Certis Belchim

1 Acker- & Kartoffelbau FRÜHJAHR 2026 PFLANZENSCHUTZEMPFEHLUNGEN 2026

2 Johann Valenti Crop Manager Ackerbau & Hopfen Andreas Meyer Crop Manager Kartoffeln & Zuckerrüben Verena Lange Crop Managerin Obstbau & Zusatzstoffe Liebe Landwirte, Berater & Händler, ein weiteres Jahr voller Herausforderungen liegt hinter uns. Ein trockenes Frühjahr, gefolgt von langanhaltenden Hitze- und Dürreperioden in Nord- und Mitteleuropa, prägten das Jahr 2025. Und dennoch zeigen die Ernteergebnisse eindrucksvoll, wie anpassungsfähig und widerstandsfähig die Landwirtschaft sein kann. Trotz der schwierigen Witterungsbedingungen konnten vielerorts gute Erträge erzielt werden – wenn auch mit regionalen Unterschieden. Auch im Pflanzenschutz war 2025 ein bewegtes Jahr: Der Wegfall des Wirkstoffs Flufenacet, das vermehrte Auftreten der Schilf-Glasflügelzikade, die Diskussion um PFAS sowie die Ankündigung der neuen Bundesregierung, die Zulassungssituation für Pflanzenschutzmittel nachhaltig zu verbessern, haben die Branche beschäftigt. Der Wandel macht auch vor uns nicht Halt. Wir haben das Jahr intensiv genutzt und freuen uns, Ihnen zahlreiche Neuerungen in unserem Team und Portfolio vorstellen zu dürfen. Ein Blick auf unsere Karte der Vertriebs- und Fachberatung (Seiten 4 + 5) zeigt: Es gibt neue Gesichter! Mit Stolz können wir sagen, dass unser Team nun wieder vollständig ist und wir mehrere Vertriebsregionen erfolgreich mit engagierten jungen Kollegen besetzen konnten. Auch unser Portfolio haben wir weiterentwickelt. Besonders freuen wir uns, Ihnen unsere neuen Signalstoffe der neuesten Generation präsentieren zu dürfen: Mit Klorofill® und 3ALO T6P® bieten wir Ihnen zwei innovative Produkte zur gezielten Stärkung der Widerstandsfähigkeit Ihrer Kulturen. Im Düngersektor setzen wir ebenfalls neue Akzente. Neben dem bewährten Questuran® Pro stehen Ihnen nun auch Questuran® Duo S und Questuran® Trio zur Verfügung – für eine noch bedarfsgerechtere Versorgung Ihrer Pflanzen mit Nährstoffen. Und auch bei den Netz- und Haftmitteln gibt es Neuigkeiten: Unser Produkt Designer® überzeugt als Kleber und Spreiter direkt im Tank – für eine optimale Wirkung Ihrer Anwendungen. Wir danken Ihnen für das bisherige Vertrauen und freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2026 – gemeinsam mit Ihnen, getreu unserem Motto: „Growing Together“.

3 Ansprechpartner . . . . . . . .......... 4 GETREIDE Anwendungsübersicht . . . . . . . . . . . . . . 8 Concert® SX® . . . . . . ......... 10 Dirigent® SX® . . . . . . ......... 11 Vegas® Plus . . . . . . . ......... 12 Insektizide Ackerbau Sumicidin® Alpha EC . . . . ..... 14 Teppeki® . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 KARTOFFEL Anwendungsübersicht: Beizung . . ..... 18 Übersicht Beizen . . . . . . ....... 20 Diabolo® . . . . . . . . ........... 21 Moncut® . . . . . . . . ........... 21 Cuprozin® progress . . . . . ...... 22 Funguran® progress . . . . ...... 22 Supporter® . . . . . . . .......... 23 Anwendungsübersicht: Herbizide . . . . 24 Proman® . . . . . . . . ........... 26 Sinopia® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Quickdown® . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Anwendungsübersicht: Fungizide . . . . 30 Ranman® Top . . . . . . . ......... 32 Shirlan® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Voyager® . . . . . . . . ........... 34 Funguran® progress . . . . ...... 35 Cuprozin® progress . . . . . ...... 36 Narita® XL . . . . . . . . .......... 37 Cymbal® Flow . . . . . . . ........ 38 Unser Sortiment gegen Phytophthora infestans und Alternaria-Arten . . . . . . 39 Anwendungsübersicht: Insektizide, Keimhemmung & Molluskizide . . . . . . 40 1,4SIGHT® . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 MAIS & RAPS Anwendungsübersicht: Mais . . ..... 46 Botiga® . . . . . . . . . .......... 48 TASK® . . . . . . . . . ........... 50 Onyx® . . . . . . . . . ........... 52 Anwendungsübersicht: Raps . . . . . . . . 54 Zenby® Flex . . . . . . . ........ 56 Trebon® 30EC. . . . . . ........ 57 ZUCKERRÜBEN Anwendungsübersicht . . . . . ........ 58 SIGNALSTOFFE Klorofill® . . . . . . . . ........... 62 3ALO T6P® . . . . . . . .......... 64 SCHNECKENKORN, ADDITIVE, DÜNGER Metarex® Inov . . . . . . . ....... 68 Sluxx® HP . . . . . . . . ......... 69 Spritzenreiniger & Schaumfrei Agroclean® . . . . . . . ......... 70 proagro Schaumfrei . . . . . ..... 70 Additive Designer® . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 Karibu® . . . . . . . . . .......... 71 proagro Netzmittel . . . . . ..... 71 Spray Plus® . . . . . . . .......... 72 Dünger Questuran® Pro . . . . . . ....... 73 Questuran® Duo S . . . . . ....... 74 Questuran® Trio . . . . . . ....... 75 Stallhygiene Stallfliegenmittel Alba® . . . . . . . . 76 Abkürzungsverzeichnis . . . . ....... 77 Abstandsauflagen . . . . . . ......... 78 Inhalt Neu Neu Neu

4 Ansprechpartner FACHBERATER ACKERBAU BREMEN HAMBURG NIEDERSACHSEN NORDRHEIN-WESTFALEN DR. CHRISTOPH WINKELMANN christoph.winkelmann@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 921 724 69 BERLIN BRANDENBURG MECKLENBURG-VORPOMMERN SACHSEN-ANHALT SCHLESWIG-HOLSTEIN RAPHAEL SEMKEN raphael.semken@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 24 60 SACHSEN DR. DETLEF SPALTEHOLZ detlef.spalteholz@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 76 THÜRINGEN BAYERN DANIEL BEHR daniel.behr@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 233 52 89 BADEN-WÜRTTEMBERG HESSEN RHEINLAND-PFALZ SAARLAND CORINNA FUCHS corinna.fuchs@certisbelchim.com Mobil: 01516 / 461 05 36 FACHBERATER WEINBAU DR. STEPHAN REIMANN stephan.reimann@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 630 21 21 NORD BERLIN · BRANDENBURG · BREMEN · HAMBURG · MECKLENBURG-VORPOMMERN · NIEDERSACHSEN · SCHLESWIG-HOLSTEIN ARNE SCHULZ arne.schulz@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 944 864 33 FACHBERATER SPEZIALKULTUREN SÜD BADEN-WÜRTTEMBERG · BAYERN · RHEINLAND-PFALZ · SAARLAND ULRICH SCHMIDT-DITTMEIER ulrich.schmidt-dittmeier@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 34 59 MITTE NORDRHEIN-WESTFALEN · HESSEN · SACHSEN-ANHALT · THÜRINGEN · SACHSEN DENNIS LAUMANN dennis.laumann@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 97 51 89 40 3 7 5 6 4 10 8 9 1 2 19 13 14 11 12 16 15 18 17 25 26 21 23 22 20 24 27 28 32 30 31 33 29

5 TEAMLEITER NORDOST THOMAS KOCH thomas.koch@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 904 163 40 1 DR. DETLEF SPALTEHOLZ Nordost Vertriebsberater detlef.spalteholz@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 76 2 DAVID NIEDERGESÄß Nordost Vertriebsberater david.niedergesaess@certisbelchim.com Mobil: 0175 / 944 52 07 3 RUDI ROLFS Nordost Vertriebsberater rudi.rolfs@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 649 59 78 4 JÖRG GUMPRECHT Nordost Vertriebsberater joerg.gumprecht@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 578 50 80 5 DIRK ABEL Nordost Vertriebsberater dirk.abel@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 426 23 02 6 JONAS ALBRECHT Nordost Vertriebsberater jonas.albrecht@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 211 33 68 7 ARENDT GRAPENGETER Nordost Vertriebsberater arendt.grapengeter@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 417 03 85 8 JENS HILDEBRANDT Nordost Vertriebsberater jens.hildebrandt@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 787 79 06 9 VINCENT JASCHINSKI Nordost Vertriebsberater vincent.jaschinski@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 805 92 14 10 SABRINA OTTO Nordost Vertriebsberaterin sabrina.otto@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 211 54 84 TEAMLEITER NORDWEST DR. CHRISTIAN SCHNELLE christian.schnelle@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 426 84 10 11 BERND DUST Nordwest Vertriebsberater bernd.dust@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 761 24 22 12 MICHAEL KALBHENN Nordwest Vertriebsberater michael.kalbhenn@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 962 675 50 13 DR. CLEMENS SIEBNER Nordwest Vertriebsberater clemens.siebner@certisbelchim.com Mobil: 01514 / 186 09 07 14 STEFAN HAHNEL KEY ACCOUNT: KARTOFFEL NORD + Nordwest Vertriebsberater stefan.hahnel@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 77 15 ROBERT BLUM Nordwest Vertriebsberater robert.blum@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 671 00 42 16 UWE BOEDECKER Nordwest Vertriebsberater uwe.boedecker@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 317 96 76 17 NORBERT JACOBS Nordwest Vertriebsberater norbert.jacobs@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 402 59 84 18 MARTIN KRUMME Nordwest Vertriebsberater martin.krumme@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 54 13 19 TORGE BUHMANN Nordwest Vertriebsberater torge.buhmann@certisbelchim.com 0172 / 540 66 52 TEAMLEITER SÜDOST GÜNTER HUMMER guenter.hummer@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 677 06 38 20 STEFAN BAUER Südost Vertriebsberater stefan.bauer@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 781 20 63 21 HELMUT SCHÖLER Südost Vertriebsberater helmut.schoeler@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 743 35 81 22 ANDREAS EICHINGER Südost Vertriebsberater andreas.eichinger@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 656 03 92 23 MANFRED MOOSBAUER Südost Vertriebsberater manfred.moosbauer@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 66 24 KLAUS OKER Südost Vertriebsberater klaus.oker@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 323 19 96 25 JOCHEN BERNHARDT Südost Vertriebsberater jochen.bernhardt@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 423 41 90 26 BRITTA TRAUTER Südost Vertriebsberaterin britta.trauter@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 64 TEAMLEITER SÜDWEST THOMAS HUBER thomas.huber@certisbelchim.com Mobil: 01514 / 262 89 76 27 ENGELBERT LANZ Südwest Vertriebsberater engelbert.lanz@certisbelchim.com Mobil: 0174 / 944 71 83 28 ANDREAS DIZINGER Südwest Vertriebsberater andreas.dizinger@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 292 34 31 29 HEINZ AMBERGER Südwest Vertriebsberater heinz.amberger@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 52 30 VOLKER SANDROCK Südwest Vertriebsberater volker.sandrock@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 60 31 FRIEDBERT DANIELS Südwest Vertriebsberater friedbert.daniels@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 423 35 79 32 ALEXANDER BAY Südwest Vertriebsberater alexander.bay@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 58 33 MICHAEL DANIEL Südwest Vertriebsberater michael.daniel@certisbelchim.com 0172 / 441 87 54 HIER GEHT'S ZU UNSERER INTERAKTIVEN KARTE:

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7 Getreide

8 Anwendungsübersicht Getreide Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Wartezeit F = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. 1 = Eigene Erfahrungen, keine zugelassene Indikation Biologisches Pflanzenschutzmittel. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. Produktgruppe Fungizide Herbizide Insektizide Molluskizide / Dünger Signalstoffe BBCH 00 BBCH 10 – 12 BBCH 13 BBCH 21 – 29 BBCH 30 BBCH 31 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 61 31 37 32 39 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 31 37 32 39 BBCH Breite Mischverunkrautung & Spätbehandlung gg. Distel Anwendungsbereich Winter-, Sommerweichweizen, Winterroggen, Wintertriticale, Winter-, Sommergerste, Sommerhafer Breite Mischverunkrautung inkl. Kerbel & Storchschnabel 150 g/ha max. 1 Anw. F Anwendungsbereich Winter-, Sommerweich- weizen, Winterroggen, Wintertriticale, Winter-, Sommergerste, Hafer Aufgrund des Widerrufes der Zulassungen von Flufenacethaltigen Pflanzenschutzmitteln bestand für viele dieser Produkte im Herbst 2025 zum letzten Mal die Möglichkeit, sie einzukaufen. Die Aufbrauchfristen laufen bis Dezember 2026. Damit entfällt ein weiterer wichtiger Baustein in der Gräserbekämpfung, zudem wird das Resistenzmanagement weiter erschwert. Somit besteht mehr als zuvor die Notwendigkeit, gerade bei der Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz, Weidelgras und Co. in Fruchtfolgen zu denken. Nacktschnecken 5 kg/ha max. 5 Anw. F Nacktschnecken 7 kg/ha max. 4 Anw. F Blattläuse, Getreidehähnchen, Blattläuse als Virusvektor 00 21-29 30 10-12 13 50 31 37 32 39 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 31 37 32 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 31 3 32 BBCH Düngung nach Bedarf laut Bodenschutzgesetz (GAP) PRO

9 35 g/ha max. 1 Anw. F BBCH 32 BBCH 37 BBCH 39 BBCH 50 BBCH 55 BBCH 61 BBCH 65 BBCH 71 BBCH 92 30 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 21-29 30 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 21-29 30 13 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 BBCH 0,2 – 0,25 l/ha max. 1–3 Anw. 35 Tage Anwendungsbereich Weizen, Gerste, Roggen, Triticale, Hafer Echter Mehltau 0,48 – 0,8 l/ha max. 1 Anw. F Anwendungsbereich Weizen, Gerste, Triticale Blattläuse 140 g/ha max. 1–2 Anw. F / 28 Tage Anwendungsbereich Weizen, Gerste, Roggen, Triticale, Hafer Beachten Sie unsere Herbstbroschüre 2026 mit unseren Herbstprodukten im Ackerbau: Latitude® XL, Toltek®, Bridge® Extra 50 WG, Shoori®, uvm. Jetzt auch mit 1 x 140 g/ha zugelassen in: Ackerbohne (BBCH 11 – 71) Lupine-Arten (BBCH 11 – 71) Zur Ertrags- und Qualitäts- optimierung 1 l/ha 1 Anw. keine Zur Ertrags- und Qualitätsoptimierung 1 l/ha 1 Anw. keine 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77

10 Herbizid Vorteile • SX – der unerreichte Standard in der Formulierung von Sulfonylharnstoffen • In vielen Getreidearten zugelassen, inklusive Hafer und Sommergerste • Topverträglich und flexibel mischbar • Hervorragend gegen Kerbelarten und Storchschnabel *nur sensitive Biotypen Wirkungsweise Die Wirkstoffaufnahme erfolgt schnell über Wurzeln & Blätter. Dort tritt sofort nach der Behandlung der Wachstumsstillstand ein, wobei sich der Absterbeprozess über Wochen hinziehen kann. Die Nährstoffkonkurrenz mit der Kulturpflanze endet ab dem Zeitpunkt der Behandlung. Der Wirkstoff wird in der Kulturpflanze schnell abgebaut. Eine sehr gute und schnelle Wirkung wird gegen kleine, intensiv wachsende Unkräuter erzielt. Wirkungsspektrum Concert® SX® Die zuverlässige Breitenlösung gegen dikotyle Unkräuter und Windhalm* WIRKSTOFF (HRAC) 40 g/kg Metsulfuronmethyl (2) 400 g/kg Thifensulfuronmethyl (2) FORMULIERUNG SG SCHADORGANISMUS Gem. Windhalm, Einj. Zweikeimbl. Unkräuter in Winterweichweizen, Winterroggen, Tritiale Einj. Zweikeimbl. Unkräuter in Sommergerste, Hafer, Sommerweichweizen, (Lein) WIRKUNGSWEISE Blatt- und Bodenwirkung ANWENDUNGSZEITPUNKT nach dem Auflaufen, Frühjahr BBCH 13 – 29 (ausg. Lein) AUFWANDMENGE Winterweichweizen, Winterroggen, Tritiale: 150 g/ha in 100-400 l/ha Wasser Sommergerste, Hafer, Sommerweichweizen: 100 g/ha in 100-400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr (ausg. Lein) WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 200 g, 1 kg, 4,5 kg CONCERT® SX® Storchschnabel Hundskerbel Kamille Ampfer UNGRAS / UNKRAUT 150 g/ha Ackerfrauenmantel Ackerhellerkraut Ackerkratzdistel ** Ackersenf Ampfer-Arten Hirtentäschel Hohlzahn Hundskerbel Hundspetersilie Kamille-Arten Klatsch-Mohn Knöterich-Arten Möhre, Wilde Ausfallraps UNGRAS / UNKRAUT 150 g/ha Ackerstiefmütterchen Storchschnabel Taubnessel-Arten Vergissmeinnicht Vogelmiere Wegrauke Acker- & persischer Ehrenpreis Gänsefuß Kornblume Klettenlabkraut Windhalm, Gemeiner Erdrauch Efeublättriger Ehrenpreis gute Wirkung geringe Wirkung mittlere Wirkung sehr gute Wirkung ** Sichere Wirkung nur wenn aufgelaufen! MEHR INFORMATIONEN HIER:

11 Herbizid Wirkungsspektrum Dirigent® SX® Vorteile • Moderne SX-Technologie für sehr gute Wirkung • Flexibel misch- und platzierbar – ob zur Nachbehandlung, als Mischpartner zu Gräser- oder Klettenmitteln oder zur Spätbehandlung gegen Distel • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis Dirigent® SX® – die richtige Kombination aus Blatt- und Bodenwirkung Die Wirkstoffe Metsulfuronmethyl und Tribenuronmethyl ergänzen sich in ihrer Wirkungsweise gegen Unkräuter. Die Blattaktivität des Tribenuronmethyls und die ausgewogene Blatt- und Bodenaktivität des Metsulfuronmethyls erhöhen die Wirkungssicherheit spürbar. Die Basis für Ihren Erfolg! WIRKSTOFF (HRAC) 143 g/kg Metsulfuronmethyl (2) 143 g/kg Tribenuronmethyl (2) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Einj. Zweikeimbl. Unkräuter, Ackerkratzdistel in Winterweichweizen, -roggen, -gerste, -triticale Einj. Zweikeimbl. Unkräuter in Sommerweichweizen, -gerste, -hafer WIRKUNGSWEISE Blatt- und Bodenwirkung ANWENDUNGSZEITPUNKT nach dem Auflaufen der Unkräuter, Frühjahr Wintergetreide: BBCH 13-37 Sommergetreide: BBCH 13-30 AUFWANDMENGE 35 g/ha in 200-400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 200 g, 1 kg DIRIGENT® SX® Versuch Selent, unbehandelte Kontroll-Variante mit starkem Kerbel-Druck DIRIGENT® SX® besitzt eine sichere Wirkung gegen KerbelArten. Foto: nach Einsatz von 35g/ha DIRIGENT® SX® gute Wirkung geringe Wirkung mittlere Wirkung sehr gute Wirkung UNKRÄUTER 35 g/ha Ackerfrauenmantel, Ackerhellerkraut, Hirtentäschelkraut, Ackersenf, Wegrauke Ackerhohlzahn Ackerkratzdistel Ackerstiefmütterchen Ausfallraps Hundspetersilie Kamille-Arten Kerbel-Arten Klatschmohn UNKRÄUTER 35 g/ha Storchschnabel-Arten Taubnessel-Arten Vergissmeinnicht Vogelmiere Acker-Ehrenpreis, Persischer Ehrenpreis, Gänsefuß, Kornblume, Ampfer Efeublättriger Ehrenpreis Klettenlabkraut Erdrauch DIRIGENT® SX® ist das Basisherbizid im Getreide. Auch schwer zu bekämpfende Unkräuter wie Hundskerbel und AckerStiefmütterchen werden zuverlässig erfasst. MEHR INFORMATIONEN HIER:

12 Fungizid WIRKSTOFF (FRAC) 312 g/l Spiroxamine (5) 12,5 g/l Cyflufenamid (U06) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Echter Mehltau (Blumeria graminis) NEBENWIRKUNG1 Gelbrost, Rhynchosporium, Septoria (bei spätem Anwendungszeitpunkt) WIRKUNGSWEISE Systemisch & translaminar wirkt protektiv, kurativ & eradikativ ANWENDUNGSZEITPUNKT Weizen (inkl. Dinkel, Durum), Gerste, Triticale BBCH 25 – 29 mit 0,48 l/ha Weizen (inkl. Dinkel, Durum) BBCH 30 – 55 mit 0,8 l/ha Gerste, Triticale BBCH 30 – 49 mit 0,8 l/ha MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Vorteile • Azolfreies Produkt mit protektiver, kurativer und eradikativer Wirkung gegen Echten Mehltau • Top Leistung durch optimale Wirkstoffkombination (Resistenzmanagement) • Flexibel nach Ausrichtung am Befallsgeschehen einsetzbar Der Gewinner gegen Echten Mehltau Echter Mehltau – Durchseuchung des Bestandes von unten nach oben Echter Mehltau in Weizen Vegas® Plus vereint die drei Wirkarten gegen pilzliche Erreger – protektiv, kurativ und eradikativ – in einem innovativ formulierten Produkt und bekämpft den Echten Mehltau so auf eine effektive Art und Weise. Vergleichende Wirkung von Vegas® und Vegas® Plus: Versuchsansteller: Plantus; Standort: Großenkneten (Nds); Sorte: Tobak; Applikation: 14.05.2021, BBCH 31/32 Befallstärke (%) 25 20 15 10 5 0 Kontrolle VEGAS® 10 g/ha CYF Produkt mit SPX 250 g/ha SPX VEGAS® PLUS 250 g/ha SPX + 10 g/ha CYF Befallsstärke – 7 Tage nach Behandlung (21.05.2021) F-3 Berechneter Wert für Synergie = 63,3% Beobachteter Wert im Versuch = 76% Synergie der Wirkstoffkombination im Produkt VEGAS® PLUS eindeutig nachweisbat SPX = Spiroxamine CYF = Cyflufenamid 18,8 12 10,75 4,5 36 % 43 % 76 % Jetzt auch in Braugerste zugelassen! MEHR INFORMATIONEN HIER:

13 Fungizid Lebenszyklus von Blumeria graminis (Echter Mehltau) Ziele und Angriffsorte von den Wirkstoffen Cyflufenamid und Spiroxamine Vergleichende Wirkung von Vegas® und Vegas® Plus: Behandlung zur Schwellenüberschreitung und oberhalb der Behandlungsschwelle Versuchsansteller: Certis Belchim B.V:; Standort: Martensrade (SH); Sorte: Tobak; Applikation: 14.05.19 BBCH 31; 25.04.19 BBCH 32 Befallstärke (BS) (%) 25 20 15 10 5 0 BS F-4 – 29.04.19 BS F-3 + F-4 – 17.05.19 Appl.: 15.04.19 – BBCH 31 BS: 4% Stängelmehltau –> vorwiegend Protektivwirkung Appl.: 25.04.19 – BBCH 32 BS: 8% auf F-3 und F-4 –> vorwiegend Kurativ + Eradikativwirkung 10 20 2 14 1 80 % 30 % 70 % 90 % Kontrolle VEGAS® VEGAS® PLUS 6 Anwendungsempfehlung in Weizen (inkl. Durum und Dinkel), Gerste und Triticale Gegen Echten Mehltau Gegen Echten Mehltau und weitere Blattkrankheiten inkl. Fußkrankheiten 0,48 l/ha VEGAS® PLUS BBCH 13 BBCH 21 – 29 BBCH 30 BBCH 31 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 BBCH BBCH 32 BBCH 37 BBCH 39 BBCH 50 BBCH 55 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 92 77 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 77 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 77 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 55 50 65 61 31 37 32 39 BBCH 0,8l/ha VEGAS® PLUS + Partnerfungizid (z.B. DMI, SDHI)

14 Vorteile • Hervorragende Repellent-Wirkung • Schneller Knock-Down-Effekt und Dauerwirkung • Beständige Wirkung unabhängig von der Temperatur • Hohe Wirkstoffstabilität im Spritztank WIRKSTOFF (IRAC) 50 g/l Esfenvalerat (3A) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS je nach Kultur WIRKUNGSWEISE Kontakt- und Fraßwirkung ANWENDUNGSZEITPUNKT Siehe Anwendungsempfehlung AUFWANDMENGE Siehe Anwendungsempfehlung MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN je nach Kultur WARTEZEIT je nach Kultur BIENENSCHUTZ B2 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Das Omega für Schädlinge Repellent Sumicidin® Alpha EC zeigt einen hervorragenden Repellent-Effekt auf alle Stadien der Blattlaus. 21-29 30 55 50 59-61 31 37 32 39 Knock-down Sumicidin® Alpha EC hat einen sofortigen Knock-Down-Effekt auf Blattläuse. Absterben Sumicidin® Alpha EC zeigt eine hohe Wirkung sowohl bei Kontakt als auch bei Fraß – besonders im NymphenStadium. Ackerbau | Insektizid Kultur/ Objekt Schadorganismus / Stadium* Aufwandmenge Wartezeit (WZ) Getreide (Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen, maximal 3 x in der Kultur) Blattläuse Blattläuse als Virusvektoren in BBCH 12-49 Getreidehähnchen 250 ml/ha WZ: 35 Tage 200 ml/ha WZ: 35 Tage 200 ml/ha WZ: 35 Tage Raps Beißende Insekten 250 ml/ha, 2x WZ: 56 Tage Kartoffel Blattläuse 0,3 l/ha, 1x WZ: 14 Tage Kartoffel Blattläuse als Virusvektoren bis 14 Tage vor der Ernte 0,3 l/ha, 2x WZ: 14 Tage * nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf Zulassungen im Ackerbau: MEHR INFORMATIONEN HIER:

15 Ackerbau | Insektizid Der Läusespezialist WIRKSTOFF (IRAC) 500 g/kg Flonicamid (29) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Blattläuse WIRKUNGSWEISE Systemisch ANWENDUNGSZEITPUNKT Siehe Anwendungsempfehlung AUFWANDMENGE Siehe Anwendungsempfehlung MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN je nach Kultur WARTEZEIT je nach Kultur BIENENSCHUTZ B2 PACKUNGSGRÖSSE 500 g, 2 kg Vorteile • Lang anhaltende Wirkung gegen alle Blattlausarten • Erfasst versteckt sitzende Läuse • Wetterunabhängig und nützlingsschonend • Keine Kreuzresistenzen zu anderen Insektiziden Die systemischen, translaminaren und penetrierenden Eigenschaften von Teppeki® verhelfen dem Wirkstoff Flonicamid sich hervorragend in der Pflanze zu verteilen, sodass auch versteckt sitzende Läuse effektiv bekämpft werden. Kultur/ Objekt Schadorganismus, Anzahl/a, Aufwand in Stadium Aufwandmenge Wartezeit (WZ) Kartoffel Blattläuse, in BBCH 10–51 160 g/ha, 1x WZ: F Kartoffel zur Pflanzguterzeugung Blattläuse als Virusvektoren, in BBCH 10–51 160 g/ha, 1x WZ: F Winterweichweizen Blattläuse, nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf 140 g/ha, 2x WZ: 28 Tage Getreide (Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen) Blattläuse, in BBCH 39–77 140 g/ha, 1x WZ: 60 Tage Wintergerste** Blattläuse als Virusvektoren, in BBCH 11–25 140 g/ha, 1x WZ: F Winterraps Grüne Pfirsichblattlaus, in BBCH 12–18 100 g/ha, 1x WZ: F Zuckerrübe Blattläuse, in BBCH 16–49 140 g/ha, 1x WZ: 60 Tage Ackerbohne Blattläuse in BBCH 11–71 140 g/ha, 1x WZ: F Lupine-Arten Blattläuse in BBCH 11–71 140 g/ha, 1x WZ: F ** im Herbst nur nach vorhergehender Anwendung eines Pyrethroides empfohlen! Zulassungen im Ackerbau: MEHR INFORMATIONEN HIER: Neu Neu

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17 Kartoffel

18 Anwendungsübersicht Beizung (Kartoffel) Pflanzgutbehandlung: Entscheiden Sie betriebsindividuell nach eigenen Schwerpunkten EINLAGERUNG LAGERUNG SORTIEREN Einlagerung: Zur Fusarium, Phoma + Silberschorf Reduktion! Weniger Wasserverluste DIABOLO® oder Beim Sortieren bis März: Zur Fusarium + Silberschorf Reduktion! Weniger Wasserverluste Sept. Okt. Nov. Dez. Jan. Feb. März April Fungizid: MONCUT®* Fungizid / Bakterizid: FUNGURAN® PROGRESS oder CUPROZIN® PROGRESS Pflanzenstärkungsmittel: SUPPORTER® Solo oder in Mischung mit Solo oder in Mischung mit vor dem Legen (ULV + Rollentisch) an der Legemaschine oder

19 FELD EINLAGERUNG / VERKAUF Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Vitaleres Pflanzgut! Besserer und einheitlicher Feldaufgang Positiver Ertragseffekt möglich, mehr Marktware! Silberschorf und Fusarium im Erntegut reduziert. * Aufgrund eigener Erfahrungen ist eine Nebenwirkung gegen Silberschorf vorhanden! Positiver Ertragseffekt möglich, mehr Marktware Weniger Deformierte und rissige Knollen. Einheitlicher + besserer Feldaufgang! Rhizoctonia-Bekämpfung! Leistungsfähigkeit des Pflanzgutes steigt. Mehr Marktware! Reduziert Erwinia und Phytophthora (Nebenwirkung) Weniger Übergrößen, mehr Marktware! Besserer Knollenansatz, Sortierung, Ertrag

20 Fungizide / Bakterizide Pflanzen- stärkungs- mittel / Bodenhilfsstoff Produkte Wirkstoff (Gruppenname) Flutolanil (SDHI) Kupferhydroxid (anorganisch) Kupferhydroxid (anorganisch) Imazalil (DMI) Aminosäuren FRAC CODE 7 M 01 M 01 3 – Formulierung SC SC WG SL SL Wirkungsweise Protektiv + kurativ Protektiv Protektiv Protektiv + kurativ Pflanzenstärkung Wartezeit F F F F _ Bienenschutz B4 B4 B4 B3 _ Packungsgröße 5 l 5 l 2 kg, 10 kg 5 l 5 l Rhizoctonia solani (2) – – – – Colletotrichum coccodes – – – (1) – Erwinia bzw. Pectobakterium (Pa,Pcb), Dickeya – – – Silberschorf (1) – – – Fusarium, Phoma – – – – Optimierung des Knollenansatzes + Auflauf + Sortierung Aufwandmenge 200 ml/t 140 ml/t bis max. 3,4 t/ha Pflanzgut 90 g/t bis max. 3,4 t/ha Pflanzgut 150 ml in 150 ml Wasser/t 300 ml/ha Applikation im Lagerhaus Applikation beim Legen Furchen- applikation Beizung Kartoffelbeizung vom Lagerhaus bis zur Furche – keine ausreichende Wirkung sehr gute Wirkung gute Wirkung teilwirksam = Ja = Nein 1) Nach eigenen Erfahrungen 2) Im ULV-Verfahren wird knollenbürtiges Infektionspotential besser erfasst als bodenbürtiges Unsere Beizempfehlung gegen Rhizoctonia + Schwarzbeinigkeit: Moncut® 200 ml/t + Funguran® progress 90 g/t

21 Beizung Variante Rohwareertrag (dt/ha) Unbehandelt 562,2 Diabolo® 150 ml/t (ULV) 711,6 Azoxystrobin 2,0 l/ha (Furche) 732,5 Diabolo® 150 ml/t (ULV) Azoxystrobin 2,0 l/ha (Furche) 740,8 Diabolo® 150 ml/t (ULV) / Moncut® 200 ml/t (ULV) 836,4 Vorteile • Hohe Wirksamkeit gegen Rhizoctonia solani • Nebenwirkung1 auf Silberschorf • Hohe Verträglichkeit Breitwirksame Kartoffelbeize mit hoher Verträglichkeit Moncut® ist die verträgliche Kartoffelbeize mit einer hohen protektiven und kurativen Wirksamkeit auf Rhizoctonia solani und einer Nebenwirkung1 auf Silberschorf. Die Beizung mit Moncut® ist sehr wirksam und hoch verträglich. Moncut® sichert in Kartoffelbeständen einen Vegetationsvorsprung und somit einen Ertragsvorteil. Die langanhaltende Wirkung von Moncut® bringt Vorteile bei der Beizung auf dem Rollentisch. Schützt Ihre Perlen! Ungebeizt 1000 800 600 400 200 0 100 80 60 40 20 0 Rohwareertrag (dt/ha) Aufgang (%) 562,2 711,6 732,5 740,8 836,4 Feldaufgang und Rohwareertrag in Abhängigkeit von der Pflanzgutbehandlung (Trauen, 2022) Quelle: Versuchsstation Dethlingen Kontrolle unbehandelt Azoxystrobin 2,0 l/ha (Furche) Diabolo 150 ml/t (ULV) + Azoxystrobin 2,0 l/ha (Furche) Diabolo 150 ml/t (ULV) + Moncut 2,0 l/ha (ULV) Diabolo 150 ml/t (ULV) MEHR INFORMATIONEN HIER: MEHR INFORMATIONEN HIER: Für leistungsfähigeres Pflanzgut! Ihre Vorteile • Erfasst alle wichtigen Lagerkrankheiten • Gewichtsverluste durch Silberschorf werden vermindert • Das einzige Produkt mit guter Fusarium-Wirkung • Reduziert Lücken im Aufgang Für einen gleichmäßigen Aufgang Diabolo® bekämpft Silberschorf, Fusarium-Arten & Trockenfäule an Pflanzkartoffeln, und wird bei Einlagerung oder während des Sortierens auf die Pflanzkartoffeln gespritzt. Unser Tipp: Diabolo® + Moncut ® für maximalen Feldaufgang und Ertrag, durch höchste Vitalität des Pflanzguts.

22 Beizung Befallsminderung von Erwinia Ihre Vorteile • Befallsminderung gegen Schwarzbeinigkeit • Gleichmäßiger Feldaufgang • Weniger Kümmerpflanzen Die optimalen Kupferfungizide • Flüssig oder WG – Sie haben die Wahl! • Stabilere Erträge Was bewirkt frisches Kupfer an der Knolle in der Vegetation? • Schnelle Entgiftung nach dem Herbizideinsatz (Bleaching) • Die frühe Kupferaufnahme verbessert die Jugendentwicklung unter kalten Bedingungen • Eine kupfergedüngte Pflanze lagert mehr Lignin ein, dadurch verbesserte Gewebestabilität • Kupfermangelstandorte erfrieren zuerst Wertvoller Nebeneffekt in Zeiten zunehmend resistenter Krautfäulestämme: • Mittels Kupferbeizung des Pflanzguts lässt sich der Primärbefall / Stängelbefall deutlich reduzieren; • Eine Beizung mit Funguran progress vermindert unter bestimmten Voraussetzungen auch den späteren Sekundär-/Blattbefall. D.h. das Befallsgeschehen lässt sich dadurch abschwächen, und der Epidemiebeginn bzw. der Spritzstart hinauszögern. (Graphik: s.u.) Pfl./Reihe Pflanzen je Reihe davon Kümmerpflanzen je Reihe 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 Kontrolle Beizung (14ml/dt CUPROZIN® progress) 20,6 2,8 1,8 22,1 Versuchsort: Aufham bei Salching Pflanzung am 30.04.16 Kontrolle Beizung (14ml/dt CUPROZIN® progress) 650 600 550 500 450 400 dt/ha 493,3 581,6 Ertragsentwicklung Versuchsort: Aufham bei Salching Wirkung einer Cuprozinbeizung auf den Stängelbefall mit Phytophora infestans Quelle: M. Benker1, S. Keil2, M. Zellner2 1) LWK Nordrhein-Westfalen 2) Bayer. Landesanst. für Ldws., IPS Freising Stängelbefall (Befallshäufigkeit in %) 60 50 40 30 20 10 0 Agria Agria mit Cu Agria Agria mit Cu Agria Agria mit Cu Agria Agria mit Cu 2005 2006 2008 2005 – 2008 Ø 3 Jahre Cu = Cuprozin® flüssig 0,4 l/ha / 0,16 l/t Kart

23 Beizung Ertrag dt/ha 500 450 400 350 300 250 ungebeizte Kontrolle (-40 kg N) ungebeizte Kontrolle (N-Düngung nach Bedarf) Supporter® 0,3 l/ha (-40 kg N) Supporter® 0,3 l/ha (N-Düngung nach Bedarf) N-Düngung Nach Bedarf Bedarf minus 20% Gülle 105 105 AHL 70 30 Nmin 39 39 Gesamt 214 174 398 rel. 94,8 419 rel. 100 447 rel. 106,5 488 rel. 106,9 Relativ- ertrag + 49 dt/ha + 29 dt/ha WIRKSTOFF Synthetische Aminosäuren FORMULIERUNG SL SCHADORGANISMUS – ANWENDUNGSZEITPUNKT Vor oder beim Legen der Kartoffeln auch in der Furchenapplikation einsetzbar WIRKUNGSWEISE Pflanzenstärkungsmittel zur Förderung der Pflanzenentwicklung AUFWANDMENGE 300 ml/ha unabhängig von der Pflanzgutmenge MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN – WARTEZEIT – BIENENSCHUTZ – PACKUNGSGRÖSSE 5 l Das Plus für besseren Knollenansatz Vorteile • Einfache Anwendung (gute Mischbarkeit mit Standardbeizen) • Steigert Ertrag, Knollenansatz und Qualität • Erhöht die Nährstoffeffizienz Unterstützung von Beginn an Supporter® verbessert die frühzeitige Wurzelbildung und erhöht somit die Ertragssicherheit in ungünstigen Jahren mit Trocken- und Kältestress. Ansatzschwache Sorten profitieren mit deutlich verbessertem Knollenansatz. Die Qualitäten werden verbessert (Stärkegehalt, Schalenqualität). Supporter® eignet sich nicht nur hervorragend für Pflanz- und Speiseware, auch Anbauer von Stärkekartoffeln können ihr Potential im Stärkeertrag durch den Einsatz von Supporter® ausschöpfen. Pflanzgutbehandlung mit Supporter®: Versuchsansteller: plantus-GbR, Versuchsort: Huntlosen Mehrerträge durch Supporter® im Versuch sind statistisch abgesichert. Supporter® – der verlängerte Arm der Wurzeln MEHR INFORMATIONEN HIER:

24 Anwendungsübersicht Herbizide (Kartoffel) Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Wartezeit F = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. 1 = Eigene Erfahrungen, keine zugelassene Indikation Biologisches Pflanzenschutzmittel. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. Produktgruppe Herbizide BBCH 00 – 05 Unkräuter und Einj. Rispengras 3,0 l/ha max. 1 Anw. F Normale Verunkrautung und Triazin-resistenter Gänsefuß Ergrünte Dämme 20 30 11-13 10 40 BBCH 0-9 Schon ein geringer Besatz mit hoch und schnell wachsenden Unkräutern kann zu Qualitätsverlusten und vor allem Ertragsminimierungen durch Konkurrenz um Nährstoffe und Wasser führen. Wir bieten Ihnen ein umfangreiches Herbizid-Repertoire an, das Sie sowohl im Vorauflauf als auch bis kurz vor dem Durchstoßen (kvD) effektiv schützt.

25 3,0 l/ha max. 1 Anw. F 0,4 l/ha + 1,0 l/ha Toil® max. 1 Anw. F BBCH 08 BBCH 10 BBCH 11 – 13 20 30 11-13 10 40 50 0-9 60 66 68 6 20 30 11-13 10 40 50 BBCH 0-9 60 66 20 30 11-13 10 40 BBCH 0-9 EINSATZZEITPUNKT: VORAUFLAUF (VA) Produkt Einsatzempfehlung Besonders geeignet bei 3,0 l/ha Sinopia® Breite Mischverunkrautung, hoher Unkrautdruck Gänsefuß, Klette, Knöterich-Arten, Stechapfel 2,5 l/ha Proman® + 2,5 l/ha Bandur® Breite Mischverunkrautung metribuzinempfindlichen Sorten, inkl. Knöterich-Arten, und bei zu erwartender geringerer Bodenfeuchte 2,5 l/ha Proman® + 1,9 l/ha Bokator® Breite Mischverunkrautung Gänsefuß, Nachtschatten, Knöterich-Arten 2,0 l/ha Proman® + 2,0 l/ha Bandur® + 2,0 l/ha Prosulfocarb-Produkt Breite Mischverunkrautung Stark verunkrautete Schläge zusätzlich + 0,4 l/ha Quickdown® + 1,0 l/ha Toil® Damm bereits mit Unkräutern ergrünt zur Absicherung bei aufgelaufener Verunkrautung EINSATZZEITPUNKT: BIS KURZ VOR DURCHSTOSSEN (kvD) Produkt Einsatzempfehlung Besonders geeignet bei 2,5 l/ha Proman® + 2,5 – 3,0 l/ha Boxer® Breite Mischverunkrautung Besatz mit Triazin-resistentem Gänsefuß zusätzlich + 0,4 l/ha Quickdown® + 1,0 l/ha Toil® Damm bereits mit Unkräutern ergrünt zur Absicherung bei aufgelaufener Verunkrautung Planen Sie jetzt schon den Einsatz von Signalstoffen wie Klorofill® und 3ALO T6P® zur Qualitäts- und Ertragsoptimierung.

26 20 30 11-13 10 40 50 BBCH 0-9 20 30 11-13 10 40 50 BBCH 0-9 Herbizid Vorteile • Breites Wirkungsspektrum • Flexibel kombinierbar mit vielen Mischpartnern bis kurz vor Durchstoßen (kvD) • Verträglich in allen Kartoffelsorten Das Basisherbizid für alle Unkrautbekämpfungsstrategien Proman® enthält den sehr verträglichen Wirkstoff Metobromuron, dessen Aufnahme hauptsächlich über das Wurzelsystem und translaminar über die Blätter erfolgt. In Kartoffeln kann Proman® in allen Sorten im Vorauflauf angewendet werden. Proman® + Partner: Die Komplettlösung für Ihre Unkrautsituation Für einen blitzsauberen Kartoffelacker WIRKSTOFF (HRAC) 500 g/l Metobromuron (5) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjähriges Rispengras WIRKUNGSWEISE Blatt- & Bodenwirkung ANWENDUNGSZEITPUNKT Im VA bis kvD AUFWANDMENGE 3,0 l/ha in 200 bis 400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l MEHR INFORMATIONEN HIER: VA (bis 1 Woche vor dem Auflaufen) Bis kvD (kurz vor dem Durchstoßen) 1 Trockene Bedingungen möglich/erwartet Gänsefuß, Knöterich-Arten1 2,5 l/ha Proman® + 2,5 l/ha Bandur® Breite Verunkrautung inkl. Nachtschatten 2,5 l/ha Proman® + 2,5 – 3,0 l/ha Boxer® Damm mit Verun- krautung ergrünt + 0,4 l/ha Quickdown® + 1,0 l/ha Toil® Gänsefuß, Kamille, Nachtschatten 3,0 l/ha Sinopia® Gänsefuß, Nacht- schatten, Knöterich-A. 2,5 l/ha Proman® + 1,9 l/ha Bokator® Stark verunkrautete Schläge 2,0 l/ha Proman® + 2,0 l/ha Bandur® + 2,0 l/ha Prosulfocarb

27 In allen Reifegruppen einsetzbar – Erfasst auch metribuzinresistenten Gänsefuß Herbizid Wirkungsspektrum Proman® + Partner im Vorauflauf (VA) bzw. kurz vor dem Durchstoßen (kvD); inkl. metribuzinempfindlicher Sorten Unkraut/Ungras Proman® + Bandur® / oder Bokator® 2,5 + 2,5 (1,9) l/ha VA Proman® + Boxer® 2,5 + 2,5 – 3,0 l/ha kvD Proman® + Boxer® + Quickdown + Toil1 2,5 + 3,0 + 0,4 + 1,0 l/ha kvD1 Ackerhohlzahn Amarant Ausfallraps Franzosenkraut Gänsefuß-Arten Hirschentäschelkraut Hühnerhirse Kamille-Arten Klettenlabkraut Knöterich, Floh-/ Ampferbl. Knöterich, Vogel- Knöterich, Winden- ( )2 Nachtschatten, Schwarzer ( )2 Rispe, Einjährige gute Wirkung Teilwirkung mittlere Wirkung sehr gute Wirkung 1 Quickdown + Toil als Ergänzung einer VA- bzw. kvD-Behandlung gegen bereits aufgelaufene Unkräuter (reine Kontaktwirkung) 2 vorläufige Einstufung für Proman® + Bokator® Anwendungstermine: VA: Vorauflauf; kvD: kurz vor dem Durchstoßen; Hohe Wirkungsgrade gegen Unkräuter: Proman 2,5 + Bandur 2,5 im Versuch der LWK Niedersachsen, Rupennest 2023 Proman® + Partner: Starke Leistung bei geringer Bodenfeuchte Für ein gutes Bodenherbizid ist mitunter eine hohe Wasserlöslichkeit positiv – dadurch steigt bei geringem Wasserangebot vergleichsweise die Verfügbarkeit und damit die Wirkung • Hohe Wasserlöslichkeit befördert die Übertragung des Wirkstoffs auch bei niedrigen Bodenwassergehalten auf die Pflanzenorgane (Hypokotyl und Feinwurzeln) • Eine hohe DT50 sichert die langandauernde Wirkung gegen späten Auflauf von Unkräutern * Quelle: IUPAC Pesticides Properties DataBase Wasserlöslichkeit* (mg/l) DT50* (in Tagen) 0,05 167 Aclonifen Prosulfocarb Metobromuron Diflufenican Clomazone 1,4 80 13,2 10 328 22 1212 38 Wasserlöslichkeit der Wirkstoffe, aufsteigend, und DT50

28 Herbizid Vorteile • Extrem breite und langanhaltende Wirkung • Gute Wasserlöslichkeit, geringe Ansprüche an Bodenfeuchte • Bekämpft zuverlässig Triazin-resistente Unkräuter Mit sauberen Dämmen in die Saison Sinopia® ist das vielseitige Vorauflaufherbizid im Kartoffelbau. Die Kombination aus Metobromuron und Clomazone bekämpft ein breites Spektrum an relevanten Unkräutern sowie wichtige Ungräser. Die Fertigformulierung zweier unterschiedlicher Wirkmechanismen in Sinopia® reduziert zudem das Risiko der Resistenzbildung und rundet das Wirkungsspektrum ab. Sinopia® zeichnet sich besonders durch sein ausgesprochen gutes Verhältnis zwischen Wasserlöslichkeit und Dauerwirkung aus. Beide Wirkstoffe habe geringere Ansprüche an Bodenfeuchte als vergleichbare Wirkstoffe bei langer Dauerwirkung. Sinopia® erfasst aufgrund einer Synergie der Wirkstoffe alle relevanten Unkräuter wie Weißer Gänsefuß und Knöterich-Arten sowie Hirse-Arten und einjährige Rispe. Auch schwerbekämpfbare Unkräuter wie Schwarzer Nachtschatten und Stechapfel werden erfolgreich bekämpft. Wirkungsspektrum Sinopia® Anwendung im Vorauflauf Einfach Sauber WIRKSTOFF (HRAC) 400 g/l Metobromuron (5) 24 g/l Clomazone (13) FORMULIERUNG ZC (flüssig) SCHADORGANISMUS Einj. zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras WIRKUNGSWEISE Blatt- & Bodenwirkung ANWENDUNGSZEITPUNKT Im VA März bis Mai, vor dem Auflaufen Keine Anwendung in Pflanzkartoffeln AUFWANDMENGE 3,0 l/ha in 200-400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 l Unkraut/Ungras Sinopia® 3 l/ha Ackersenf Ackerstiefmütterchen Amarant Ambrosia Bingelkraut Ehrenpreis, Persischer Erdrauch, Gemeiner Franzosenkraut Gänsedistel-Arten Gänsefuß-Arten Hohlzahn, Acker- Hühnerhirse Hundspetersilie Unkraut/Ungras Sinopia® 3 l/ha Kamille-Arten Klettenlabkraut Knöterich, Floh-/Ampferbl. Knöterich, Winden- Melde-Arten Nachtschatten, Schwarzer Rispe, Einjährige Samtpappel Stechapfel, Gemeiner Taubnessel-Arten Vogelmiere Zweizahn, Dreigeteilter Bekämpft zuverlässig metribuzin- resistente Unkräuter gute Wirkung Teilwirkung mittlere Wirkung sehr gute Wirkung MEHR INFORMATIONEN HIER:

29 Breit. Blattaktiv. Besser. WIRKSTOFF (HRAC) 24,2 g/l Pyraflufen (14) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter WIRKUNGSWEISE Blattwirkung (Kontaktherbizid) ANWENDUNGSZEITPUNKT Im VA bis kvD AUFWANDMENGE 0,4 l/ha Quickdown® + 1,0 l/ha Toil® in 200–400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x in dieser Anwendung 3 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 0,8 l Quickdown® + 2 l Toil® 4 l Quickdown® + 10 l Toil® Vorteile • Blattwirksame Ergänzung zu Bodenherbiziden bis kvD • Erfasst auch größere oder triazin-resistente Unkräuter • Mehr Sicherheit im “All-in-one"-Verfahren Quickdown® – Absicherung der Unkrautbekämpfung Quickdown® eignet sich, neben dem Einsatz bei der All-in-one-Technik, bei Frühjahrstrockenheit, hohen Humusgehalten im Boden und bei von Unkraut ergrünten Dämmen in Kombination mit anderen Herbiziden im Rahmen der Herbizidstrategie. Wirkungsspektrum SEHR GUT BIS GUT BEKÄMPFBAR Ackerhahnenfuß Kleine Brennnessel Ackerhohlzahn Klettenlabkraut Ackersenf/Hederich Melde/Gänsefuß Ausfallraps Schw. Nachtschatten Ehrenpreis Storchschnabel Flohknöterich Taubnessel-Arten Franzosenkraut Vogelknöterich Gänsedistel Vogelmiere Hellerkraut/Hirtentäschel Windenknöterich Absicherungen mit Quickdown® 100 80 60 40 20 0 Wirkungsgrad % (UCK DG %) LWK Niedersachsen-Langwedel, 2017, Axion, Pflanzung: 15.04, Appl.: 10.05.(VA), 18.05. (KvD); Quickdown 0,4 + Toil 1,0 l/ha kvD-Herbizidkombination kvD-Kombination + Quickdown® Hühnerhirse Windenknöterich W. Gänsefuß Klettenlabkraut Acker-Stiefmütterchen Herbizid MEHR INFORMATIONEN HIER:

30 FUNGIZID NACH WIRKUNG Beschreibung der Wirkung Wirkstoff(e) Wirkklasse, Target Site & Code FRAC CODE Teil- bzw. lokalsystemisch 1,0 l/ha Voyager® Protektiv, nach dem Spritzstart Valifenalate + Fluazinam H5 + C5 40 + 29 Kontaktfungizide + teilsystemisch 0,4 l/ha Shirlan® + 0,5 l/ha Cymbal® flow Nach dem Spritzstart Krautfäule im Blattzuwachs Fluazinam + Cymoxanil C5 + Unbekannt 29 + 27 0,5 l/ha Ranman® TOP + 0,5 l/ha Cymbal® flow Konstanter Druck über die Blüte hinaus + Stoppspritzungen Cyazofamid + Cymoxanil C4 + Unbekannt 21 + 27 Kontaktfungizide mit sporizider Wirkung 0,5 l/ha Ranman® TOP Krautfäuledruck & Sporen im Bestand Cyazofamid C4 21 0,5 l/ha Ranman® TOP + 1,25 kg/ha Funguran® progress Krautfäuledruck & Sporen + Pectobakterien (Erwinia); Abschluss bei Lagerware Cyazofamid + Kupferhydroxid C4 + M (Multi-site Activity) 21 + M 01 Systemisch 0,25 l/ha Narita® XL + Krautfäulefungizid Alternaria-Infektionsdruck Difenoconazol G1 3 Anwendungsübersicht Fungizide (Kartoffel) Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Wartezeit F = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. 5 = Für Cymbal® Flow ist eine Tankmischung mit Ranman® TOP oder Shirlan® vorgeschrieben. Biologisches Pflanzenschutzmittel. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. Produktgruppe Fungizide Signalstoffe BBCH 20 BBCH 11 – 13 BBCH 10 BBCH 0 –9 20 30 11-13 10 40 BBCH 20 0-9 30 11-13 10 40 50 BBCH 0-9 60 66 20 30 11-13 10 40 50 BBCH 0-9 60 66 68 69 8 20 30 11-13 10 40 50 BBCH 0-9 60 66 68 69 80 91

31 BBCH 66 BBCH 80 20 30 11-13 10 40 50 0-9 60 66 68 69 80 91 93 97 20 30 11-13 10 40 50 BBCH 0-9 60 66 68 69 80 91 93 97 20 30 11-13 10 40 50 BBCH 0-9 60 66 68 69 80 91 93 97 BBCH 91 BBCH 93 Kraut- & Knollenfäule 0,5 l/ha max. 6 Anw. 7 Tage ® Kraut- & Knollenfäule 0,4 l/ha max. 10 Anw. 7 Tage Kraut- & Knollenfäule 1,0 l/ha max. 3 Anw. 7 Tage Alternaria- Arten 0,25 l/ha max. 4 Anw. 14 Tage BBCH 30 20 30 11-13 10 40 50 60 66 68 69 80 91 93 97 BBCH 40 Kraut- & Knollenfäule 2,0 kg/ha m ax. 4 Anw. – Splitting* möglich 14 Tage Kraut- & Knollenfäule 2,0 l/ha m ax. 6 Anw. – Splitting* möglich 14 Tage Kraut- & Knollenfäule 0,5 l/ha max. 6 Anw. 7 Tage 5 Zur Ertrags- und Qualitätsoptimierung 1 l/ha 2 Anw. keine Zur Ertrags- und Qualitäts- optimierung 1 l/ha 2 Anw. keine 20 30 11-13 10 40 50 BBCH 0-9 60 66 68 69 80 91 93 97 20 30 11-13 10 40 50 CH 0-9 60 66 68 69 80 91 93 97

32 Fungizid Das bewährte Allzeit-Fungizid Vorteile • Dauerhafter Blatt- und Knollenschutz • Hervorragende sporizide Wirkung • Schnelle und sehr gute Regenfestigkeit Ranman® TOP ist das protektive Kontaktfungizid gegen Kraut- und Knollenfäule, das durch seine hervorragende sporizide Wirkung, die gute Benetzung auf dem Blatt und einer ausgeprägten Regenfestigkeit besticht. • Ranman® TOP bekämpft Zoosporen und Sporangien unter allen Temperaturbedingungen gleichermaßen gut. • Ranman® TOP steht für einen sicheren protektiven Blattschutz mit langer Wirkungsdauer. • Ranman® TOP ist extrem regenstabil. Selbst nach stärkeren Niederschlägen muss die Spritzung nicht wiederholt werden. • Ranman® TOP trocknet in nur 15 Minuten nach Applikation auf dem trockenen Blattapparat an. Das bedeutet Sicherheit in Phasen unbeständiger Witterung. • Ranman® TOP überzieht die behandelte Pflanze mit einem lückenlosen Schutzfilm. Das zuwachsende Gewebe zieht diesen Film mit. • Ranman® TOP benötigt für eine optimale Benetzung des Kartoffellaubes eine Wasseraufwandmenge von 200 l/ha. WIRKSTOFF (FRAC) 160 g/l Cyazofamid (21) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) WIRKUNGSWEISE Protektiv, sporenabtötend ANWENDUNGSZEITPUNKT Ab BBCH 31 Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis AUFWANDMENGE 0,5 l/ha in 200 – 400 l/ha Wasser Abstand: 5–10 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 6 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 7 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 1 l, 5 l LWK Niedersachsen, Goldenstedt 28.8.15 Kontaktmittel ANWENDUNGSEMPFEHLUNG Krautzuwachsphase 0,5 l/ha Ranman® TOP + 0,5 l/ha Cymbal® Flow Knollenschutz 0,5 l/ha Ranman® TOP MEHR INFORMATIONEN HIER:

33 Fungizid Sicherer Schutz bis zur Ernte Vorteile • Sporenabtötende Wirkung für optimalen Blatt- und Knollenschutz • Flexibel einsetzbar: Solo und in Tankmischungen • Sehr gute Regenfestigkeit Shirlan® sichert in Kombination mit teilsystemischen Partnern (z.B. Cymbal® flow) die Wirkung gegen Krautfäule ab. Dabei schützt die sporenabtötende Wirkung vor Knolleninfektionen. Das Risiko von Braunfäule wird, insbesondere durch die gezielte Anwendung in Phasen höheren Krautfäuledruckes, deutlich reduziert. In vielen Versuchen zeigte sich, dass Schaderreger wie Alternaria, Sklerotinia und Botrytis zusätzlich kontrolliert werden. ® WIRKSTOFF (FRAC) 500 g/l Fluazinam (29) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis AUFWANDMENGE 0,4 l/ha in 200–400 l/ha Wasser Abstand: 7–10 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 10 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 7 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Die Kombination aus Shirlan® + Cymbal® flow zeigte im Versuch gesündere Blattapparate und höhere Erträge als die Vergleichsmittel. Vergleichsmittel 0,6 l/ha ® 0,4 l/ha + 0,5 l/ha MEHR INFORMATIONEN HIER:

34 Fungizid Das Upgrade in die Business Class Vorteile • Durchdringende Blattwirkung • Mit doppelter Wirkung gegen Krautfäule • Rundumschutz für ein gesundes Blattdach • Sehr wirkungsstark 2023–2025 in Versuchen und in der Praxis Wirkungsweise Das in Voyager® enthaltene Valifenalate dringt schnell in Blätter und Stängel ein und verbreitet sich von der Blattoberseite zur Blattunterseite. Somit ist der Wirkstoff sowohl außen als auch innen aktiv und tötet Phytophthora-Sporen bereits in den frühen Entwicklungsstadien ab. Valifenalate verhindert aktiv die Sporenkeimung und zerstört die Zellwände von Hyphenspitzen. Zudem wirkt Valifenalate antisporulierend durch Hemmung der Ausbildung der Sporangienträger. Zusätzlich enthält Voyager® den Wirkstoff Fluazinam, dieser wirkt protektiv und besitzt eine sporenabtötende Wirkung und sichert die Wirkung gegen Krautfäule ab. WIRKSTOFF (FRAC) 150 g/l Valifenalate (40) 200 g/l Fluazinam (29) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) WIRKUNGSWEISE Protektiv & translaminar ANWENDUNGSZEITPUNKT BBCH 41 – 89 Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis AUFWANDMENGE 1,0 l/ha in 200 bis 400 l/ha Wasser Abstand: 5–7 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 3 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 7 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l MEHR INFORMATIONEN HIER: Vergleich teilsystemischer Mittel – Wirkungsgrade & Erträge 140 120 100 80 60 40 20 0 Ertrag rel./Wirkungsgrad (%) Kontrolle Mandipropamid Mandipropamid + Amisulbron Mandipropamid + Cymoxanil Cymbal® Flow + Ranman® Top Cymoxanil + Cyazofamid Cymbal® Flow + Shirlan® Cymoxanil + Fluazinam Cymoxanil + Zoxamide Cymoxanil + Cyazofamid + Amisulbron Voyager® Vanifenalate + Fluazinam Ertrag rel. Krautfäulewirkung 100 110 118 106 132 141 126 123 130 5 41 10 59 67 42 43 54 Quelle: LWK Niedersachsen, Bezirksstelle Bremervörde, Grundoldendorf 2023

35 Fungizid WIRKSTOFF 537 g/kg Kupferhydroxid (M01) (= 350 g/kg Kupfer) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis AUFWANDMENGE 2 kg/ha in max. 400 l/ha Wasser Abstand: 7–10 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 4 x pro Kultur und Jahr Bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung kann die max. Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand nicht überschritten wird. WARTEZEIT 14 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 2 kg, 10 kg Kontaktfungizid zum vorbeugenden Schutz vor pilzlichen Krankheitserregern. Vorteile • Breite Wirksamkeit und Zulassung in vielen Kulturen • Lange Dauerwirkung durch hohe Regenstabilität und optimale Formulierung • Multisite Fungizid = wichtiger Baustein im Phytophthora- Resistenzmanagement Die Vorteile von Kupferhydroxid in der Abschlussbehandlung • Sicheres Abtöten der Sporen auf der Blattoberfläche • Weniger Eintrag von Phytophthora infestans Sporen in den Boden • Weniger Braunfäule und latent befallene Knollen im Erntegut • N ach eigenen Erfahrungen1 gibt es positive Nebenwirkungen auf Bakterien & Fäulnis. Empfehlung zur Krautfäule-Stoppspritzung 0,5 l/ha Ranman® TOP + 0,5 l/ha Cymbal® flow + 1,25 kg/ha Funguran® progress Flexibler Kupfereinsatz in der Krautfäulespritzung MEHR INFORMATIONEN HIER: Optimierter Produktionsprozess

36 WIRKSTOFF (FRAC) 383 g/l Kupferhydroxid (M01) (= 250 g/l Kupfer) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis AUFWANDMENGE 2 l/ha in max. 400 l/ha Wasser Abstand: 7–10 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 6 x pro Kultur und Jahr Bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung kann die max. Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand nicht überschritten wird. WARTEZEIT 14 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Flexibler Kupfereinsatz in der Krautfäulespritzung Kontaktfungizid zum vorbeugenden Schutz vor pilzlichen Krankheitserregern. Vorteile • Beste Wirksamkeit bei geringen Reinkupfermengen • Sichere fungizide und bakterizide Wirkung gegen eine Vielzahl von Schaderregern • Durch SPLITTING kann die max. Anzahl der Behandlungen erhöht werden Erfolgreiche Kupferminimierung mit Cuprozin® progress und Funguran® progress: Die beiden Kupferhydroxidfungizide Cuprozin® und Funguran® progress sind die Fungizide der neuen Generation, welche mit geringsten Kupfermengen maximale Leistung erreichen. Die Vorteile von Kupferhydroxid • Sehr schnelle Sporenabtötung in Laborversuchen • Idealer Ergänzungspartner zur Optimierung derzeitiger Betriebsstandards • N ach eigenen Erfahrungen gibt es positive Nebenwirkungen auf Bakterien, Fäulnis usw. Fungizid Ergänzen Sie die Standardfungizidanwendung mit Cuprozin® progress oder Funguran® progress als Resistenzbrecher und nutzen Sie weitere Zusatzeffekte: • Bakterizide Wirkung • Mehr Gewebestabilität • Spurennährstoffeffekt • Verbesserte Schalenfestigkeit • Reduktion von Phenolen und damit positiver Effekt auf Rohbreiverfärbung, Schwarzfleckigkeit und Kochdunklung • Wundverschluss bei Windbruch, Hagel, Starkregen MEHR INFORMATIONEN HIER:

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