1 Acker- & Kartoffelbau HERBST 2026 PFLANZENSCHUTZEMPFEHLUNGEN 2026
2 Liebe Landwirtinnen und Landwirte, liebe Beraterinnen, Berater sowie Handelspartner, die Landwirtschaft befindet sich im Jahr 2026 in einer Phase tiefgreifender Umbrüche. Eine Vielzahl globaler Konflikte befeuert zunehmend volatile Märkte. Dies führt zu steigenden Produktionskosten und macht eine langfristige ökonomische Planung immer schwieriger. Hinzu kommen weiterhin Wetterextreme und strengere regulatorische Rahmenbedingungen, die landwirtschaftliche Betriebe täglich vor neue Herausforderungen stellen. Gleichzeitig wachsen die gesellschaftlichen Erwartungen an Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz – bei unverändert hohem Anspruch an Ertragssicherheit und Qualität. In diesem Spannungsfeld gewinnt der technologische Fortschritt weiter an Bedeutung. Digitale Lösungen und insbesondere die Künstliche Intelligenz entwickeln sich immer stärker von Zukunftsvisionen zu praxistauglichen Werkzeugen. KI-gestützte Anwendungen unterstützen heute bereits fundierte Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Sortenwahl über die Bestandesführung bis hin zur Ernteplanung. Präzise Analysen von Wetterdaten, Bodenparametern und Pflanzenentwicklung ermöglichen eine gezieltere Nutzung von Betriebsmitteln und tragen damit sowohl zur Wirtschaftlichkeit als auch zur Ressourcenschonung bei. Auch im Pflanzenschutz stehen wir vor einem entscheidenden Wandel. Der Wegfall bewährter Wirkstoffe, langwierige Zulassungsverfahren und steigende Anforderungen an Umweltverträglichkeit erfordern neue Strategien. Innovative Kombinationsansätze aus chemischen, biologischen und mechanischen Verfahren, ergänzt durch KI-basierte Prognose- und Frühwarnsysteme, zeigen hier neue Perspektiven für einen effizienten und verantwortungsvollen Pflanzenschutz. Diese Veränderungen verlangen Flexibilität, Fachwissen und eine kontinuierliche Anpassung der Anbau- und Bewirtschaftungsstrategien. Saattermine, Sorten, Fruchtfolgen und Pflanzenschutzkonzepte werden zunehmend an Wetterlagen, Krankheitsrisiken und neue technische Möglichkeiten angepasst. Als Certis Belchim sehen wir es als unsere Aufgabe, diesen Wandel aktiv mitzugestalten. Mit innovativen Produkten und praxisnahen Lösungen unterstützen wir konventionelle wie auch biologische Anbausysteme – heute und in Zukunft. Wie gewohnt stehen Ihnen unsere Vertriebsmannschaft und unsere Fachberatung verlässlich zur Seite. Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen. Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche und sichere Saison 2026/27. Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen der Certis Belchim BV Johann Valenti Crop Manager Hopfen, Ackerbau & Beizen Andreas Meyer Crop Manager Kartoffeln & Zuckerrüben Verena Lange Crop Managerin Obstbau, Zusatzstoffe & Molluskizide Dieser Text wurde mithilfe von KI generiert.
3 Ansprechpartner . . . . . . . .......... 4 GETREIDE Getreidebeizen Latitude® XL ��������������������������������� 8 Toltek® ����������������������������������������� 10 Anwendungsübersicht . . . . . ........ 12 Getreideherbizide Bridge® Extra 50 WG �����������������13 RAPS Anwendungsübersicht . . . . . ........ 16 Setanta® Flo . . . . . . . ......... 17 SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG Getreide & Raps Sumicidin® Alpha EC . . . . .... 18 Teppeki® . . . . . . . . .......... 19 Shoori® ��������������������������������������� 20 SCHNECKENBEKÄMPFUNG Getreide & Raps Sluxx® HP . . . . . . . . ......... 21 Metarex INOV® . . . . . . ....... 22 KARTOFFELN Anwendungsübersicht . . . . . ........ 26 Narita® XL . . . . . . . . .......... 27 Keimhemmung auf dem Feld Himalaya® . . . . . . . . ......... 28 Sikkation Quickdown® . . . . . . . ........ 29 Keimhemmung im Lager 1,4SIGHT® . . . . . . . . ......... 30 Pflanzgutbehandlung beim Einlagern Diabolo® . . . . . . . . .......... 33 REINIGER & ZUSATZSTOFFE Agroclean® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 proagro Schaumfrei® . . . . . . ......... 36 Additive . . . . . . . . . . . . ............. 37 DÜNGER (alle Kulturen) Questuran® Pro . . . . . . ....... 38 Questuran® Duo S . . . . . ....... 39 Questuran® Trio . . . . . . ....... 40 Abstandsauflagen Herbst . . . . . . . . . . 42 Abkürzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . 43 Inhalt Neu Neu Zulassungserweiterung!
4 Ansprechpartner FACHBERATER ACKERBAU BREMEN HAMBURG NIEDERSACHSEN NORDRHEIN-WESTFALEN DR. CHRISTOPH WINKELMANN christoph.winkelmann@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 921 724 69 BERLIN BRANDENBURG MECKLENBURG-VORPOMMERN SACHSEN-ANHALT SCHLESWIG-HOLSTEIN RAPHAEL SEMKEN raphael.semken@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 24 60 SACHSEN DR. DETLEF SPALTEHOLZ detlef.spalteholz@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 76 THÜRINGEN BAYERN DANIEL BEHR daniel.behr@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 233 52 89 BADEN-WÜRTTEMBERG HESSEN RHEINLAND-PFALZ SAARLAND CORINNA FUCHS corinna.fuchs@certisbelchim.com Mobil: 01516 / 461 05 36 FACHBERATER WEINBAU DR. STEPHAN REIMANN stephan.reimann@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 630 21 21 NORD BERLIN · BRANDENBURG · BREMEN · HAMBURG · MECKLENBURG-VORPOMMERN · NIEDERSACHSEN · SCHLESWIG-HOLSTEIN ARNE SCHULZ arne.schulz@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 944 864 33 FACHBERATER SPEZIALKULTUREN SÜD BADEN-WÜRTTEMBERG · BAYERN · RHEINLAND-PFALZ · SAARLAND ULRICH SCHMIDT-DITTMEIER ulrich.schmidt-dittmeier@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 34 59 MITTE NORDRHEIN-WESTFALEN · HESSEN · SACHSEN-ANHALT · THÜRINGEN · SACHSEN DENNIS LAUMANN dennis.laumann@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 97 51 89 40 3 7 5 6 4 10 8 9 1 2 19 13 14 11 12 16 15 18 17 25 26 21 23 22 20 24 27 28 32 30 31 33 29
5 TEAMLEITER NORDOST THOMAS KOCH thomas.koch@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 904 163 40 1 DR. DETLEF SPALTEHOLZ Nordost Vertriebsberater detlef.spalteholz@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 76 2 DAVID NIEDERGESÄß Nordost Vertriebsberater david.niedergesaess@certisbelchim.com Mobil: 0175 / 944 52 07 3 RUDI ROLFS Nordost Vertriebsberater rudi.rolfs@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 649 59 78 4 JÖRG GUMPRECHT Nordost Vertriebsberater joerg.gumprecht@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 578 50 80 5 DIRK ABEL Nordost Vertriebsberater dirk.abel@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 426 23 02 6 JONAS ALBRECHT Nordost Vertriebsberater jonas.albrecht@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 211 33 68 7 ARENDT GRAPENGETER Nordost Vertriebsberater arendt.grapengeter@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 417 03 85 8 JENS HILDEBRANDT Nordost Vertriebsberater jens.hildebrandt@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 787 79 06 9 VINCENT JASCHINSKI Nordost Vertriebsberater vincent.jaschinski@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 805 92 14 10 SABRINA OTTO Nordost Vertriebsberaterin sabrina.otto@certisbelchim.com Mobil: 0162 / 211 54 84 TEAMLEITER NORDWEST DR. CHRISTIAN SCHNELLE christian.schnelle@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 426 84 10 11 BERND DUST Nordwest Vertriebsberater bernd.dust@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 761 24 22 12 MICHAEL KALBHENN Nordwest Vertriebsberater michael.kalbhenn@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 962 675 50 13 DR. CLEMENS SIEBNER Nordwest Vertriebsberater clemens.siebner@certisbelchim.com Mobil: 01514 / 186 09 07 14 STEFAN HAHNEL KEY ACCOUNT: KARTOFFEL NORD + Nordwest Vertriebsberater stefan.hahnel@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 572 38 77 15 ROBERT BLUM Nordwest Vertriebsberater robert.blum@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 671 00 42 16 UWE BOEDECKER Nordwest Vertriebsberater uwe.boedecker@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 317 96 76 17 NORBERT JACOBS KEY ACCOUNT KARTOFFEL + Nordwest Vertriebsberater norbert.jacobs@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 402 59 84 18 MARTIN KRUMME Nordwest Vertriebsberater martin.krumme@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 54 13 19 TORGE BUHMANN Nordwest Vertriebsberater torge.buhmann@certisbelchim.com 0172 / 540 66 52 TEAMLEITER SÜDOST GÜNTER HUMMER guenter.hummer@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 677 06 38 20 STEFAN BAUER Südost Vertriebsberater stefan.bauer@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 781 20 63 21 HELMUT SCHÖLER Südost Vertriebsberater helmut.schoeler@certisbelchim.com Mobil: 0171 / 743 35 81 22 ANDREAS EICHINGER Südost Vertriebsberater andreas.eichinger@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 656 03 92 23 MANFRED MOOSBAUER Südost Vertriebsberater manfred.moosbauer@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 66 24 KLAUS OKER Südost Vertriebsberater klaus.oker@certisbelchim.com Mobil: 0173 / 323 19 96 25 JOCHEN BERNHARDT Südost Vertriebsberater jochen.bernhardt@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 423 41 90 26 BRITTA TRAUTER Südost Vertriebsberaterin britta.trauter@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 64 TEAMLEITER SÜDWEST THOMAS HUBER thomas.huber@certisbelchim.com Mobil: 01514 / 262 89 76 27 ENGELBERT LANZ Südwest Vertriebsberater engelbert.lanz@certisbelchim.com Mobil: 0174 / 944 71 83 28 ANDREAS DIZINGER Südwest Vertriebsberater andreas.dizinger@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 292 34 31 29 HEINZ AMBERGER Südwest Vertriebsberater heinz.amberger@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 52 30 VOLKER SANDROCK Südwest Vertriebsberater volker.sandrock@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 60 31 FRIEDBERT DANIELS Südwest Vertriebsberater friedbert.daniels@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 423 35 79 32 ALEXANDER BAY Südwest Vertriebsberater alexander.bay@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 58 33 MICHAEL DANIEL Südwest Vertriebsberater michael.daniel@certisbelchim.com 0172 / 441 87 54
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7 Getreide
8 Getreide | Beizmittel Ihre Vorteile • Schutz der Wurzeln für eine optimale Wurzelentwicklung • Verbesserte Wasser- und Nährstoffaufnahme • Sichere Erträge und hohe Qualitäten • Flexiblere Saattermine • Besonders gute Bestockungsleistung bei Hybridsorten Latitude® XL schützt die Wurzeln, so dass: • Mehr Wurzelmasse (mit höherem Feinwurzelanteil) ausgebildet werden kann • Kräftigere, vitalere Pflanzen wachsen können • Die Pflanzen vorhandenes Wasser und Nährstoffe effizienter nutzen können Die starke Beize gegen Schwarzbeinigkeit WIRKSTOFF (FRAC) 125 g/l Silthiofam (38) FORMULIERUNG FS SCHADORGANISMUS Schwarzbeinigkeit (Gaeumannomyces graminis) in Weizen, Gerste, Triticale, Dinkel, Durum WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT Vor der Saat (Beizen) Mit allen Beizmitteln auf Wasserbasis mischbar AUFWANDMENGE 200 ml/dt Maximaler Mittelaufwand Weizen: 400 ml/ha = 2 dt Saatgut/ha Gerste: 360 ml/ha = 1,8 dt Saatgut/ha Triticale: 320 ml/ha = 1,6 dt Saatgut/ha MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 5 l, 20 l, 200 l Latitude® XL schützt die Wurzel und ermöglicht eine effektivere und effizientere N-Umsetzung Standardbeize + Latitude® XL Standardbeize Mit allen Beizmitteln auf Wasserbasis mischbar
9 Getreide | Beizmittel Ertragsabsicherung auch bei reduzierter N-Düngung in Wintergerste Vergleich der Düngung nach DBE und um 40 kg/ha reduzierter N-Düngung Quelle: LWK Nordrhein-Westfalen – Auszug aus den mehrjährigen Ergebnissen – Aussaat: Pfluglos nach WW Steigert Latitude® XL die N – Effizienz im Winterweizen? Vergleich der Düngung nach DBE und um 40 kg/ha reduzierter N-Düngung Quelle: LWK Nordrhein-Westfalen – Auszug aus den mehrjährigen Ergebnissen – VF: WW * Versuche im Jahr 2022 eingestellt, da ein Verbot des Stoppelweizens drohte. 60 70 80 90 100 Ø Ertrag ohne LATITUDE® XL mit LATITUDE® XL 120 3,6 4,4 6,1 110 Berlingsen 2024 Berlingsen 2023 Steinheim 2022 Berlingsen 2022 102,2 94,8 88,7 79,4 102,6 92,4 112,4 105,3 105,1 102,2 Ertrag in dt/ha Düngung nach DBE Ø +7,4 dt/ha 60 70 80 90 100 Ø Ertrag ohne LATITUDE® XL mit LATITUDE® XL 120 3,6 4,4 6,1 110 Altenmellrich 2021 Altenmellrich 2020 Steinheim 2020 Altenmellrich 2019 94,3 90,1 79,8 76,0 74,6 70,2 106,6 102,9 114,4 108,0 Ertrag in dt/ha Düngung nach DBE Steinheim 2019 Altenmellrich 2018 Steinheim 2018 99,8 93,1 93,0 91,0 92,2 89,8 60 70 80 90 100 Ø Ertrag ohne LATITUDE® XL mit LATITUDE® XL 120 3,6 4,4 6,1 110 Berlingsen 2024 Berlingsen 2023 Steinheim 2022 Berlingsen 2022 98,5 89,6 84,4 75,8 97,3 89,4 107,5 104,7 93,8 Ertrag in dt/ha Düngung nach DBE -40 kg/ha Ø +8,8 dt/ha -40 kg N 99,5 60 70 80 90 100 Ø Ertrag ohne LATITUDE® XL mit LATITUDE® XL 120 3,6 4,4 6,1 -40 kg N Ø +5,1 dt/ha 110 Altenmellrich 2021 Altenmellrich 2020 Steinheim 2020 Altenmellrich 2019 93,3 88,2 77,3 73,1 80,7 71,3 104,2 99,2 113,5 107,3 Ertrag in dt/ha Düngung nach DBE -40 kg/ha Steinheim 2019 Altenmellrich 2018 Steinheim 2018 98,6 91,8 89,0 87,0 89,8 87,5 MEHR INFORMATIONEN HIER: Wichtiger Hinweis Eine Beizung mit Latitude® XL zahlt sich aus! Die verbesserte Wurzel- entwicklung nach der Beizung schlägt sich in vitaleren Beständen und höheren Erträgen nieder.
10 Getreide | Beizmittel Ihre Vorteile • Schutz vor Schwarzbeinigkeit durch natürliche Gegenspieler • Lebender Wurzelschutz bekämpft aktiv Schadpilze • Geeignet für den Ökolandbau (Fibl gelistet) • Mikroplastikfreie Formulierung Wirkungsweise Der Bakterienstamm in Toltek® besteht aus natürlich vorkommenden, sporenbildende Bakterien im Boden. Diese wirken auf unterschiedliche Weise gegen pflanzliche Krankheitserreger. Sie besiedeln das Wurzelsystem der Pflanzen und verdrängen Schadorganismen durch Konkurrenz um Raum und Nährstoffe, wodurch diesen der Zugang zur Pflanze erschwert wird. Zusätzlich produzieren die Bakterien während ihres natürlichen Wachstums Lipopeptide sowie fungizide Komponenten, die gezielt die Entwicklung und Ausbreitung von Schadpilzen hemmen. Biologische Beize – kraftvoll direkt am Korn WIRKSTOFF (FRAC) 51,1 g/l Bacillus amyloliquefaciens subsp. plantarum Stamm D747 (BM02) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Schwarzbeinigkeit (Gaeumannomyces graminis) in Winterweizen & Dinkel WIRKUNGSWEISE Protektiv (Befallsminderung) ANWENDUNGSZEITPUNKT Vor der Saat (Beizen) AUFWANDMENGE 0,5 ml/kg Saatgut in 0,5 – 4,5 ml ml Wasser pro kg Saatgut MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l MEHR INFORMATIONEN HIER: Wintergerste* nach Getreide Wirksamkeit – Zusammenfassung 2019 – 2025, n = 18 12 10 8 6 4 2 0 dt/ha Durchschnittlicher Take-all-Index in der unbehandelten Kontrollgruppe = 30,7 Ertragsvorteile von Toltek® gegenüber UTC Ø Ertragsvorteile dt/ha V1 V2 V3 V4 V5 V6 V7 V8 V9 V10 V11 V12 V13 V14 V15 V16 V17 V18 Winterweizen Niedriger bis mittlerer Krankheitsdruck, 6 Jahre, n=18 Versuche 12 10 8 6 4 2 0 dt/ha Krankheitsdruck: Niedrig (8), Mittel (10) Durchschnittlicher TAI in UTC = 14,3 Ertragsvorteile von Toltek® gegenüber UTC Ø Ertragsvorteile dt/ha V1 V2 V3 V4 V5 V6 V7 V8 V9 V10 V11 V12 V13 V14 V15 V16 V17 V18 * Zulassung in Wintergerste wird erwartet.
11 Getreide | Beizmittel Wirkungsweise • Natürlich vorkommende Bakterien im Boden. • Sporenbildende Bakterien • V erschiedene Wirkorte und -weisen: - Besiedlung des Pflanzenwurzelsystems (Konkurrenz) verhindert den Zugang des Krankheitserregers. - Die Produktion von Lipopeptiden und Fungizid-Komponenten erfolgt auf natürliche Weise während des Bakterienwachstums. Sie hemmen die Entwicklung von Schadpilzen. Toltek®: Schutz und Stimulation Wurzel behandelt Wurzeln unbehandelt Enthält 14 Enzyme, welche an der Mobilisierung von Phosphat beteiligt sind. (Pyrophosphatasen und Phosphonatasen, …) Optimiertes Wurzelwachstum Deutlich wiederstandsfähiger gegen bodenbürtige Patogene 1600 1400 1200 1000 800 600 400 200 0 Gelöstes Phosphat (nmole/ml) Kontrolle CBS-2 CBS-1 BaD747 Produkt Zu erwartender Druck an Schwarzbeinigkeit: Latitude® XL Mittel – Hoch (Enge Getreidefruchtfolgen, Frühsaaten inkl. Wintergerste und Stoppelweizen) Toltek®1) Niedrig – Mittel (Weitere Getreidefruchtfolgen, kein Stoppelweizen) Unsere Empfehlung, abhängig vom zu erwartenden Krankheitsdruck: Produkt Wirkstoff Wirkstoffgehalt in g/l Getreideart Aufwandmenge in ml/dt Wirkung gegen Schwarzbeinigkeit Latitude® XL Silthiofam 125 Gerste Weizen Triticale 200 Toltek®1) Bacillus amyloliquefaciens subsp. plantarum Stamm D747 51,1 Weizen Dinkel 50 ( ) Latitude® XL oder Toltek®? – Die Wirkungseinstufungen gute Wirkung gute bis ausreichenden Wirkung Teilwirkung 1) Auflage: NT699-1 Besiedlung von Pflanzenwurzeln (Paprika, Capsicum annuum) nach Behandlung mit Toltek® im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle. Quelle: Certis Belchim, Spanien.
12 Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Wartezeit F = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. 1 = Eigene Erfahrungen, keine zugelassene Indikation Biologisches Pflanzenschutzmittel. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. Produktgruppe Beizen Herbizide Insektizide Molluskizide BBCH 00 Vor der Saat BBCH 10 – 12 BBCH 13 BBCH 21 – 29 BBCH 30 00 21-29 30 10-12 13 55 50 31 37 32 39 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 31 37 32 39 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 31 37 32 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 31 32 BBCH 00 21-29 30 10-12 13 31 BBCH Ein hoher Ungrasdruck lässt sich durch angepasste Fruchtfolgen sowie eine überwiegend flache und wiederholte Bodenbearbeitung deutlich reduzieren. Ein Scheinsaatbett, moderne Saattechnik, Anwalzen und eine leicht verzögerte Aussaat fördern einen gleichmäßigen Ungrasauflauf und verbessern die Wirksamkeit mechanischer & chemischer Maßnahmen. Ergänzend kann Blindstriegeln vor dem Auflaufen der Kultur den Herbizideinsatz wirksam unterstützen. Nacktschnecken 5 kg/ha max. 5 Anw. F Nacktschnecken 7 kg/ha max. 4 Anw. F Blattläuse, Getreidehähnchen, Blattläuse als Virusvektor 0,2 – 0,25 l/ha max. 1–3 Anw. 35 Tage Anwendungsbereich Weizen, Gerste, Roggen, Triticale, Hafer Windhalm und einkeimblättrige Unkräuter 60 g/ha max. 1 Anw. F Anwendungsbereich Winterweichweizen BRIDGE® EXTRA 50 WG 200 ml/dt max. 1 Anw. F 50 ml/dt max. 1 Anw. F Anwendungsübersicht Getreide – HERBST
13 Ihre Vorteile • Schnelle und gründliche Wirkung • Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis • Breite Möglichkeit an Zumischpartnern • Idealer Baustein zum Resistenzmanagement Der Resistenzbaustein in der Fruchtfolge WIRKSTOFF (HRAC) 500 g/kg Flumioxazin (14) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Gemeiner Windhalm, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter in Winterweichweizen WIRKUNGSWEISE Blatt- / Bodenwirkung (30/70) ANWENDUNGSZEITPUNKT vor / nach dem Auflaufen, Herbst BBCH 00–14 AUFWANDMENGE 60 g/ha in 200–400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 300 g, 1,2 kg MEHR INFORMATIONEN HIER: BRIDGE® EXTRA 50 WG Windhalm und Unkräuter Windhalm und Unkräuter + Kornblume Windhalm und Unkräuter + Ausfallraps + Kerbel, Storchschnabel Ackerfuchsschwanz und Unkräuter leichter Boden* Schwerer Boden, hoher Gräserdruck* Einsatzbereich (BBCH) 0 7 9 10 11 12 13 21 Bridge® Extra 50 WG 60 g/ha + CleanshotTM 95 g/ha oder CTU-Produkt* 1,5 l/ha Anwendungsempfehlungen Winterweichweizen Bridge® Extra 50 WG ohne Flufenacet Bridge® Extra 50 WG 60 g/ha + DFF 60 – 80 g AI/ha Bridge® Extra 50 WG 60 g/ha + Alliance® 35 – 60 g/ha Bridge® E. 60 g/ha + z.B. Prosulfocarb 3 l/ha Keine Nachbau- probleme Getreide | Herbizid Bridge® Extra 50 WG + z. B. Prosulfocarb + z. B. Pendimethalin Bei Bedarf Nachbehandlung! (z.B. Trinity) * Exakte Saatgutablage und Abdeckung zwingend erforderlich! UNGRAS / UNKRAUT Bridge® Extra 50 WG 60 g/ha Bridge® Extra 50 WG 60 g/ha + Flufenacet** 100 / 240 g AI/ha Bridge® Extra 50 WG 60 g/ha + Alliance® 60 g/ha Ackerfuchsschwanz Jährige Rispe Windhalm Ausfallraps Ehrenpreis Arten Erdrauch Kamille Kerbel Klatschmohn Klettenlabkraut Kornblume Stiefmütterchen Storchschnabel Taubnessel Vergissmeinnicht Vogelmiere Wirkungsspektrum gute Wirkung mittlere Wirkung geringe Wirkung sehr gute Wirkung **Aufbrauchfrist der jeweiligen Produkte ist zu beachten (Sunfire = 15.12.2026)
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15 Raps
16 BBCH 30 BBCH 14 – 18 BBCH 11 – 13 BBCH 10 BBCH 00 – 09 BBCH 50 33 30 14-18 10 11-13 00-09 60 65 BBCH 50 33 30 14-18 10 11-13 00-09 60 BBCH 50 33 30 14-18 10 11-13 00-09 BBCH 33 30 14-18 10 11-13 00-09 Anwendungsübersicht Raps – HERBST Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Wartezeit F = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. 1 = Eigene Erfahrungen, keine zugelassene Indikation Produktgruppe Herbizide Insektizide Molluskizide Grüne Pfirsichblattlaus 100 g/ha max. 1 Anw. F Blattläuse 0,5 /ha max. 1 Anw. F Beißende Insekten 0,25 l/ha max. 2 Anw. 56 Tage Ungräser (resist. AFU) Ausfallgetreide 1,25 – 1,875 l/ha max. 1 Anw. F In der Spritzsaison werden verschiedene Kulturen nacheinander mit unterschiedlichen Produkten (Herbiziden, Wachstumsreglern, Fungiziden, Insektiziden) behandelt. Das große Risiko: Pflanzenschäden oder Totalverluste aufgrund mangelnder Reinigung wie oben im Raps. Vermeiden Sie Spritzschäden durch AGROCLEAN® nach jedem Einsatz und vor der Wintereinlagerung. Nacktschnecken 5 kg/ha max. 5 Anw. F Nacktschnecken 7 kg/ha max. 4 Anw. F Biologisches Pflanzenschutzmittel. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. BBCH 33 30 14-18 10 11-13 00-09
17 Ihre Vorteile • Breite Zulassung und breites Wirkungsspektrum gegen Ungräser und Ausfallgetreide • Langanhaltende Bodenwirkung • Wirkt gegen resistenten Ackerfuchsschwanz (ACCase-, ALS- und PS II-Hemmer) • Sehr gute Wirkung gegen Trespe-Arten Wirkungsweise Der im Setanta® Flo enthaltene Wirkstoff Propyzamid wird hauptsächlich über die Wurzeln und kaum über die grünen Pflanzenteile aufgenommen. Die Wirkung wird erst mit Beginn der Vegetation sichtbar, indem die Ungräser nicht mehr weiterwachsen und absterben. Kühle Witterung und Feuchtigkeit erhöhen die Wirksamkeit. Anwendungsempfehlung Trespen, Einj. Rispe, Windhalm, Ausfallgetreide, Ackerfuchsschwanz, Vogelmiere, Ehrenpreis Schwer bekämpfbarer Ackerfuchsschwanz auf schweren Böden (einschl FOP/DIM resistenter Biotyp) Das Bodenherbizid gegen resistenten Ackerfuchsschwanz WIRKSTOFF (HRAC) 400 g/l Propyzamid (3) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Ausfallgetreide, Ackerfuchsschwanz, Trespe-Arten, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Vogel-Sternmiere WIRKUNGSWEISE Bodenwirkung ANWENDUNGSZEITPUNKT Nach dem Auflaufen, Spätherbst bis Winter, während der Vegetationsruhe Ab BBCH 14 AUFWANDMENGE Ausfallgetreide, Ackerfuchsschwanz, Trespe-Arten, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Vogel-Sternmiere 1,25 l/ha in 200 – 400 l/ha Wasser Ackerfuchsschwanz (schwer bekämpfbare Ungräser) 1,875 l/ha in 200 – 400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l 1,25 l/ha 1,875 l/ha BBCH 50 33 30 14-18 10 11-13 00-09 60 Wichtiger Hinweis Die Bodentemperatur sollte zum Anwendungstermin unter 10 °C liegen. Kurz vor Vegetationsende werden die höchsten Wirkungsgrade erzielt. RESISTENZBRECHER gegen Ackerfuchs- schwanz Raps | Herbizid MEHR INFORMATIONEN HIER:
18 Ihre Vorteile • Sofort- (Knock-Down-Effekt) und Dauerwirkung • Beständige Wirkung unabhängig von der Temperatur • Hohe Wirkstoffstabilität im Spritztank Beständige Wirkung unabhängig von Temperatur und pH-Wert Sumicidin® Alpha EC hat beste physikalische Eigenschaften, wie geringe Flüchtigkeit, hohe Lichtbeständigkeit und hohe pH-Stabilität, um dauerhaft seine Wirkung zu entfalten. Die hohe pH-Stabilität reduziert den Wirkstoffabbau im Spritztank im Vergleich zu anderen Pyrethroiden. Die geringe Flüchtigkeit hat einen positiven Einfluss auf die Wirkungsdauer von Sumicidin® Alpha EC. WIRKSTOFF (IRAC) 50 g/l Esfenvalerat (3A) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Beißende Insekten WIRKUNGSWEISE Kontakt- und Fraßwirkung, nicht systemisch ANWENDUNGSZEITPUNKT Nach Erreichen von Schwellenwerten bzw. nach Warndienstaufruf AUFWANDMENGE Siehe Tabelle MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 3 x pro Kultur und Jahr, 1-2 x in dieser Anwendung (je nach Schadorganismus) WARTEZEIT 35 Tage (Getreide) 56 Tage (Raps) BIENENSCHUTZ B2 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Das Omega für Schädlinge Ackerbau | Insektizid Ackerbau Kultur Getreide (Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen) Getreide (Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen) Winterraps Indikation Blattläuse Blattläuse als Virusvektoren Beißende Insekten Aufwandmenge 250 ml/ha 200 ml/ha 250 ml/ha Stadium Kultur Nach Erreichen von Schwellenwerten bzw. nach Warndienstaufruf EC 12 bis 49 Nach Erreichen von Schwellenwerten bzw. nach Warndienstaufruf In der Anwendung bzw. je Indikation 1 2 2 Max. Anzahl je Kultur/Jahr 3 3 2 Wartezeit 35 Tage 35 Tage 56 Tage Die zugelassenen Indikationen im Herbst: MEHR INFORMATIONEN HIER:
19 Ackerbau | Insektizid Der Läusespezialist WIRKSTOFF (IRAC) 500 g/kg Flonicamid (29) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Saugende Insekten in Wintergerste und Winterraps WIRKUNGSWEISE Kontakt und systemisch (akropetal und translaminar) ANWENDUNGSZEITPUNKT Siehe Tabelle AUFWANDMENGE Siehe Tabelle MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B2 PACKUNGSGRÖSSE 500 g, 2 kg Ihre Vorteile • Lang anhaltende Wirkung gegen alle Blattlausarten • Erfasst versteckt sitzende Läuse • Wetterunabhängig und nützlingsschonend • Keine Kreuzresistenzen zu anderen Insektiziden Selektiv und gezielt gegen Blattläuse in Winterraps Der Läusespezialist Teppeki® bekämpft Blattläuse, während Blattlausräuber wie Schwebfliegen, Marienkäfer und deren Larven von Teppeki® verschont werden. Wenn nach Abbau des Wirkstoffes die Blattläuse den Raps wiederbesiedeln, werden sie von den vorhandenen Blattlausräubern kontrolliert. Teppeki® effektiv gegen Grüne Pfirsichblattlaus Die systemischen, translaminaren und penetrierenden Eigenschaften von Teppeki® verhelfen dem Wirkstoff Flonicamid sich hervorragend in der Pflanze zu verteilen, sodass auch versteckt sitzende Läuse effektiv bekämpft werden. Bereits 1 Stunde nach Applikation von Teppeki® blockiert der Wirkstoff die Saugtätigkeit der Blattläuse – die Produktion von Honigtau wird dadurch eingestellt. Nach 2 – 5 Tagen sterben die Blattläuse ab. * Nur in Spritzfolge oder Tankmischung mit einem Pyrethroid empfohlen! Ackerbau Kultur Wintergerste* Winterraps Indikation Blattläuse als Virusvektoren Grüne Pfirsich-Blattlaus Aufwandmenge 140 g/ha 100 g/ha Stadium Kultur EC 11 bis 25 EC 12 bis 18 Max. Anzahl je Kultur/Jahr 1 1 Wartezeit F F Die zugelassenen Indikationen im Herbst: Zugelassen in Getreide, Kartoffeln, Zuckerrübe, Kernobst, Hopfen, Gemüse, Zierpflanzen & Kräutern Wichtiger Hinweis Auf abgetrockneten Beständen wird die Zugabe von 0,1 l/ha Karibu® empfohlen. Karibu® fördert die Verteilung auf dem Blatt und die Wirkstoffaufnahme. MEHR INFORMATIONEN HIER:
20 Ackerbau | Insektizid Ihre Vorteile • Neue Lösung für die sichere Bekämpfung eines breiten Spektrums von Blattlausarten • Innovative und stabile Flüssigformulierung • Knockdown-Effekt durch Blockierung der Nahrungsaufnahme und OD-Formulierung • Kontakt- und translaminare Wirkung Shoori® – sicher gegen alle Blattläuse Die systemischen, translaminaren und penetrierenden Eigenschaften des Wirkstoffs Flonicamid werden durch die hochwertige OD-Formulierung von Shoori® optimiert. Dadurch dringt der Wirkstoff sehr schnell und sicher in die Kulturpflanzen ein, was zu einer schnellen Regenfestigkeit führt. Zudem wird der Knock-down-Effekt getroffener Schädlinge deutlich beschleunigt. Shoori® erfasst auch versteckt sitzende Blattläuse. Spätestens nach einer Stunde stellen alle Blattlausarten ihre Saugtätigkeit ein. Innerhalb von 2 – 4 Tagen sterben die Blattläuse ab. In diesem Zeitraum findet keine Honigtaubildung mehr statt. WIRKSTOFF (IRAC) 100 g/kg Flonicamid (29) FORMULIERUNG OD SCHADORGANISMUS Blattläuse WIRKUNGSWEISE Kontakt und systemisch (akropetal und translaminar) ANWENDUNGSZEITPUNKT Sommer- + Winterweichweizen, Triticale BBCH 39 – 77 Winterraps BBCH 12 – 18 AUFWANDMENGE 0,5 l/ha in 200–500 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B1 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Der saubere Weg gegen Blattläuse MEHR INFORMATIONEN HIER: Effekt auf pyrethroid‑resistente Blattläuse Laborversuch (2022). Myzus persicae-Population (NL). Synchronisierte adulte Tiere und L1‑Larven. 5 x WDH, Inkubation bei 20 °C, 70 % rH, 18 h Licht. Praxisübliche Aufwandmengen 1DAT 4DAT 5DAT 6DAT 7DAT 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 Wirkungsgrad % Kontrolle VGM AC2 (Neonic.) VGM AC1 (Neonic.) VGM LC (Pyrethroid) Shoori® Teppeki®
21 Sonstige | Molluskizid Ihre Vorteile • In allen Ackerbaukulturen zugelassen • Sehr gute Regen- und Schimmelfestigkeit • Sehr hohe Pelletdichte (ca. 60 Pellets/m²) • Keine Rückstände, keine Wartezeiten oder zeitliche Einschränkungen zwischen den Anwendungen Natürlicher Schneckenschutz Für integrierte und biologische Produktion geeignet, gelistet in der Betriebsmittelliste für ökologischen Landbau in Deutschland, ohne Rückstände oder Wartezeiten. WIRKSTOFF 29,7 g/kg Eisen-III-phosphat FORMULIERUNG RB (Nasspressung) SCHADORGANISMUS Nacktschnecken WIRKUNGSWEISE Fraßköder ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen, nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf AUFWANDMENGE 5 – 7 kg/ha MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 4 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 20 kg Das natürliche All-Wetter- Schneckenkorn Sluxx® HP kann bei Befallsbeginn im Vorauflauf bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Schnecken eingesetzt werden. So können Sie z.B. Ihr Getreide sowohl vor Blattfraß als auch vor dem Aushöhlen der Körner schützen! SLUXX® HP nach 4 Tagen VM Eisen-III-phosphat nach 4 Tagen Schimmelfestigkeit bei Nässe Quelle: Versuch 05/2019, Aerzen, Deutschland 3 g Schneckenköder pro Petrischale mit 7 g Leitungswasser benetzt, Aufbewahrung der Petrischalen bei 23 °C bei 16 h Licht. STREUTABELLEN, GEBRAUCHSANLEITUNGEN, UVM. FINDEN SIE HIER:
22 Sonstige | Molluskizid WIRKSTOFF 40 g/kg Metaldehyd FORMULIERUNG RB (Nasspressung) SCHADORGANISMUS Nacktschnecken WIRKUNGSWEISE Fraßköder ANWENDUNGSZEITPUNKT Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf, Bis BBCH 40 AUFWANDMENGE 5 kg/ha Abstand: min. 5 Tage max. 17,5 kg/ha und Jahr MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 5 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F (Kartoffel 7 Tage) BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 20 kg ACKERBAUKULTUREN Hanf, Mohn, Sesam, Sonnenblume, Raps, Rübsen, Schwarzer Senf, Ölkürbis, Saflor, Borretsch, Leindotter, Lein, Sojabohne bis BBCH 17 Triticale, Gerste, Roggen, Weizen, Hafer bis BBCH 29 Zuckerrübe, Futterrübe bis BBCH 15 Mais bis BBCH 15 Kartoffel bis BBCH 40 Der Schneckenköder mit innovativem Extrakt Ihre Vorteile • Maximale Lockwirkung • Sehr hohe Regenfestigkeit • Optimale Streueigenschaften Maximale Anziehungskraft und Lockwirkung Echte Köderwirkung, von der Pflanze weg zum Köder, denn der Duft von RAPSAKTIV® lockt Schnecken an. Vereinfachtes Auffinden des Köders steigert die gesamte Wirkung der Köderausbringung. Gesteigerter Geschmack Die Schnecken fressen freiwillig die letale Dosis, weil ihnen der Köder mit RAPSAKTIV® so gut schmeckt. Unerreicht schnelle Wirkung Schneckenfraß an Pflanzen wird sofort eingestellt (Appetitverlust), das führt zu einem schnelleren Tod der Schnecken. Sehr hohe Regenfestigkeit und Witterungsbeständigkeit Wirkungsvolle Behandlung bei feuchten, nassen und wechselhaften Bedingungen, lange Haltbarkeit und Stabilität des Köders auf/in dem Boden. Exzellente mechanische und ballistische Eigenschaften Gute Ballistik für große Streubreite dank relativ schwerer, dichter Köder (nur 60.000 Köder pro kg), perfektes Streubild, sichere Behandlung, hohe Druckbeständigkeit der Köder, staubfrei. Anwendungsempfehlung Die einzigartige Formulierung enthält Auszüge aus der Rapspflanze. Denn Forschungen zeigen: Duft und Geschmack von Rapspflanzen wirken besonders anziehend auf Schnecken. Flächenbehandlung (5 kg/ha): Zur breitflächigen Ausbringung mit Schneckenkorn- oder Düngerstreuern DEN SCHNECKEN IMMER EINE SPUR VORAUS! Mehr zum Schneckenmonitoring erfahren Sie unter: schneckenmonitoring.de STREUTABELLEN, GEBRAUCHSANLEITUNGEN, UVM. FINDEN SIE HIER:
23 Notizen
24
25 Kartoffel
26 Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Wartezeit F = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. 1 = Eigene Erfahrungen, keine zugelassene Indikation Produktgruppe Beizen Fungizide Insektizide Molluskizide Sonstige BBCH 97 Lager BBCH 91 BBCH 80 BBCH 69 BBCH 68 BBCH 66 Nacktschnecken 7 kg/ha max. 4 Anw. F Blattläuse, Blattläuse als Virusvektoren 0,3 l/ha max. 1 Anw. (Virusvektoren 2x) 14 Tage Keim- hemmung im Feld 5 kg/ha max. 1 Anw. 21 Tage Kraut- abtötung 0,8 l/ha + Toil® max. 1–2 Anw. 21 Tage Alternaria-Arten 0,25 l/ha max. 4 Anw. 14 Tage Fusarium, Silberschorf, Phoma 0,15 l/t Pflanzgut ULV max. 1 Anw. keine Eine frühzeitige aktive Verlängerung der Keimruhe mit 1,4SIGHT® verhindert die Keimbildung und reduziert Gewichtsverluste. Anwendungsübersicht Kartoffel – SOMMER & HERBST Biologisches Pflanzenschutzmittel. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. 20 30 13 40 50 60 66 68 69 80 91 93 97 -13 91 20 30 40 50 60 66 68 69 80 93 97 1-13 91 40 50 60 66 68 69 80 91 93 97 FÜR BESTE LAGERQUALITÄT! Unsere Fungizidempfehlung gegen Braun- & Nassfäule im Lager ® Keimhemmung im Lager 20 ml/ton max. 6 Anw. 3 Tage NEU! Wachstums- regler für Pflanzkartoffeln 15 ml/ton max. 4 Anw. 30 Tage
27 MEHR INFORMATIONEN HIER: Der Schlüssel zur Alternaria Bekämpfung Ihre Vorteile • Flexibel einsetzbarer Spezialist gegen Alternaria • Wichtiger Baustein im Resistenzmanagement • Protektiv mit guter Dauerwirkung Der Zumischpartner bei Alternaria Narita® XL ist ein Spezial-Fungizid zur Bekämpfung der immer bedeutender werdenden Alternaria. Narita® XL ist ein sehr wichtiger Baustein im Anti-Resistenz-Management (Wirkstoffwechsel), da es nicht kreuzresistent zu den resistenzgefährdeten Strobilurinen oder Carboxamiden ist. Innerhalb der Spritzstrategie ist Narita® XL flexibel zu jedem in der entsprechenden Situation benötigtem Krautfäulefungizid mischbar. Erkenntnisse zur Verbesserung der Alternaria-Bekämpfung • Ab Mitte/Ende der Blüte: Start mit Narita XL, 2 x im Abstand von 10–14 Tagen • Anschlussbehandlungen (1–2): Produkt mit anderem Wirkmechanismus (Resistenzmanagement) WIRKSTOFF (FRAC) 500 g/l Difenoconazol (3) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Alternaria-Arten WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT Ab BBCH 40 (Beginn der Knollenanlage) bis BBCH 99 AUFWANDMENGE 0,25 l/ha in 100–400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 4 x pro Kultur und Jahr Abstand: mind. 10 Tage WARTEZEIT 14 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Jetzt 4 x pro Saison anwendbar! Alternaria im Bestand. Größeren Flecken sind von einem chlorotischen Hof umgeben und hier zeigen sich oft auch konzentrische Ringe, die gut mit bloßem Auge zu erkennen sind Fungizid % Befall Alternaria 100 80 60 40 20 0 19.08. 26.08. 03.09. 09.09. 13.09. 19.09. 24.09. Alternaria-Fungizidversuch 2024 Versuch der Wageningen University & Research (WUR) 2 x Narita® XL – 2 x VGM A 2 x VGM A – 2 x Narita® XL Unbehandelt VGM A früh Narita XL früh (zweimalige Anwendung am 1.8. und 15.8.) Unbehandelt T2 T3 T4
28 Keimhemmung ... und im Lager herrscht Ruhe! Ihre Vorteile • Keimhemmung bereits auf dem Feld (Arbeitsersparnis) • Verminderte Neigung zur Innenkeimung und Zwiewuchs • Verhindert den Durchwuchs von Kartoffeln in Folgekulturen Die schonende Keimhemmung beginnt auf dem Acker! Die Verhinderung der Keimung ist vorrangiges Ziel in der Qualitätserhaltung bei der Kartoffellagerung. Zusätzlich reduziert die rechtzeitige Keimhemmung im Feld Fehlbildungen (Zwiewuchs und Kindel) nach Stress durch hohe Temperaturen. Himalaya® 60 SG hemmt die Keimung der Kartoffel und reduziert Durchwuchskartoffeln im Folgejahr, und leistet dadurch einen bedeutenden Beitrag zur Ackerhygiene. WIRKSTOFF 600 g/kg Maleinsaurehydrazid (804 g/kg Kaliumsalz) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Keimhemmung + Verhinderung des Austriebs von Durchwuchskartoffeln in Nachbaukulturen WIRKUNGSWEISE Keimhemmung im Feld ANWENDUNGSZEITPUNKT (PRAXIS) Knollengröße mind. 25 bis 30 mm, bei großfallenden Sorten mind. 35 – 40 mm Keine Anwendung in Pflanzkartoffeln AUFWANDMENGE 5 kg/ha in 350–500 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 21 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 20 kg • W irkung hält 3-4 Monate vor (abhängig von Sorte, Anwendung und Jahreseffekt) Unbehandelt Sorte A Sorte B 5 kg/ha Zellteilung Zellwachstum 5 kg/ha 20 30 11-13 10 40 50 60 66 68 69 80 91 93 97 30 40 50 60 66 68 69 80 91 93 97 Wichtig für keimfreudige und zu Zwiewuchs neigenden Sorten MEHR INFORMATIONEN HIER:
29 Breit. Blattaktiv. Besser. WIRKSTOFF (HRAC) 24,2 g/l Pyraflufen (14) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Krautabtötung ANWENDUNGSZEITPUNKT Einmalanwendung: 1–2 Tage nach dem Krautschlagen, bis 14 Tage vor der Ernte Splitting (ausgenomm. Pflanzgut): Bis 14 Tage vor der Ernte, ab BBCH 91 Splitting (mittelspäte bis sehr späte Sorten): 1–2 Tage nach dem Krautschlagen und bis 14 Tage vor der Ernte, BBCH 71 – 91 AUFWANDMENGE 0,8 l/ha Quickdown® + 2,0 l/ha Toil® Einmalanwendung: in 300 bis 600 l/ha Wasser Splitting (ausgenomm. Pflanzgut): in 600 bis 1.000 l/ha Wasser Abstand: 4–7 Tage Splitting (mittelspäte bis sehr späte Sorten): in 300 bis 600 l/ha Wasser Abstand: 4–7 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN Einmalanwendung: 1 x in der Anwendung 2 x pro Kultur und Jahr Splitting: 2 x in der Anwendung 2 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F PACKUNGSGRÖSSE 0,8 l Quickdown® + 2 l Toil® 4 l Quickdown® + 10 l Toil® Ihre Vorteile • Ernteerleichterung und Förderung der Schalenfestigkeit • Absicherung der Knollenqualität • Minimierung des Wiederaustriebs am Stängel, insb. bei Pflanzkartoffeln Der Spezialist für die Krautabtötung und gegen den Wiederaustrieb Quickdown® ist das leistungsfähige Sikkationsmittel in Kartoffeln aller Verarbeitungsrichtungen mit einer hervorragenden Wirkung auf den Stängel. Die Vorteile von Quickdown® werden sowohl auf dem Feld in der Verminderung des Wiederaustriebs als auch im Lager in der Qualität der Knollen sichtbar. Aktuelle Anwendungsempfehlungen* Sikkation Schwachwüchsige, abreifende Bestände 0,8 l/ha + 2,0 l/ha Toil® Wüchsige, grüne Bestände 0,8 l/ha + 2,0 l/ha Toil® dann 0,8 l/ha + 2,0 l/ha Toil® Starkwüchsige Bestände, frühe Sikkation von mittelspäten bis späten Sorten 0,8 l/ha + 2,0 l/ha Toil® dann 0,8 l/ha + 2,0 l/ha Toil® dann 1,0 l/ha Shark® Zur Qualitätssicherung + 0,5 l/ha * Die zweimalige Anwendung von Quickdown® ist in Pflanzkartoffeln der Reifegruppe 1 bis 3 nicht zugelassen; wohl aber in mittelspäten bis sehr späten Pflanzkartoffeln (4) sowie in Konsumkartoffeln. MEHR INFORMATIONEN HIER:
30 Keimhemmung In der Ruhe liegt die Stärke! JETZT auch in Pflanz- kartoffeln zugelassen Vorteile • Einzigartiger Wirkungsmechanismus als aktiver Keimruhe-Verlängerer • Reduzierter Gewichtsverlust durch weniger Respiration (Atmung) • Geringere Energiekosten im Lager durch lang anhaltende Keimruhe Mehr als nur Keimhemmung Profitieren Sie gleich mehrfach durch eine frühzeitige Anwendung von 1,4SIGHT®. Denn 1,4SIGHT® kann mehr als nur exzellente Keimhemmung. Vorteile einer frühen Anwendung von 1,4SIGHT® • Effektive Keimhemmung, stabiler Turgor sowie Erhaltung der Backfarbe. • Geringerer Gewichtsverlust der gelagerten Kartoffeln. Exaktversuche (s.u.) belegen geringere Massenverluste bei Auslagerung als bei Vergleichsvarianten. • Niedrigere Energiekosten durch frühzeitig behandelte Knollen. Keimgehemmte Knollen benötigen weniger Kühlungs- & Lüftungszeiten und senken damit die Energiekosten. WIRKSTOFF 980 g/kg 1,4-Dimethylnaphthalin FORMULIERUNG HN SCHADORGANISMUS Keimhemmung WIRKUNGSWEISE Keimhemmung im Lager ANWENDUNGSZEITPUNKT nach Ernte AUFWANDMENGE Konsum- / Verarbeitungsware 20 ml/t Abstand: 28-42 Tage NEU: Pflanzgut 15 ml/t (insg. max. 60 ml/t ) Abstand: mind. 28 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN Konsum- / Verarbeitungsware 6 x pro Kultur und Jahr NEU: Pflanzgut 4 x pro Kultur und Jahr bis max. 6 Wochen vor der Pflanzung WARTEZEIT Konsum- / Verarbeitungsware 3 Tage NEU: Pflanzgut 30 Tage BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 10 l Beispiel: Synofog Electro Thermal Fogger zur Anwendung von 1,4SIGHT® im Lager. 1,4SIGHT® kann kurz nach der Einlagerung angewendet werden. Für eine verbesserte Effizienz und Wirksamkeit sollte die Kartoffel trocken (minimale Oberflächenfeuchte) und möglichst frei von Erde sein. Die Wundheilung wird durch 1,4SIGHT® nicht beeinträchtigt. Keimruhe (Zeitpunkt der ersten Anwendung) Gleichmäßige Farbe über die gesamte Kartoffel Augen geöffnet Aufgehellte Augen, Hinweise auf kleine Keimpunkte Weißpunktstadium (2. Anwendung und folgende) Augen weiter aufgehellt, erste Anzeichen von Keimpunkten, Keime kleiner als 1 mm Keimung Weiße Augen, Keime sind entwickelt, Keime größer als 1 mm Quelle: Veugen Technology B.V Quelle: Dormfresh
31 Lüftungs- und Kühlungszeit Arvalis, FR, 2022-23. Bei 8°C Lagertemperatur. 7 Monate Lagerung. Behandlungsschema entsprechend den Vorgaben der Produkthersteller. Quelle: DormFresh Kartoffeln, die mit 1,4SIGHT® behandelt wurden, zeigen im Vergleich eine niedrige Stoffwechselaktivität und benötigen daher deutlich weniger Lüftungs- und Kühlungsstunden. Das schlägt sich in sinkenden Lagerkosten nieder. 1600 1400 1200 1000 800 600 400 200 0 Zeit (Stunden) Lüftung Kühlung 1,4SIGHT® Elektronebler 1,4SIGHT® Benzinnebler VGM C VGM B Energieersparnis Praxislager UK 2022/23. Zahlen aus kommerziellen Kartoffellagern, Vereinigtes Königreich. Quelle: DormFresh In kommerziellen Kartoffel- lagern zahlt sich der frühe Einsatz von 1,4SIGHT® aus. Der Energieverbrauch kann so über die Lagersaison um bis zu 42% gesenkt werden. 20.000 18.000 16.000 14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 Energieverbrauch (kWh) 1,4Sight VGM B Okt Nov Dez Jan Feb Mä Apr Mai Jun 2022 / 2023 Keimhemmung mit 1,4SIGHT® Wageningen University & Research, NL, 2023-24 • Exaktversuch mit 2 Verarbeitungssorten bei 8 °C Lagertemperatur, 7,5 Monate Lagerungsdauer. • Applikationen entsprechend den Vorgaben der Produkthersteller, 1,4SIGHT® 3 x 20 ml/t Zudem kann durch Anwendung von 1,4SIGHT® der Gewichtsverlust durch Atmung, sowie infolge von Stärkeumwandlung in Zucker, um rund 40 bis 50% reduziert werden! 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 Gewichtsverlust (%) Mittel der 4 Sorten Gewichtsverlust bis zur Auslagerung am 1. Juli 1,4SIGHT® VGM A VGM B Quelle: DormFresh Keimhemmung
32 TECHNISCHES HANDBUCH: MEHR INFORMATIONEN HIER: Keimhemmung Wie läuft die Keimhemmung von Pflanzgut ab: Frühzeitige Behandlung mit 1,4SIGHT® in einer Dosierung von 15 ml/t – bei Anzeichen einer Keimruheunterbrechung können zusätzliche Behandlungen erfolgen. Maximale Dosierung: • 15 ml/t pro Behandlung, bis zu 4 Anwendungen • Maximal 60 ml/t zulässig Letzter Anwendungstermin: 6 Wochen vor der Pflanzung Lagertemperatur: • Pflanzgut kann bei 6 °C gelagert werden • Das Pflanzgut sollte 2 Wochen vor der Pflanzung schrittweise auf 12 °C erwärmt werden Lüftungsrichtlinien: • Die Belüftung der Lagerräume kann 6 Wochen vor der Aussaat beginnen (idealerweise mit Umgebungsluft) Vorteile der Behandlung von Saatkartoffeln mit 1,4SIGHT® • Kontrolliert das Keimen und ermöglicht höhere Lagertemperaturen bei nennenswerten Energieeinsparungen und der Möglichkeit, beschädigungsärmer zu sortieren. • Stabile Lagertemperaturen, geringere Probleme mit Schwitzen beim Sortieren, bessere Kontrolle von Pathogenen (Bakterien und Pilze). • Längere Transportzeiten nach dem Auslagern möglich. • Kann die apikale Dominanz beeinflussen und somit möglicherweise die Anzahl der Stängel und Knollen erhöhen sowie den vermarktbaren Ertrag. In der Ruhe liegt die Stärke! Behandeltes Pflanzgut bleibt uneingeschränkt Keimfähig Versuchsstation Dethlingen 2025; Mittelwert aus 5 verschiedenen Sorten, 5 x wiederholt. Pflanzdatum: 9/10.04.2025; Legeabstand: 24cm Früh mit 1,4SIGHT® behandelte Knollen zeigen im Mittel kein verzögertes Auflaufen im Vergleich zu unbehandeltem Pflanzgut. 120 100 80 60 40 20 0 Aufgelaufen (%) 1,4Sight unbehandelte Kontrolle 09.05. 12.05. 14.05. 16.05. 19.05 23.05. 26.05. 28.05.
33 Beizung WIRKSTOFF (FRAC) 100 g/l Imazalil (3) FORMULIERUNG SL SCHADORGANISMUS Silberschorf (Helminthosporium solani), Fusarium-Arten, Trockenfäule (Phoma exigua) WIRKUNGSWEISE Protektiv & kurativ ANWENDUNGSZEITPUNKT Sofort nach der Ernte während des Einbringens in den Lagerraum Während des Sortierens von Juli bis März AUFWANDMENGE 150 ml/t in 150 ml/t Wasser mit einem ULV-Gerät MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B3 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Ihre Vorteile • Erfasst alle wichtigen Lagerkrankheiten • Gewichtsverluste durch Silberschorf werden vermindert • Das einzige Produkt mit guter Fusarium-Wirkung • Reduziert Lücken im Aufgang Für einen gleichmäßigen Aufgang des Pflanzgutes Diabolo® bekämpft Silberschorf, Fusarium-Arten und Trockenfäule an Pflanzkartoffeln, und wird bei Einlagerung oder während des Sortierens auf die Pflanzkartoffeln gespritzt. Anwendungstechnik für optimale Verteilung • Diabolo® über einem Rollentisch applizieren • Spezialgerät mit einem sehr feinen Tropfenspektrum einsetzen (ULV), z. B. Mafex® • Spritzzone mit Folie abdecken oder einen abgeschirmten Spritzbereich einrichten Für leistungsfähigeres Pflanzgut! Durch Diabolo® als Beizmittel vor dem Legen wird der Auflauf beschleunigt und verbessert! 1000 800 600 400 200 0 100 80 60 40 20 0 Rohwareertrag (dt/ha) Aufgang (%) 562,2 711,6 732,5 740,8 836,4 Feldaufgang und Rohwareertrag in Abhängigkeit von der Pflanzgutbehandlung (Trauen, 2022) Quelle: Versuchsstation Dethlingen Kontrolle unbehandelt Azoxystrobin 2,0 l/ha (Furche) Diabolo 150 ml/t (ULV) + Azoxystrobin 2,0 l/ha (Furche) Diabolo 150 ml/t (ULV) + Moncut 2,0 l/ha (ULV) Diabolo 150 ml/t (ULV) Feldaufgang Einfluss von Diabolo® auf den Auflauf 100 80 60 40 29.05. 31.05. 03.06. 12.06. Versuchsort: Bedburg, Versuchsansteller: Landwirtschaftskammer NRW, Pflanzung am 24.04.2019 Diabolo® (ULV) + Azoxystrobin (Furche) 103,75 % Diabolo® (ULV) 108,88 % Kontrolle 100 % Azoxystrobin (Furche) 98,88 % Relativertrag in % MEHR INFORMATIONEN HIER:
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35 Netzmittel, Additive, Dünger
36 INHALTSSTOFFE ≥ 30 % Phosphate, < 5 % anionische Tenside FORMULIERUNG WG AUFWANDMENGE (ROUTINE) Tankreinigung innen: 100 g in 100 l Wasser Tankreinigung außen: 25 g in 10 l Wasser Hochdruckreinigung: 50 g in 10 l Wasser Die Spritzenreinigung sollte nach jedem Einsatz erfolgen. AUFWANDMENGE (EINLAGERUNG) Tankreinigung innen: 200 g in 100 l Wasser Tankreinigung außen: 50 g gelöst in 10 l Wasser Nicht spülen bis das Gerät wieder benutzt wird. AGROCLEAN® hinterlässt einen Schutzfilm im Gerät, um es gegen Korrosion zu schützen. Mit Frostschutz mischbar. AUFWANDMENGE ANDERE MASCHINEN Handreinigung / Hochdruckreinigung 50 g in 10 l Wasser PACKUNGSGRÖSSE 1 kg Tankreinigung leicht gemacht Ihre Vorteile • Hervorragende Reinigung (Schutz vor Spritzschäden) • Universell und einfach einsetzbar • 3-fach Wirksystem: Lösen, transportieren & schützen • Kurze Einwirkzeit (10 – 45 min) • Nicht aggressiv, aber antikorrosiv INHALTSSTOFFE 33 % Polydimethylsiloxan 5 % Emulgator FORMULIERUNG SL AUFWANDMENGE 1,4 ml in 100 l Wasser Spritzbrühe wie gewohnt ansetzen und anschließend 1,4 ml/ 100 l Spritzlösung proagro Schaumfrei zugeben. Bei stark schäumenden Stoffen (z.B. Gülle) einige Spritzer auf den vorhandenen Schaum geben. Dieser verliert umgehend die Stabilität und fällt zusammen. PACKUNGSGRÖSSE 250 ml, 1 l Ihre Vorteile • Verminderung der Schaumbildung • Deutliche Zeitersparnis • Vielseitig einsetzbar Entschäumt schnell und sicher Schaumfrei proagro Gründe für die Schaumbildung • Chemisch bedingt • Zu viele Komponenten im Tank • Schlechte Formulierung der verwendeten Pflanzenschutzmittel • Spritzmittelreste von der letzten Spritze • Schnelle Wassereinspeisung • Verschiedene Düngermischungen MEHR INFORMATIONEN HIER: MEHR INFORMATIONEN HIER: Spritzenreiniger & Schaumfrei
37 Additive ® Netzmittel proagro Genehmigungsende 6/2/2032 6/18/2027 10/28/2031 Mischung mit Insektiziden Ja Ja Nein Wirkstoff Monocarbamid Dihydrogen Sulfat Polyether-Polymethyl-siloxan- Copolymer Docusatnatrium, Citronensäure+Fettsäuren Wirkstoffgehalt 80 % 100 % 50 – 75 %; 0,2 % Netzmitteltyp Anionisch Nicht-ionisch Anionisch Zweck Wasserkonditionierer Superspreiter für Ackerbau- und Spezialkulturen, Additiv für Saatgutbehandlungsmittel Spreiter für Ackerbau- und Spezialkulturen Einsatzgebiete Ansäuern bei hartem Wasser und Bindung von Kationen Tankmix mit (teil-)systemischen Wirkstoffen (Fungizide, Insektizide, Herbizide) Zusatzstoff zur Verbesserung der Benetzung, Haftung und Stabilisierung der Spritzbrühe Genehmigte Anwendungen, Kulturen und Aufwandmenge (nach Zusatzstoffliste BVL) In Verbindung mit Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden und Wachstumsreglern mit einer Aufwandmenge von 5 ml bis 36 ml/100 l Wasser (in Abhängigkeit von der Wasserhärte) Mischungspartner: Herbizide, Fungizide & Insektizide Acker- und Gemüsebau: mehrfach • allgemein: 100 ml/ha bis 125 ml/ha • mit systemischen und teilsystemischen Mitteln: 200 ml/ha Weinbau: mehrfach, 200 ml/ha Obstbau vor Blüte: einfach, 100 ml/ha Obstbau nach Blüte: mehrfach, 125 ml/ha Hopfenbau: mehrfach, 100 ml/ha Zierpflanzenbau: mehrfach, 0,02% bis 0,03% v/v, max. 200 ml/ha Mischungspartner Herbizide und Fungizide Acker- und Gemüsebau: 0,15 – 0,2 l/ha Wein-, Obst- und Hopfenbau: 0,03 % – max 0,6 l/ha Produktvorteile • Neutralisierung der Ca- und Mg-Ionen • Absenkung des pH-Wertes • Absicherung der Wirkungsgrade • Superspreiter für beste Benetzung • Mischungen mit Insektiziden und Fungiziden möglich • Steigerung der Wirksamkeit • Gleichmäßige Verteilung • Vermeidung von Spritzflecken • Steigerung der Wirksamkeit Packungsgröße 5 l 5 l, 20 l 5 l Im Tank gegen: Alkalische Hydrolyse (pH-Wert regulieren) Komplexbildner (Bindung von Kationen) Auf der Pflanze: Benetzung Haftung Eindringen Mögliche Wasserreduktion bei gleicher Benetzung1) 1): Zugelassene Wasseraufwandmengen nicht unterschreiten! Effekte sehr gute Effekte gute Effekte mittlere Effekte leichte Effekte keine Effekte
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