungizide & Insektizide Acker- und Gemüsebau: mehrfach • allgemein: 100 ml/ha bis 125 ml/ha • mit systemischen und teilsystemischen Mitteln: 200 ml/ha Weinbau: mehrfach, 200 ml/ha Obstbau vor Blüte: einfach, 100 ml/ha Obstbau nach Blüte: mehrfach, 125 ml/ha Hopfenbau: mehrfach, 100 ml/ha Zierpflanzenbau: mehrfach, 0,02% bis 0,03% v/v, max. 200 ml/ha Mischungspartner Herbizide und Fungizide Acker- und Gemüsebau: 0,15 – 0,2 l/ha Wein-, Obst- und Hopfenbau: 0,03 % – max 0,6 l/ha Produktvorteile • Neutralisierung der Ca- und Mg-Ionen • Absenkung des pH-Wertes • Absicherung der Wirkungsgrade • Superspreiter für beste Benetzung • Mischungen mit Insektiziden und Fungiziden möglich • Steigerung der Wirksamkeit • Gleichmäßige Verteilung • Vermeidung von Spritzflecken • Steigerung der Wirksamkeit Packungsgröße 5 l 5 l, 20 l 5 l Im Tank gegen: Alkalische Hydrolyse (pH-Wert regulieren) Komplexbildner (Bindung von Kationen) Auf der Pflanze: Benetzung Haftung Eindringen Mögliche Wasserreduktion bei gleicher Benetzung1) 1): Zugelassene Wasseraufwandmengen nicht unterschreiten! Effekte sehr gute Effekte gute Effekte mittlere Effekte leichte Effekte keine Effekte Additive
36 Dünger | Kupfer Alle Pflanzen brauchen Kupfer Flüssiger Kupferdünger auf der Basis von Kupferhydroxid und Kupferoxychlorid mit 400 g/l Kupfer für landwirtschaftliche Kulturen Ihre Vorteile • Sehr gute Schwebeeigenschaften im Produkt und im Tank • Verbesserte Benetzung der Blätter • Sehr gute Regenbeständigkeit • Optimierte Düngerwirkung: Schnelle Anfangswirkung und top Dauerwirkung Anwendungsempfehlung Kultur Aufwandmenge Cu-Gehalt 400 g/l Einsatzzeitpunkt Getreide 0,3 l/ha von der Saat bis BBCH 32 (2-Knotenstadium) Raps 0,3 – 0,6 l/ha ab 2-Blattstadium bis Knospenstadium Mais 0,3 – 0,6 l/ha bis 6-Blattstadium Leguminosen 0,3 – 0,6 l/ha vor der Saat bzw. bis zum Schließen des Bestandes Rüben 0,3 – 0,6 l/ha nach dem Auflaufen, z B in Tankmischung mit den Fungiziden Kartoffeln 0,3 – 0,6 l/ha ab 6-Blattstadium bis zur letzten PhytophthoraSpritzung als Blattdüngung Grünland 1,5 – 2,0 l/ha nach dem Abtrieb im Herbst bis zum Auftrieb NÄHRSTOFF 286 g/kg Kupferoxychlorid 114 g/kg Kupferhydroxid (400 g/l Kupfer) FORMULIERUNG SC WIRKUNGSWEISE Dünger ANWENDUNGSZEITPUNKT Im Spritzverfahren zur Düngung landwirtschaftlicher Kulturen AUFWANDMENGE 0,4 – 3,0 l kulturspezifisch MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN – WARTEZEIT – BIENENSCHUTZ – PACKUNGSGRÖSSE 5 l QUESTURAN® PRO hat ein 2fach besseres Benetzungsverhalten. • Gleichmäßige Verteilung auf der Pflanze • L ange Dauerwirkung durch sehr gute Anhaftung • Unterstützt andere Produkte im Tank-Mix • Kupfer-Oxychlorid: schnelle Düngewirkung • Kupfer-Hydroxid: lange Depotwirkung 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 Mehrnähr- stoffdünger mit Kupfer % Aktive Kupfer-Ionen auf Blattoberfläche nach 3x Beregnung Flüssigdünger mit gelöstem Kupfer QUESTURAN® PRO MEHR INFORMATIONEN HIER:
37 Dünger | Zink Alle Pflanzen brauchen Zink Flüssiger, konzentrierter Zinkdünger auf der Basis von 25 g/l schnell verfügbarem Zink als Zinkchelat und 475 g/l dauerverfügbarem Zink als Zinkoxid. Ihre Vorteile • Schnelles Wachstum und bessere N-Ausnutzung • Höhere und stabile Erträge • Eine gute Ausbildung der Früchte (Ähre, Kolben, Knolle) • Hohe Anzahl von Körnern pro Ähre oder Knollen Anwendungsempfehlung Kultur Aufwandmenge Zn-Gehalt 500 g/l Einsatzzeitpunkt Getreide 0,5 – 1,0 l/ha BBCH 0-32 Raps 0,5 – 1,0 l/ha ab 2-Blattstadium bis Knospenstadium Mais 0,5 – 1,0 l/ha bis 8-Blattstadium Kartoffeln 0,5 – 1,0 l/ha ab 2-Blattstadium bis Kospenstadium mit Phytophthora-Fungizid Rüben 0,5 – 1,0 l/ha von der Saat bis zum Schließen des Bestandes Leguminosen Grünland 0,5 – 1,0 l/ha von der Saat bis zum Schließen des Bestandes Unsere Empfehlung Im Herbst allein oder in Tankmischung (mit Insektiziden, Mangan und/oder Herbiziden) NÄHRSTOFF 31,6 % Gesamtzink (Zn) (500 g/l Zink) davon 30,0 % Zink (Zn) als Zinkoxid (475 g Zink/l) und 1,6 % wasserlösliches Zink (Zn) (25 g Zink/l) als Chelat von EDTA, voll chelatisiert FORMULIERUNG SC WIRKUNGSWEISE Dünger gegen Zinkmangel ANWENDUNGSZEITPUNKT Im Spritzverfahren zur Düngung landwirtschaftlicher Kulturen AUFWANDMENGE 0,5 – 1,0 l/ha kulturspezifisch MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN – WARTEZEIT – BIENENSCHUTZ – PACKUNGSGRÖSSE 5 l ® flüssig Questuran® Pro 0,3 l/ha Zinkuran® f lüssig 0,5 l/ha (+ Mangan + Insektizid) MEHR INFORMATIONEN HIER:
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