Baumschule-Zierpflanzen_2026

PFLANZENSCHUTZEMPFEHLUNGEN 2026 Baumschule und Zierpflanzen

2 Vorwort Liebe Spezialisten im Zierpflanzenbau, Baumschulen und Weihnachtsbäumen, das vergangene Jahr hielt wieder einige Überraschungen bereit, die den produzierenden Gartenbau vor neue Herausforderungen stellte. Das Frühjahr war außergewöhnlich trocken und sonnig. Dies führte in vielen Kulturen zu Trockenstress und gleichzeitig zu einem frühen Schädlingsbefall. Der Sommer brachte ebenfalls hohe Temperaturen und starke Niederschläge fielen insbesondere im Juli. Diese feucht-warme Witterung begünstigte dann die Ausbreitung mit pilzlichen Schaderregern in einigen Kulturen. Neben der Unberechenbarkeit des Wetters stehen die Anbauer auch durch die kritischer werdende Zulassungssituation von Pflanzenschutzmitteln vor neuen Herausforderungen. Wichtige Produkte verlieren ihre Zulassung und entstandene Bekämpfungslücken können kaum geschlossen werden. Insbesondere deswegen freut es uns, dass wir für Sie wieder einige neue Zulassungen für unsere Produkte im Gartenbau erwirken konnten. Hervorzuheben sind dabei vor allem folgende Meilensteine: • Unser biologisches Fungizid PROBLAD® erhielt umfangreiche Zulassungserweiterungen in allen Zierpflanzenkulturen gegen die wichtigen Schaderreger Rostpilze, Echter Mehltau und Botrytis. • Unser leistungsstarkes Fungizid KENJA® darf zukünftig auch im Zierpflanzbau und Baumschulen erfolgreich gegen Botrytis eingesetzt werden. • Unser neues, selektiv wirkendes Insektizid HARPUN® wurde zum Einsatz gegen schwer bekämpfbare Schildläuse und Weiße Fliegen in Zierpflanzen zugelassen. Die Details zu den neuen Zulassungen entnehmen Sie bitte den folgenden Anwendungsempfehlungen. Sollten im Laufe der Saison Fragen oder Anmerkungen zu unseren Produkten auftreten, kontaktieren Sie uns auch gerne persönlich! Ihr Certis Belchim B.V. Spezialkultur Team Volker Diephaus Crop Manager Baumschule & Zierpflanzen Arne Schulz Fachberater Spezialkulturen Nord Ulrich Schmidt-Dittmeier Fachberater Spezialkulturen Süd

3 Ansprechpartner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Anwendungsübersicht Bodendesinfektion & Herbizide . . . 8 Fungizide & Wachstumsregler . . . 10 Insektizide & Akarizide . . . . . ...... 12 Herbizide Basamid® Granulat . . . . . . . ......... 16 Beloukha® . . . . . . . . . . . . ............. 17 Katana® . . . . . . . . . . . . . ............... 18 Onyx® . . . . . . . . . . . . . . ................ 19 Setanta® Flo . . . . . . . . . . . ............ 20 Flexidor® . . . . . . . . . . . . . .............. 21 Quickdown® . . . . . . . . . . . ............ 21 Fungizide & Wachstumsregler Cuprozin® progress . . . . . . ........ 24 Funguran® progress . . . . . . ........ 25 Kenja® . . . . . . . . . . . . . . ................ 26 Kumar® . . . . . . . . . . . . . . ............... 27 Problad® . . . . . . . . . . . . . .............. 28 Ranman® TOP . . . . . . . . . . ........... 29 Frutogard® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30 Shorttrack® . . . . . . . . . . . ............ 31 Insektizide, Akarizide & Molluskizide DiPel® DF . . . . . . . . . . . . .............. 34 Eradicoat® Max . . . . . . . . . .......... 35 Harpun® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .36 Milbeknock® TOP . . . . . . . . ......... 37 Mimic® . . . . . . . . . . . . . . ............... 38 Neudosan® Neu . . . . . . . . . .......... 39 Promanal® HP . . . . . . . . . . ........... 40 Teppeki® . . . . . . . . . . . . . .............. 41 Trebon® 30 EC . . . . . . . . . ........... 42 Metarex® Inov . . . . . . . . . . ........... 43 Sluxx® HP . . . . . . . . . . . . .............. 44 Inhalt Spezialprodukte, Reiniger & Schaumfrei Agroclean® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .48 Proagro Schaumfrei . . . . . . ........ 48 Spray Plus® . . . . . . . . . . . ............ 49 Karibu® . . . . . . . . . . . . . ............... 50 Anhang Abkürzungsverzeichnis . . . . ...... 51 Neu Neu Neu

4 Ansprechpartner FACHBERATER ACKERBAU BREMEN HAMBURG NIEDERSACHSEN NORDRHEIN-WESTFALEN DR. CHRISTOPH WINKELMANN christoph.winkelmann@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 921 724 69 BERLIN BRANDENBURG MECKLENBURG-VORPOMMERN SACHSEN-ANHALT SCHLESWIG-HOLSTEIN RAPHAEL SEMKEN raphael.semken@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 24 60 SACHSEN DR. DETLEF SPALTEHOLZ detlef.spalteholz@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 76 THÜRINGEN BAYERN DANIEL BEHR daniel.behr@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 233 52 89 BADEN-WÜRTTEMBERG HESSEN RHEINLAND-PFALZ SAARLAND CORINNA FUCHS corinna.fuchs@certisbelchim.com Mobil: 01516 / 461 05 36 FACHBERATER WEINBAU DR. STEPHAN REIMANN stephan.reimann@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 630 21 21 NORD BERLIN · BRANDENBURG · BREMEN · HAMBURG · MECKLENBURG-VORPOMMERN · NIEDERSACHSEN · SCHLESWIG-HOLSTEIN ARNE SCHULZ arne.schulz@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 944 864 33 FACHBERATER SPEZIALKULTUREN SÜD BADEN-WÜRTTEMBERG · BAYERN · RHEINLAND-PFALZ · SAARLAND ULRICH SCHMIDT-DITTMEIER ulrich.schmidt-dittmeier@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 34 59 MITTE NORDRHEIN-WESTFALEN · HESSEN · SACHSEN-ANHALT · THÜRINGEN · SACHSEN DENNIS LAUMANN dennis.laumann@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 97 51 89 40 3 7 5 6 4 10 8 9 1 2 19 13 14 11 12 16 15 18 17 25 26 21 23 22 20 24 27 28 32 30 31 33 29

5 TEAMLEITER NORDOST THOMAS KOCH thomas.koch@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 904 163 40 1 DR. DETLEF SPALTEHOLZ Nordost Vertriebsberater detlef.spalteholz@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 76 2 DAVID NIEDERGESÄß Nordost Vertriebsberater david.niedergesaess@certisbelchim.com Mobil: 0175 / 944 52 07 3 RUDI ROLFS Nordost Vertriebsberater rudi.rolfs@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 649 59 78 4 JÖRG GUMPRECHT Nordost Vertriebsberater joerg.gumprecht@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 578 50 80 5 DIRK ABEL Nordost Vertriebsberater dirk.abel@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 426 23 02 6 JONAS ALBRECHT Nordost Vertriebsberater jonas.albrecht@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 211 33 68 7 ARENDT GRAPENGETER Nordost Vertriebsberater arendt.grapengeter@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 417 03 85 8 JENS HILDEBRANDT Nordost Vertriebsberater jens.hildebrandt@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 787 79 06 9 VINCENT JASCHINSKI Nordost Vertriebsberater vincent.jaschinski@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 805 92 14 10 SABRINA OTTO Nordost Vertriebsberaterin sabrina.otto@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 211 54 84 TEAMLEITER NORDWEST DR. CHRISTIAN SCHNELLE christian.schnelle@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 426 84 10 11 BERND DUST Nordwest Vertriebsberater bernd.dust@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 761 24 22 12 MICHAEL KALBHENN Nordwest Vertriebsberater michael.kalbhenn@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 962 675 50 13 DR. CLEMENS SIEBNER Nordwest Vertriebsberater clemens.siebner@certisbelchim.com Mobil: 01514 / 186 09 07 14 STEFAN HAHNEL KEY ACCOUNT: KARTOFFEL NORD + Nordwest Vertriebsberater stefan.hahnel@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 77 15 ROBERT BLUM Nordwest Vertriebsberater robert.blum@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 671 00 42 16 UWE BOEDECKER Nordwest Vertriebsberater uwe.boedecker@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 317 96 76 17 NORBERT JACOBS Nordwest Vertriebsberater norbert.jacobs@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 402 59 84 18 MARTIN KRUMME Nordwest Vertriebsberater martin.krumme@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 54 13 19 TORGE BUHMANN Nordwest Vertriebsberater torge.buhmann@certisbelchim.com 0172 / 540 66 52 TEAMLEITER SÜDOST GÜNTER HUMMER guenter.hummer@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 677 06 38 20 STEFAN BAUER Südost Vertriebsberater stefan.bauer@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 781 20 63 21 HELMUT SCHÖLER Südost Vertriebsberater helmut.schoeler@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 743 35 81 22 ANDREAS EICHINGER Südost Vertriebsberater andreas.eichinger@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 656 03 92 23 MANFRED MOOSBAUER Südost Vertriebsberater manfred.moosbauer@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 66 24 KLAUS OKER Südost Vertriebsberater klaus.oker@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 323 19 96 25 JOCHEN BERNHARDT Südost Vertriebsberater jochen.bernhardt@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 423 41 90 26 BRITTA TRAUTER Südost Vertriebsberaterin britta.trauter@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 64 TEAMLEITER SÜDWEST THOMAS HUBER thomas.huber@certisbelchim.com Mobil: 01514 / 262 89 76 27 ENGELBERT LANZ Südwest Vertriebsberater engelbert.lanz@certisbelchim.com Mobil: 0174 / 944 71 83 28 ANDREAS DIZINGER Südwest Vertriebsberater andreas.dizinger@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 292 34 31 29 HEINZ AMBERGER Südwest Vertriebsberater heinz.amberger@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 52 30 VOLKER SANDROCK Südwest Vertriebsberater volker.sandrock@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 60 31 FRIEDBERT DANIELS Südwest Vertriebsberater friedbert.daniels@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 423 35 79 32 ALEXANDER BAY Südwest Vertriebsberater alexander.bay@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 58 33 MICHAEL DANIEL Südwest Vertriebsberater michael.daniel@certisbelchim.com 0172 / 441 87 54

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7 Anwendungsübersicht

8 Anwendungsübersicht Bodendesinfektion & Herbizide Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Biologisches Produkt. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. Anwendungsbereich FX = Freiland UG = Gewächshaus Produktgruppe Bodendesinfektion Herbizide Frühjahr Gemeines Hirtentäschel, Gemeines Kreuzkraut, Acker-Senf 0 ,5 – 1 l/ha (je nach Kultur) m ax. 1 Anw. Anwendungsbereich Baumschulgehölzpflanzen (ab 1. Standjahr), Ziergehölze, Stellflächen, Stauden: FX Verschulbeete, Quartiere, Jungwuchsflächen, Baumschulcontainer, Stauden Im Frühjahr vor dem Austrieb und vor dem Auflaufen auf unkrautfreien Boden spritzen Bodenpilze, Insekten, Nematoden, Unkräuter 300 kg/ha (Unkräuter), 500 kg/ha (Bodenpilze, Insekten, Nematoden) m ax. 1 Anw. (auf derselben Fläche nur alle 3 Jahre) Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX / UG Vor dem Pflanzen bzw. der Saat Streuen, Einarbeitung, Abdeckung mit Barrierefolie BASAMID® GRANULAT Das gefürchtete Erdmandelgras (Cyperus esculentus) breitet sich stark aus und auch viele Baumschulquartiere sind davon betroffen. Einmal etabliert ist es nachhaltig kaum zu kontrollieren. Ein Lösungsansatz ist der Einsatz von Herbiziden im Nachauflauf, wenn die Entwicklung des Erdmandelgras noch nicht weit fortgeschritten ist. Hier hat sich die Anwendung unseres Herbizides ONYX® (Pyridat) in Kombination mit einem Mesotrionhaltigem Herbizid in der Praxis bewährt. 16 l/ha max. 2 Anw. Anwendungsbereich Zierpflanzen (ausgenommen: Nordmann-Tanne): FX Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjährige einkeimblättrige Unkräuter Nach der Saat; vor dem Auflaufen

9 Herbst Winter Sommer Einkeimblättrige Unkräuter, Vogel-Sternmiere 3,75 l/ha m ax. 1 Anw. Anwendungsbereich Laubholz, Nadelholz: FX Spätherbst bis Winter, frühestens 1 Monat nach dem Anpflanzen bzw. Oktober bis Dezember, frühestens 1 Monat nach dem Verschulen Bodenpilze, Insekten, Nematoden, Unkräuter 300 kg/ha (Unkräuter), 500 kg/ha (Bodenpilze, Insekten, Nematoden) m ax. 1 Anw. (auf derselben Fläche nur alle 3 Jahre) Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX / UG Vor dem Pflanzen bzw. der Saat Streuen, Einarbeitung, Abdeckung mit Barrierefolie BASAMID® GRANULAT Acker-Winde, Wiesen-Löwenzahn, Acker-Kratzdistel 0 ,8 l/ha + 2l/ha Toil® m ax. 2 Anw. im Splittingverfahren Anwendungsbereich Baumschulgehölzpflanzen, Stauden: FX Baumschulgehölze: Nach dem Auflaufen der Unkräuter, während der Vegetationsperiode. Stauden: ab Frühjahr vor dem Austrieb oder nach der Ernte 0,75 - 1,5 l/ha max. 2 Anw. (Splitting) Anwendungsbereich Baumschulgehölzpflanzen: FX Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Unterblattbehandlung (nach Auflauf bzw. Pflanzen) Einjährige einkeimblättrige Unkräuter, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Ackerschachtelhalm 0 ,2 kg/ha (Zwischenreihenbehandlung) 0,06 kg/ha (im Frühjahr vor Austrieb) m ax. 1 Anw. Anwendungsbereich Zierkoniferen, Nadelholz (Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen): FX

10 Anwendungsübersicht Fungizide & Wachstumsregler Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Biologisches Produkt. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. Anwendungsbereich FX = Freiland UG = Gewächshaus Produktgruppe Wachstumsregler Fungizide Frühjahr Wuchshemmung, Hemmung des Triebwachstums Anwendungsbereich Baumschulgehölzpflanzen, Stauden, Topfpflanzen, Ziergehölze, Schnittblumen: UG Falsche Mehltaupilze, Schneeschimmel, Dollarflecken- Krankheit, Phytophthora-Arten und Pythium-Arten Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX/UG, Rasen: FX Bakterielle Blattfleckenerreger, Pilzliche Blattfleckenerreger Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX, UG Echter Mehltau, Pilzliche Blattfleckenerreger Anwendungsbereich Rasen: FX Zierpflanzen: FX, UG Falsche Mehltaupilze Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX, UG Botrytis cinerea Anwendungsbereich Schnittblumen, Topfpflanzen, Baumschulgehölz- pflanzen, Knollengewächse (Zierpflanzen), Zwiebelgewächse (Zierpflanzen): FX Anwendungsbereich Ziergehölze: FX Bakterielle Blattfleckenerreger An den Blättern von Zierpflanzen sind immer häufiger Rostpilze zu finden. Feuchtwarme Witterung fördert die Entwicklung dieses Schaderregers und er ist gut an den orangen bis braunen Pusteln auf den Blättern zu erkennen. Mit PROBLAD® bieten wir hier nun ein neues Fungizid, das eine sehr gute Wirksamkeit gegen Rostpilze (und andere Schaderreger) aufweist und darüber hinaus sehr pflanzenverträglich ist. Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX, UG Echte Mehltaupilze, Botrytis cinerea, Puccinia-Arten

11 Herbst Winter Sommer 5 kg/ha (Spritzkonzentration 0,05 – 0,5 %) max. 12 Anw. Einsatz ganzjährig in der Vegetationsperiode. Je nach Kultur 0,25– 5 kg/ha in 500 – 1000 l Wasser/ha entsprechend einer Spritzkonzentration von 0,05 – 0,5 %. Maximal 15 kg/ha pro Kultur 4 - 6 l/ha (Spritzanwendung) 8 - 16 l/ha (Gießanwendung) max. 2 - 4 Anw. (je nach Indikation) 2 – 3 l/ha (je nach Pflanzenhöhe) 4 – 6 Anw. (je nach Pflanzenhöhe) Anwendung im Splittingverfahren möglich: Bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung kann die maximale Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand nicht überschritten wird Z ierpflanzen: 1,5 – 3 kg/ha (je nach Pflanzenhöhe), Rasen: 3 kg/ha; Konzentration max. 0,375% max. 6 Anw. 0,5 l/ha max. 2 Anw. Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis 1,2 l/ha max. 4 Anw. 2 kg/ha Max. 4 Anw. Speziell gegen Bakteriosen (z. B. Pseudomonas) im Freilandbereich NEU 3,2 l/ha max. 3 – 6 Anw. (je nach Schaderreger) NEU

12 Anwendungsübersicht Insektizide & Akarizide Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Biologisches Produkt. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. Anwendungsbereich FX = Freiland UG = Gewächshaus Produktgruppe Insektizide / Akarizide Frühjahr Blattfressende Käfer, Nadelfressende Käfer Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX Spinnmilben, Weiße Fliegen Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX / UG Einsatz bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliegen Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX / UG 12 – 24 l/ha (je nach Pflanzenhöhe) m ax. 1 Anw. Anwendungsbereich Ziergehölze: FX Obstbaumspinnmilbe, Schildlaus-Arten Zur Austriebsspritzung PROMANAL® HP Freifressende Schmetterlingsraupen, Apfelwickler, Gespinstmotten, Frostspanner, Geometridae Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX / UG Schildläuse treten zunehmend an verschiedenen Zierpflanzen auf und sind durch ihre versteckte Lebensweise mit herkömmlichen Insektiziden nur schwer zu bekämpfen. Eine effektive Kontrolle dieses hartnäckigen Schädlings ist jetzt mit unserem neu zugelassenen Insektizid HARPUN® möglich, das mit seinem selektiven Wirkungsmechanismus in den Hormonhaushalt des Insekts eingreift. Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX, UG Baumschulgehölzpflanzen: FX Blattläuse Gute Nebenwirkung gegen Weiße Fliegen Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX, UG Schildlaus-Arten, Weiße Fliegen Neues Insektizid mit selektivem Wirkungsmechanismus Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX, UG MILBEKN CK Spinnmilben, Minierfliegen Um Resistenzbildungen vorzubeugen, möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden. Anwendungsbereich Zierpflanzen: FX / UG Verstecktfressende Schmetterlingsraupen, Minierende Kleinschmetterlingsraupen Mimic®

13 Herbst Winter Sommer 0,2 l/ha max. 2 Anw. max. 60 l/ha (Spritzkonzentration 2 %) Praxis Aufwandmenge 20 l/ha in 1.000 l Wasser max. 20 Anw. 18 – 36 l/ha (je nach Pflanzenhöhe), Spritzkonzentration 2 % max. 5 Anw. 1 kg/ha max. 8 Anw. 0,08 – 0,16 kg/ha (je nach Pflanzenhöhe) UG: max. 3 Anw., FX: max. 2 Anw. 1 – 1,125 l/ha (je nach Schädling) max. 2 Anw. 0,5 – 2 l/ha (je nach Pflanzenhöhe und Schädling) max. 2 – 6 Anw. (je nach Schädling) DEN SCHNECKEN IMMER EINE SPUR VORRAUS! Unsere Schneckenköder finden Sie auf Seite 42+43. 0,75l/ha max. 2–3 Anw. (je nach Pflanzenhöhe) Neue Zulassung gegen Spinnmilben im Freiland! NEU

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15 Herbizide

16 Herbizide WIRKSTOFF (FRAC, IRAC) 950 g/kg Dazomet (0, 8F) FORMULIERUNG GR SCHADORGANISMUS Bodenpilze, Insekten, Nematoden und Unkräuter KULTUR Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Bodendesinfektion BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 20 kg ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code MEHR INFORMATIONEN HIER: Vorteile • Einzig zugelassenes Mittel zur Bodendesinfektion • Hochwirksam gegen bodenbürtige Schaderreger, Schädlinge und Unkräuter • Eine Lösung für bisher unlösbare Probleme Wirkungsweise BASAMID® GRANULAT ist ein Bodendesinfektionsmittel in Granulatform und enthält den Wirkstoff Dazomet. Dazomet erzeugt bei Kontakt mit feuchtem Boden durch Hydrolyse das wirksame Methylisothiocyanat (MITC). Diese Verbindung durchdringt in seiner gasförmigen Phase aufwärtsgerichtet den Boden und wirkt dabei gegen schädliche Bodenorganismen (Insekten, Nematoden, Pilze) und keimende Unkräuter. Bodenorganismen zersetzen MITC in unbedenkliche Moleküle (Nährstoffe). Anwendungshinweis Machen Sie sich vor der Verwendung von BASAMID® GRANULAT mit den von der Zulassungsbehörde festgesetzten Angaben zum Anwenderschutz und den speziellen Anwendungsbestimmungen vertraut! Bei Fragen hierzu wenden Sie sich gerne direkt an uns. Die Lösung gegen Nachbauproblematik BASAMID® GRANULAT

17 Herbizide MEHR INFORMATIONEN HIER: WIRKSTOFF (HRAC) 680 g/l Pelargonsäure (0) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjährige einkeimblättrige Unkräuter KULTUR Zierpflanzen (ausgenommen Nordmann-Tanne) WIRKUNGSWEISE Kontaktwirkung BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Zerstörung der Kutikula: Erhöhte Durchlässigkeit der Wachsschicht Wasserverlust der Zellen Stress wird induziert Schäden an der Zellmembran Kutikula Tiefer sitzende Zellen Mesophyll Vorteile • Sehr schnelle Wirkung (innerhalb von 2 Stunden sichtbar) • Wirkstoff natürlichen Ursprungs • Hervorragendes Umweltprofil Wirkungsweise Beloukha® enthält den Wirkstoff Pelargonsäure. Dieser wird ausschließlich aus pflanzlichen Ölen (Raps und Sonnenblume) gewonnen. Durch den Einsatz von Beloukha® wird die Kutikula der benetzten Pflanzenteile zerstört. Die Zellen verlieren ihr Wasser und fangen innerhalb kürzester Zeit an zu vertrocknen. Je wärmer und strahlungsreicher die Witterung in den Tagen nach der Anwendung ist, desto schneller tritt die Wirkung ein. Aufgrund seines natürlichen Ursprungs und dem schnellen Abbau gibt es für Beloukha® keine Wartezeit nach der Behandlung. Somit ist Beloukha® flexibel einsetzbar.

18 Herbizide WIRKSTOFF (HRAC) 250 g/kg Flazasulfuron (2) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Einjährige einkeimblättrige Unkräuter, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Ackerschachtelhalm KULTUR Zierkoniferen, Nadelholz Forst Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen WIRKUNGSWEISE Blatt- und Bodenwirkung BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 50 g, 200 g ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Vorteile • Lange Dauerwirkung • Blatt- und Bodenwirkung • Breites Wirkungsspektrum Wirkungsweise Der in Katana® enthaltene Wirkstoff Flazasulfuron gehört zur Wirkstoffgruppe der Sulfonylharnstoffe. Er wird sowohl über das Blatt, als auch über die Wurzeln von den Pflanzen aufgenommen. Mit dem Saftstrom findet eine Verteilung in der Pflanze statt. Die herbizide Wirkung erfolgt über die Hemmung des Enzyms Acetolactat Synthase (ALS) in den Zellen der Unkräuter und Ungräser. Diese stellen das Wachstum unverzüglich ein, verfärben sich und sterben anschließend langsam ab. Aufgrund seiner Blatt- und Bodenwirkung verhindert Katana® auch den Neuauflauf aus Samen und besitzt eine Wirkungsdauer von mehreren Monaten. Anwendungsempfehlung Einsatz nach Austrieb und während der Vegetationsperiode als Zwischenreihenbehandlung mit Abschirmung mit einer Aufwandmenge von 200 g/ha Katana®. Einsatz vor Austrieb (Frühjahr) in Zierkoniferen gegen Acker-Schachtelhalm mit einer Aufwandmenge von 60 g/ha Katana®. Unkrautbekämpfung mit Dauerwirkung! MEHR INFORMATIONEN HIER:

19 Herbizide Vorteile • Voll blattaktiv • Breites Wirkungsspektrum • Anwenderfreundliche Flüssigformulierung Wirkungsweise Onyx® enthält den Wirkstoff Pyridate, der über die Blätter der Unkräuter aufgenommen wird und gegen ein breites Spektrum von Samenunkräutern einschließlich triazinresistenter Biotypen wirkt. Onyx® greift in die Photosynthese der Unkräuter ein, indem es den Elektronentransport am Photosystem II hemmt. Der Abbruch der Photosynthese führt zu Chlorosen. Die Unkräuter stellen das Wachstum ein und sterben vom Blattrand beginnend ab. Der Absterbeprozess ist temperatur- und luftfeuchtigkeitsabhängig, warmes und wüchsiges Wetter beschleunigt die Wirkung. Der Humusgehalt des Bodens (sowie die Gülleauflage) und die Bodenfeuchtigkeit beeinflussen die Wirkung nicht. Anwendungsempfehlung Der Einsatz in Baumschulgehölzen erfolgt gegen einjährige zweikeimblättrige Unkräuter nach dem Pflanzen und nach dem Auflaufen der Unkräuter. Eine Überkopf Anwendung wird dabei aus Verträglichkeitsgründen nicht empfohlen. Die Verträglichkeit ist im Vorfeld auf eigenes Risiko unter betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen! Onyx® kann flexibel im Splittingverfahren mit 2 Anwendungen je 0,75 l/ha oder mit 1 Anwendung je 1,5 l/ha angewendet werden. Schneller ! Stärker ! Breiter ! WIRKSTOFF (HRAC) 600 g/l Pyridat (6) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter KULTUR Baumschulgehölzpflanzen WIRKUNGSWEISE Blattwirkung BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code MEHR INFORMATIONEN HIER:

20 Herbizide WIRKSTOFF (HRAC) 400 g/l Propyzamid (3) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Einkeimblättrige Unkräuter und Vogel-Sternmiere KULTUR Forst; Laubholz, Nadelholz in Forstpflanzengärten und auf Jungwuchsflächen WIRKUNGSWEISE Bodenherbizid mit geringer Blattwirkung BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Vorteile • Langanhaltende Bodenwirkung • Hohe Kulturpflanzenverträglichkeit • Breite Wirkung gegen Ungräser Wirkungsweise Der in Setanta® Flo enthaltene Wirkstoff Propyzamid wird hauptsächlich über die Wurzeln und kaum über die grünen Pflanzenteile aufgenommen. Die Wirkung wird erst mit Beginn der Vegetation sichtbar indem die Unkräuter nicht mehr weiterwachsen und absterben. Kühle Witterung und Feuchtigkeit erhöhen die Wirksamkeit. Das selektive Bodenherbizid gegen einkeimblättrige Unkräuter Wichtiger Hinweis: Die Bodentemperatur sollte zum Anwendungstermin unter 10 °C liegen. MEHR INFORMATIONEN HIER:

21 Herbizide WIRKSTOFF (HRAC) 500 g/l Isoxaben (29) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Gemeines Hirtentäschel, Gemeines Kreuzkraut, AckerSenf KULTUR Baumschulgehölzpflanzen, Nadel- und Laubholz (ab 1. Standjahr), Verschulbeete und Quartiere, Ziergehölze (ab 1. Standjahr), Jungwuchsflächen, Ziergehölze auf Stellflächen im Freiland, Ziergehölze in Baumschulcontainern, Stauden WIRKUNGSWEISE Bodenherbizid mit geringer Blattwirkung BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 1 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code WIRKSTOFF (HRAC) 24,2 g/l Pyraflufen (14) + Formulierhilfsstoff Toil® FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Acker-Winde, Wiesen-Löwenzahn, Acker-Kratzdistel KULTUR Baumschulgehölzpflanzen, Stauden WIRKUNGSWEISE Blattwirkung BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 0,8 l + 2 l Toil® 4 l + 10 l Toil® ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code • Breite Wirkung gegen zweikeimblättrige Unkräuter • Hohe Kulturpflanzenverträglichkeit • Geringe Blattaktivität • Reine Blattwirkung • Schnell wirksam • Kostengünstig Das Vorauflaufherbizid mit Langzeitwirkung Breit. Blattaktiv. Besser. MEHR INFORMATIONEN HIER: MEHR INFORMATIONEN HIER:

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23 Fungizide & Wachstumsregler

24 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 384 g/l Kupferhydroxid (M01) (= 250 g/l Kupfer) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Div. pilzliche & bakterielle Schaderreger KULTUR Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Protektiv BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code DAS Kupferfungizid Vorteile • Breite Wirksamkeit und Zulassung in vielen Kulturen • Lange Dauerwirkung durch hohe Regenstabilität • Keine Resistenzgefahr • Ideal für konventionellen und ökologischen Anbau Wirkungsweise CUPROZIN® progress wird als reines Kontaktfungizid und -bakterizid vorbeugend gegen pilzliche und bakterielle Krankheitserreger eingesetzt. Die Wirkung beruht auf der Verhinderung von Pilz- bzw. Bakterieninfektionen. Bei einem Kontakt mit CUPROZIN® progress nimmt der Krankheitserreger in starkem Maße passiv Kupfer auf, wodurch die Infektion unterbunden wird. Regenstabilität von CUPROZIN® progress Beregnung mit 22 Litern pro m2 in einer Minute Mit der innovativen Hilfsstoff-Kombination der progress-Generation erhalten Sie ein ausgewogenes und fein abgestimmtes Gleichgewicht zwischen optimierter WirkstoffFreisetzung und Haftfähigkeit auf der Zieloberfläche. Die Kupferhydroxid-Partikel bleiben in engem Kontakt mit dem Blatt und erzielen so eine lange Wirkungsdauer. Vor der Beregnung Nach der Beregnung MEHR INFORMATIONEN HIER:

25 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 537 g/kg Kupferhydroxid (M01) (= 350 g/kg Kupfer) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Bakterielle Blattfleckenerreger KULTUR Ziergehölze WIRKUNGSWEISE Protektiv BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 2 kg, 10 kg ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Vorteile • Sichere Wirkung bei gleichzeitig niedriger Kupfermenge • Resistenzbrecher • Ideal für konventionellen und ökologischen Anbau Anwendungshinweis Wichtig für die volle Wirksamkeit von FUNGURAN® progress ist ein möglichst lückenloser Spritzbelag auf der Pflanzenoberfläche. Spritztechnik und Wassermenge sollten in jedem Fall eine gründliche Benetzung aller zu schützenden Pflanzenteile gewährleisten. Durch seine spezielle Formulierung ist FUNGURAN® progress auf der Pflanze äußerst haftfähig. Es wird von nachfolgendem Regen nur langsam wieder abgespült und hat deshalb eine lange Wirkungsdauer. Innovation auf jedem Blatt Kupferhydroxid-Kristalle fungieren als Wirkstoffdepots und geben kontinuierlich wirksame Kupfer-Ionen ab. Das Kupferhydroxid in der modernsten Formulierung MEHR INFORMATIONEN HIER:

26 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 400 g/l Isofetamid (7) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Grauschimmel (Botrytis cinerea), KULTUR Schnittblumen, Topfpflanzen, Baumschulgehölzpflanzen, Knollengewächse (Zierpflanzen), Zwiebelgewächse (Zierpflanzen) WIRKUNGSWEISE Protektiv, kurativ BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Vorteile • Hohe Wirksamkeit und lange Wirkungsdauer • Schnelle und hohe Regenfestigkeit • Sehr gute Verträglichkeit Wirkungsweise Kenja® enthält den Wirkstoff Isofetamid, der zur chemischen Gruppe der Thiophenamide zählt (SDHI Fungizid: Succinat-dehydrogenase-Inhibitor). Der Wirkstoff greift in die Atmungskette der pilzlichen Schaderreger am sog. Komplex II ein und unterbricht die Energiegewinnung. Kenja® wird von den Blättern der behandelten Pflanze aufgenommen und verteilt sich translaminar, d.h. auch unbehandeltes Pflanzengewebe wird vor Infektionen geschützt. Isofetamid: Neuer Wirkstoff • Neuer Wirkstoff aus einer neuen chemischen Familie (Thiophenamide) • SDHI mit breitem Wirkungsspektrum (Succinate-Dehydrogenase-Inhibitors) • Präventive und kurative Wirkung • W irksam auf Pilze der Gattung Ascomyceten (z.B. Sclerotinia sp., Monilia sp.) und Deuteromyceten (z.B. Botrytis sp.) • Zusatzwirkung auf Echte Mehltaupilze Starker Schutz, auch bei Regen Kenja® wirkt gegen Botrytis cinerea und zahlreiche Schadpilze. Der Wirkstoff Isofetamid wirkt auf alle Entwicklungsstadien des Pilzes: Sporenkeimung, Keimschlauchbildung, Penetration, Myzelwachstum und Sporulation. Kenja® wird von den Blättern der behandelten Pflanze aufgenommen und verteilt sich translaminar, d.h. auch unbehandeltes Pflanzengewebe wird vor Infektionen geschützt. Kenja® besitzt eine gute Regenfestigkeit, auch bei 40 mm Regen. Die kluge Entscheidung MEHR INFORMATIONEN HIER: ERHÄLTLICH AUCH IM KOSTEN- GÜNSTIGEN KENJA + PROBLAD PACK!

27 WIRKSTOFF (FRAC) 850 g/kg Kaliumhydrogencarbonat (NC) FORMULIERUNG SG SCHADORGANISMUS Echte Mehltaupilze, Pilzliche Blattfleckenerreger KULTUR Rasen, Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Protektiv BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 kg ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Vorteile • Hocheffektiv und top formuliert • Frei von Resistenzen und Rückständen • Breit einsetzbar in vielen Kulturen • Fertigformulierung inkl. Netz- und Haftmitteln Wirkungsweise Kumar® ist ein Fungizid mit dem Wirkstoff Kaliumhydrogencarbonat. Die Wirkungsweise von Kaliumhydrogencarbonat ist noch unbekannt (FRAC CODE: nicht klassifiziert). Es wird jedoch angenommen, dass durch die Veränderung von pH-Wert und osmotischem Druck sowie durch die direkte Ionen-Wirkung des Hydrogencarbonates es zu einer Dehydrierung und Abtötung von Sporen und Myzel der Schadpilze kommt. KUMAR® wirkt präventiv und leicht kurativ Präventive KUMAR® Spritzungen gewährleisten die beste Wirkung des Produkts und somit einen guten Schutz der Kulturen. Gegenüber Kaliumhydrogencarbonat sind bisher keine Resistenzen aufgetreten, weshalb sich KUMAR® in Fungizid-Programmen hervorragend für eine Antiresistenz-Strategie eignet. Der Wirkstoff gilt zudem als nicht rückstandsrelevant. Aus diesem Grund eignet sich KUMAR® auch als idealer Baustein in der Strategie zur Rückstandsminimierung. Hinweis Keine Behandlung mit KUMAR® bei • Trockenstress der Pflanzen • Fehlender Wachsschicht der Blätter • N assen Blättern bzw. feuchten Beständen • Starker Sonneneinstrahlung und Temperaturen über 30 °C Das natürlich wirksame Fungizid MEHR INFORMATIONEN HIER: Fungizide

28 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 1.255 g/l Lupinus albus L. Samen Extrakt = 250 g/L BLAD-Protein FORMULIERUNG SL SCHADORGANISMUS Botrytis cinerea Echte Mehltaupilze Puccinia-Arten WIRKUNGSWEISE Protektiv BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Vorteile • Einzigartiger Wirkungsmechanismus • Nicht Rückstandsrelevant, kurze Wartezeit (1 Tag) • Hochwirksam gegen viele Pathogene • Sehr gute Pflanzenverträglichkeit Der innovative Wirkstoff Das BLAD-Protein, welches aus den gekeimten Lupinensamen gewonnen wird, bildet den wirksamen Hauptbestandteil in Problad®. Als erstes biologisches Fungizid überhaupt hat dieser Multisite-Wirkstoff aufgrund seiner Wirkungsweise eine eigene Wirkstoffgruppe zugeteilt bekommen. Somit ist das Produkt aus wissenschaftlicher Sicht sehr gut geeignet um in einem aktiven Antiresistenzmanagement eingesetzt zu werden. Anwendungsempfehlung Proteine haben die Eigenschaft, dass sie bei einem bestimmten pH-Wert inaktiviert werden (= isoelektrischer Punkt). Dieser Punkt liegt für Problad bei einem pH-Wert von 5,5. Aus diesem Grund empfehlen wir die Beimischung von 0,5–1,0 kg Kumar® zur Spritzbrühe, damit sichergestellt ist dass die Spritzbrühe diesen pH-Wert nicht erreicht. Das BLAD aktive Fungizid MEHR INFORMATIONEN HIER: ERHÄLTLICH AUCH IM KOSTENGÜNSTIGEN KENJA + PROBLAD PACK!

29 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 160 g/l Cyazofamid (21) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae) KULTUR Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Protektiv BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 1 l, 5 l, 10 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Vorteile • Schnelle Regenfestigkeit • Hervorragende sporizide Wirkung • Dauerhafter Blattschutz Wirkungsweise Das Kontaktfungizid Ranman® TOP bekämpft jetzt auch Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae) in Zierpflanzen, sowohl im Freiland, als auch im Gewächshaus. Ranman® TOP zeichnet sich besonders dadurch aus, dass es sowohl gegenüber Zoosporen, als auch gegenüber Zoosporangien gleichermaßen hoch wirksam ist. Ranman® TOP wirkt vorbeugend und muss daher vor bzw. bei Befallsbeginn der Krankheit gespritzt werden. Durch die Formulierungseigenschaften wird der Wirkstoff effektiv nachverteilt, so dass auch der Zuwachs der Blätter zwischen den Spritzintervallen geschützt wird. Bereits vorhandene Befallssymptome können nicht mehr rückgängig gemacht werden, erneute Infektionen werden jedoch verhindert. Die Struktur des Wirkstoffes und die formulierungstechnischen Eigenschaften des Produktes verleihen Ranman® TOP eine außergewöhnliche Regenfestigkeit und eine lange Wirkungsdauer. Ranman® TOP zeigt eine optimale Benetzung der Blattoberfläche Das Allzeit-Fungizid Benetzung mit Ranman® TOP Benetzung mit Vergleichsmittel MEHR INFORMATIONEN HIER:

30 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 342 g/l Kaliumphosphonat (P07) (Kaliumphosphit) FORMULIERUNG SL SCHADORGANISMUS Falsche Mehltaupilze, Schneeschimmel, Dollarflecken-Krankheit, Phytophthora-Arten und Pythium-Arten KULTUR Zierpflanzen, Rasen WIRKUNGSWEISE Systemisch BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code • Pflanzenschutzmittel mit Meeresalgenextrakt • Zugelassen auch zur Gießanwendung in Container- und Topfkulturen • Verbessert die Vitalität und erhält die Gesundheit der Pflanzen Stark gegen Falsche Mehltaupilze und Co.! MEHR INFORMATIONEN HIER: Notizen

31 WIRKSTOFF 850 g/kg Daminozid FORMULIERUNG SG ZWECKBESTIMMUNG Regulierung des Triebwachstums KULTUR Topfpflanzen, Ziergehölze, Schnittblumen, Baumschulgehölzpflanzen, Stauden WIRKUNGSWEISE Hemmung des Triebwachstums BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 2,5 kg ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Vorteile • Bewährte Wirksamkeit • Optimale Formulierung • Kostengünstig Wirkungsweise • D aminozid hemmt als Wachstumsregler die Synthese des Phytohormons Gibberelin • D ie Aufnahme erfolgt über das Blatt, gefolgt von translokaler Verteilung • K eine systemische Verteilung in der Pflanze • V erkürzung der Internodien am Stängel (Hemmung der Zellstreckung) • K ompaktere Pflanzen, dunklere Blattfärbung, besserer Blütenansatz Einfach kompakte Pflanzen Wachstumsregler Wasser Shorttrack® Vergleichsmittel (Daminozid) Versuch 2019: Viola wittrockiana `Carneval Early F1 Blue with Black; LWK NRW Münster-Wolbeck MEHR INFORMATIONEN HIER:

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33 Insektizide, Akarizide & Molluskizide

34 Biologisch. Zukunft. Sichern. WIRKSTOFF (IRAC) 540 g/kg Bacillus thuringiensis subspecies kurstaki Stamm ABTS351 (11A) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Geometridae, Freifressende Schmetterlingsraupen, Apfelwickler, Gespinstmotten, Kleiner & Großer Frostspanner KULTUR Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Fraßwirkung BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 1 kg ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Vorteile • Kurze Wartezeit • Breites Wirkungsspektrum • Reduzierte Resistenzbildung durch Bt-Toxin Mix Anwendungshinweise • B ei Temperaturen unter 12°C sind die Larven zunehmend inaktiv und nehmen nur wenig Wirkstoff auf. Behandlung daher nur bei Temperaturen über 12 °C sinnvoll. • D ie optimale Wirkung entfaltet DiPel® DF besonders gegen junge Larven. Dabei ist eine gute Benetzung entscheidend. • p H-Werte von 8 oder höher sollten in der Spritzbrühe vermieden werden. Höhere pH-Werte können die Bt-Toxine negativ beeinträchtigen. Die Mischung machts! Schädling Cry 1Aa Cry 1Ab Cry 1Ac Cry 2A Herbst-Heerwurm - - Kohleule - - Kohlschabe - Bekreuzter Traubenwickler Wickler-Arten Aschgraue Höckereule Baumwoll-Kapseleule Tomatenminiermotte Maiszünsler mediterrane Maiszünsler - = geringe wirkung • = mäßige Wirkung •• = gute Wirkung 39% 15% 23% 22% Die 4 verschiedenen BTToxine in DiPel® DF sorgen für maximale Wirkung Insektizide MEHR INFORMATIONEN HIER:

35 Insektizide WIRKSTOFF (IRAC) 433,2 g/l Maltodextrin (UNM) FORMULIERUNG SL SCHADORGANISMUS Spinnmilben, Weiße Fliegen KULTUR Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Kontaktmittel BIENENSCHUTZ B2 PACKUNGSGRÖSSE 10 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Das natürlich wirksame Insektizid! Vorteile • Schnelle Kontaktwirkung • Kompatibel mit Nützlingen • Breite Zulassung Wirkungsweise Der in Eradicoat® Max enthaltene Wirkstoff Maltodextrin ist ein Mehrfachzucker auf Basis von Glucose. Eradicoat® Max umschließt den Zielschädling und trocknet auf ihm an. Dadurch werden die Atemöffnungen (Stigmen) an der Körperoberfläche blockiert. Zusätzlich werden die Gliedmaßen der Schädlinge durch Verklebung gelähmt. Eradicoat® Max besitzt als Kontaktmittel eine rein physikalische Wirkung. Daher ist für die Erlangung einer guten Wirksamkeit eine vollflächige Benetzung des Schädlings, sowie eine schnelle Antrocknung des Spritzbelages auf dem Schädling essenziell. Anwendungsempfehlung • Maximal 20 ml Produkt pro Liter Wasser • Anwendungskonzentration max. 2% • Dies entspricht 20 l/ha bei einer Wassermenge von 1.000 l/ha Eine bestmögliche Bekämpfung erfordert eine Umgebungstemperatur von 20 °C und eine geringe rel. Luftfeuchtigkeit wie sie am frühen Nachmittag häufig vorkommt. Blockbehandlung: 2 bis 3 Anwendungen im Abstand von 3 bis 5 Tagen. Stigma vor der Behandlung Stigma nach der Behandlung MEHR INFORMATIONEN HIER:

36 WIRKSTOFF (IRAC) 100 g/l Pyriproxyfen (7C) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Schildläuse, Weiße Fliege WIRKUNGSWEISE Protektiv BIENENSCHUTZ B1 PACKUNGSGRÖSSE 1 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen Spitze gegen Schildläuse und Weiße Fliegen Vorteile • Langfristig zugelassenes Insektizid • Selektiver Wirkungsmechanismus • Effektiv gegen schwer bekämpfbare Insekten Wirkungsweise Pyriproxyfen ist ein künstliches Juvenilhormon. Es verhindert die Weiterentwicklung der Larve zum adulten Tier und greift somit in die Entwicklung des Schaderregers ein. Bei einem gezielten Einsatz, bevor die Entwicklung der Larve eingesetzt hat, wird der Populationsaufbau erfolgreich verhindert und somit die Basis für einen guten Bekämpfungserfolg gelegt. Der Wirkstoff Pyriproxyfen ist der Einzige in der Gruppe der Entwicklungshemmer (IRAC 7C). Somit ist Pyriproxyfen ein wichtiger Bestandteil einer Spritzfolge, die ein aktives Resistenzmanagement einschließt. Beispiel für idealen Behandlungszeitpunkt für Harpun® NEU Insektizide

37 Insektizide Das wirkungsstarke Akarizid in Zierpflanzen WIRKSTOFF (IRAC) 9,31 g/l Milbemectin (6) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Spinnmilben, Minierfliegen KULTUR Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Kontakt- und Fraßwirkung BIENENSCHUTZ B1 PACKUNGSGRÖSSE 1 l, 5 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code MILBEKN CK Knock-Out in ALLEN Stadien 1. Nymphenstadium Adulte 2. Nymphenstadium Eier Larve Vorteile • Kontakt- und Fraßwirkung auf alle beweglichen Milbenstadien • Temperaturunabhängig • Nützlingsschonend • Keine Kreuzresistenz Anwendungshinweise • Milbeknock® Top kann in Tankmischung mit Fungiziden ausgebracht werden. Keine Mehrfachmischungen, insbesondere mit Blattdüngern. • Milbeknock® Top nicht nach starken Niederschlägen einsetzen. • Milbeknock® Top hat eine gute Wirkung auf die Sommereier der Roten Spinne. • Milbeknock® Top ist mit 4–6 Anwendungen zugelassen (je nach Schadorganismus). • Milbeknock® TOP besitzt eine Kontakt- und Fraßwirkung auf alle Entwicklungsstadien der Spinnmilbe. Nach Kontakt bzw. Aufnahme des Wirkstoffes werden die Spinnmilben bewegungsunfähig, reduzieren die Saugtätigkeit und sterben nach einigen Tagen ab. • Bei empfindlichen Kulturen Vorversuche zur Verträglichkeit von Mischungen durchführen. Wirksam auf alle Milbenstadien Umfassende akarizide Wirkung MEHR INFORMATIONEN HIER:

38 Insektizide WIRKSTOFF (IRAC) 240 g/l Tebufenozid (18) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Verstecktfressende Schmetterlingsraupen, Minierende Kleinschmetterlingsraupen KULTUR Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Fraßwirkung BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 1 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Der Spezialist gegen Schmetterlingsraupen Vorteile • Breite Zulassung • Nützlingsschonend • Günstig Wirkungsweise Mimic wirkt bevorzugt als Fraßmittel. Es ist ein Insektizid aus der Gruppe der Insektenwachstumsregulatoren (IWR) mit einem gegenüber herkömmlichen IWR‘s anderen Wirkungsmechanismus. Mimic wirkt als Häutungsbeschleuniger. Nach unmittelbarem Fraßstopp wird der Häutungsprozess eingeleitet und die Larven verenden. Dieser Effekt wird in jedem Larvenstadium beobachtet, wobei naturgemäß die beste Wirkung gegen frühe Larvenstadien erzielt wird. Aufgrund dieser spezifischen Wirkungsweise ist der bevorzugte Anwendungszeitpunkt kurz vor dem Schlupf der Larven bzw. bei überwinternden Larvengenerationen möglichst früh gegen junge Larvenstadien. MEHR INFORMATIONEN HIER: Mimic®

39 Insektizide WIRKSTOFF (IRAC) 515 g/l Fettsäure-Kaliumsalze (UNM), Kali-Seife FORMULIERUNG SL SCHADORGANISMUS Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliege, Saugende Insekten KULTUR Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Kontaktmittel BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Schädlingsbekämpfung einfach gemacht Vorteile • Keine Rückstände, keine Wartezeit • Nicht bienengefährlich • Raubmilbenschonend Doppelte Wirkungsweise Der Wirkstoff zerstört die Zellstruktur weichhäutiger Insekten, so dass die Zellinhaltsstoffe austreten. Die Schädlinge (z.B. Spinnmilben, Blattläuse, Weiße Fliege etc.) vertrocknen in der Spritzbrühe und die Atmungsorgane (Tracheen) werden geschädigt. Nach Antrocknen des Spritzbelages ist keine insektizide Aktivität mehr vorhanden. Durch die Spritzung mit Neudosan® Neu werden die Schädlinge bereits nach kurzer Zeit abgetötet. Im Gegensatz zu Insektiziden, die das Nervensystem der Insekten angreifen, bleiben die abgetöteten Schädlinge noch kurzzeitig an den Blättern haften, bevor sie eintrocknen und herabfallen. Anwendungshinweis • Spritzung mit hoher Wasseraufwandmenge • Neudosan® Neu ist ein reines Kontaktmittel, daher müssen die Pflanzen von allen Seiten vollständig benetzt werden • Spritzung bei niedrigen Temperaturen und geringer Sonneneinstrahlung • Anwendung möglichst morgens, damit Belag nicht zu schnell antrocknet • Mischungen werden nicht empfohlen (Anwendung solo) • Spritzbrühe mit weichem Wasser ansetzen (Hartes Wasser reduziert die Wirksamkeit) Verträglichkeiten Bei Spritzung während der Blütezeit Phytotox möglich, insbesondere wenn die Anwendungsbedingungen nicht beachtet werden. MEHR INFORMATIONEN HIER:

40 Hochreines Paraffinöl in starker Aufladung WIRKSTOFF (IRAC) 830 g/l Parafinöl (UNM) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Obstbaumspinnmilbe (Panonychus ulmi), Schildlaus-Arten KULTUR Ziergehölze WIRKUNGSWEISE Kontaktmittel BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 20 l, 200 l, 1000 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Vorteile • Schnelle Kontaktwirkung • Optimale Formulierung • Hohe Wirkstoffaufladung Wirkungsweise Promanal® HP besticht durch seine hochreine Paraffinölqualität und Aufladung (830 g/l). Diese Art Paraffinöl ist schwefelfrei und wird ebenfalls zur Herstellung von Lebensmitteln und Kosmetika eingesetzt. Promanal® HP ist dadurch sehr pflanzenverträglich. Im Vergleich zu anderen Paraffinölprodukten ist die Phytotoxizität deutlich niedriger, sofern überhaupt vorhanden. Promanal® HP ist als Akarizid zugelassen zur Anwendung gegen die Obstbaumspinnmilbe (Panonychus ulmi) sowie Schildlaus-Arten in Ziergehölzen. Anwendungshinweis Paraffinölpräparate dürfen generell nicht in praller Sonne angewendet werden. Behandelte Pflanzen mit Promanal® HP sollten auch einige Tage später nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden, um eventuelle Verbrennungen zu vermeiden. Nicht unmittelbar vor oder nach Frostereignissen einsetzen. PROMANAL® HP MEHR INFORMATIONEN HIER: Insektizide

41 Insektizide Wirkungsweise Mit Teppeki® erhält der innovative und hochselektive Wirkstoff Flonicamid Einzug im Zierpflanzenbereich. Teppeki® wirkt gegen ein breites Spektrum an Blattläusen und schont gleichzeitig Nützlinge wie Raubmilben, Marienkäfer und Schwebfliegenlarven. Der Wirkstoff wird systemisch, akropetal und translaminar in der Pflanze verteilt, so dass auch Blattläuse an der Blattunterseite sicher erfasst werden. Flonicamid wird durch Kontakt und Saugtätigkeit innerhalb kurzer Zeit aufgenommen. Die Blattläuse stellen ca. 1 h nach Aufnahme die Saugtätigkeit, die Honigtauproduktion und somit die Schädigung der Pflanze ein. Die Absterbeerscheinungen sind von den Umweltbedingungen und dem Stadium der Insekten abhängig und können nach 2–5 Tagen beobachtet werden. Teppeki® ist sehr lichtstabil und nach ca. 3 Stunden regenfest. Es besitzt eine ausgeprägte Dauerwirkung gegen alle Stadien der Läuse. Anwendungsempfehlung • Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen • Zierpflanzen (Freiland): 2 x im Abstand von mind. 8 Tagen • Zierpflanzen (Gewächshaus): 3 x im Abstand von 8-14 Tagen Der Läusespezialist WIRKSTOFF (IRAC) 500 g/kg Flonicamid (29) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Blattläuse KULTUR Zierpflanzen, Baumschulgehölzpflanzen WIRKUNGSWEISE Systemisch BIENENSCHUTZ B2 PACKUNGSGRÖSSE 500 g, 2 kg ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Vorteile • Lang anhaltende Wirkung gegen alle Blattlausarten • Erfasst versteckt sitzende Läuse • Wetterunabhängig und nützlingsschonend • Keine Kreuzresistenzen zu anderen Insektiziden MEHR INFORMATIONEN HIER:

42 Insektizide WIRKSTOFF (IRAC) 287,5 g/l Etofenprox (3A) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Blattfressende Käfer, Nadelfressende Käfer KULTUR Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Kontakt- und Fraßwirkung BIENENSCHUTZ B2 PACKUNGSGRÖSSE 1 l, 5 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code Flexibel gegen beißende Insekten Vorteile • Schnelle Knock-down-Wirkung • Wirkt auch bei niedrigen Temperaturen • Hochwertige EC-Formulierung • Wirkt unabhängig vom pH-Wert der Spritzbrühe! Wirkungsweise Trebon® 30 EC ist ein Insektizid mit Kontakt- und Fraßwirkung, das insbesondere gegen beißende Insekten eine gute Wirkung zeigt. Trebon® 30 EC wirkt sehr effektiv gegen Schädlinge im Zierpflanzenbau. Trebon® 30 EC bekämpft aufgrund seiner Molekülstruktur auch Rapsglanzkäfer-Populationen, die resistent gegenüber herkömmliche Pyrethroide sind. Aufgrund seines geringen Temperaturanspruches wirkt Trebon® 30 EC auch bei niedrigen Temperaturen, wie sie regelmäßig im zeitigen Frühjahr auftreten. MEHR INFORMATIONEN HIER:

43 Insektizide, Akarizide WIRKSTOFF 40 g/kg Metaldehyd FORMULIERUNG RB (Nasspressung) SCHADORGANISMUS Nacktschnecken KULTUR Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Fraßköder BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 5 kg, 20 kg Der Schneckenköder mit innovativem Extrakt Vorteile • Maximale Lockwirkung • Sehr hohe Regenfestigkeit • Beste Streueigenschaften Maximale Anziehungskraft und Lockwirkung Echte Köderwirkung, von der Pflanze weg zum Köder, denn der Duft von RAPSAKTIV® lockt Schnecken an. Vereinfachtes Auffinden des Köders steigert die gesamte Wirkung der Köderausbringung. Gesteigerter Geschmack Die Schnecken fressen freiwillig die letale Dosis, weil ihnen der Köder mit RAPSAKTIV® so gut schmeckt. Unerreicht schnelle Wirkung Schneckenfraß an Pflanzen wird sofort eingestellt (Appetitverlust), das führt zu einem schnelleren Tod der Schnecken. Sehr hohe Regenfestigkeit und Witterungsbeständigkeit Wirkungsvolle Behandlung bei feuchten, nassen und wechselhaften Bedingungen, lange Haltbarkeit und Stabilität des Köders auf/in dem Boden. Exzellente mechanische und ballistische Eigenschaften Gute Ballistik für große Streubreite dank relativ schwerer, dichter Köder (nur 60.000 Köder pro kg), perfektes Streubild, sichere Behandlung, hohe Druckbeständigkeit der Köder, staubfrei. Die einzigartige Formulierung enthält Auszüge aus der Rapspflanze. Denn Forschungen zeigen: Duft und Geschmack von Rapspflanzen wirken besonders anziehend auf Schnecken. Flächenbehandlung (5 kg/ha): Zur breitflächigen Ausbringung mit Schneckenkorn- oder Düngerstreuern Anwendung bei Befallsbeginn / Sichtbarwerden der ersten Schnecken mit 5 kg/ha. Metarex INOV® darf bis zu 5x pro Kultur/Jahr anwendet werden. MEHR INFORMATIONEN HIER: STREUTABELLEN FINDEN SIE HIER:

44 Insektizide Vorteile • In allen Zierpflanzenkulturen zugelassen • Sehr gute Regen- und Schimmelfestigkeit • Sehr hohe Pelletdichte (ca. 60 Pellets/m²) • Keine Rückstände, keine Wartezeiten oder zeitliche Einschränkungen zwischen den Anwendungen Natürlicher Schneckenschutz Für integrierte und biologische Produktion geeignet, gelistet in der Betriebsmittelliste für ökologischen Landbau in Deutschland, ohne Rückstände oder Wartezeiten. WIRKSTOFF 29,7 g/kg Eisen-III-phosphat FORMULIERUNG RB (Nasspressung) SCHADORGANISMUS Nacktschnecken KULTUR Zierpflanzen WIRKUNGSWEISE Fraßköder BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 20 kg Das natürliche All-Wetter- Schneckenkorn Sluxx® HP kann bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Schnecken eingesetzt werden. SLUXX® HP nach 4 Tagen VM Eisen-III-phosphat nach 4 Tagen Schimmelfestigkeit bei Nässe Quelle: Versuch 05/2019, Aerzen, Deutschland 3 g Schneckenköder pro Petrischale mit 7 g Leitungswasser benetzt, Aufbewahrung der Petrischalen bei 23 °C bei 16 h Licht. MEHR INFORMATIONEN HIER:

45 Notizen

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47 Zusatzstoffe & Reiniger

48 INHALTSSTOFFE 33 % Polydimethylsiloxan FORMULIERUNG SL AUFWANDMENGE 1,4 ml in 100 l Wasser Spritzbrühe wie gewohnt ansetzen und anschließend 1,4 ml/ 100 l Spritzlösung proagro Schaumfrei zugeben. Bei stark schäumenden Stoffen (z.B. Gülle) einige Spritzer auf den vorhandenen Schaum geben. Dieser verliert umgehend die Stabilität und fällt zusammen. PACKUNGSGRÖSSE 250 ml, 1 l Vorteile • Verminderung der Schaumbildung • Deutliche Zeitersparnis • Vielseitig einsetzbar Entschäumt schnell und sicher Schaumfrei proagro INHALTSSTOFFE ≥ 30 % Phosphate, < 5 % anionische Tenside FORMULIERUNG WG AUFWANDMENGE (ROUTINE) Tankreinigung innen: 100 g in 100 l Wasser Tankreinigung außen: 25 g in 10 l Wasser Hochdruckreinigung: 50 g in 10 l Wasser Die Spritzenreinigung sollte nach jedem Einsatz erfolgen AUFWANDMENGE (EINLAGERUNG) Tankreinigung innen: 200 g in 100 l Wasser Tankreinigung außen: 50 g gelöst in 10 l Wasser, Nicht spülen, bis das Gerät wieder benutzt wird. AGROCLEAN® hinterlässt einen Schutzfilm im Gerät, um es gegen Korrosion zu schützen. Mit Frostschutz mischbar. AUFWANDMENGE ANDERE MASCHINEN Handreinigung / Hochdruckreinigung 50 g in 10 l Wasser PACKUNGSGRÖSSE 1 kg Tankreinigung leicht gemacht Vorteile • Hervorragende Reinigung (Schutz vor Spritzschäden) • Universell und einfach einsetzbar • 3-fach Wirksystem: Lösen, transportieren & schützen • Kurze Einwirkzeit (10 – 45 min) • Nicht aggressiv, aber antikorrosiv Gründe für die Schaumbildung • Chemisch bedingt • Zu viele Komponenten im Tank • Schlechte Formulierung der verwendeten Pflanzenschutzmittel • Spritzmittelreste von der letzten Spritze • Schnelle Wassereinspeisung • Verschiedene Düngermischungen Spritzenreiniger & Schaumfrei MEHR INFORMATIONEN HIER: MEHR INFORMATIONEN HIER:

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