Hopfen PFLANZENSCHUTZEMPFEHLUNGEN 2026
2 Vorwort Liebe Hopfenpflanzerinnen, Hopfenpflanzer, Berater und Händler, der praxisgerechte Pflanzenschutz wird in vielen Kulturen immer anspruchsvoller. Die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln in Europa ist ein zweistufiger Prozess, der auf der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 basiert. Zuerst genehmigt die Europäische Kommission die Wirkstoffe, und danach lassen die Mitgliedstaaten die fertigen Pflanzenschutzmittel auf nationaler oder zonaler Ebene zu, basierend auf nationalen bzw. gemeinsamen Bewertungen, wie zum Beispiel durch das BVL in Deutschland. Derzeit ist aber ein auf EU-Ebene genehmigter Wirkstoff kein Garant mehr, dass die Wirkstoffe national auch zugelassen werden. Neben der Pflanzenschutzmittel Zulassung zeigte sich im Jahr 2025, dass auch die ausreichende Warenversorgung immer schwieriger kalkulierbar ist. So stieg nach Minderwirkungen bei vorangegangenen Akarizid Einsätzen und durch die hohen Temperaturen der Bedarf an Akariziden europaweit stark an. Der europaweite hohe Spinnmilbendruck führte auch dazu, dass normal übliche Warenverschiebungen zwischen den Ländern nicht möglich waren, da überall ein Mangel bestand. Die Haltbarkeit vieler Pflanzenschutzmittel ist zudem auf 2 Jahre begrenzt und je nach Produkt kann nach einer Reanalyse das Produkt 1 – 2 weitere Jahre vermarktbar werden. Danach müssen abgelaufene Warenbestände abgeschrieben und vernichtet werden, was auch einen hohen wirtschaftlichen Verlust für die Unternehmen bedeutet. Die angespannte Zulassungssituation führt auch dazu, dass zunehmend mehr Anträge auf eine Notfallzulassung für Pflanzenschutzmittel (Art. 53) beim BVL gestellt werden. Da der Ausgang dieser häufig sehr kurzfristigen Verfahren nicht kalkulierbar ist, kann dies, bei einer Genehmigung zusätzlich die ausreichende Warenversorgung gefährden. Diese Punkte sollten bei externer Betrachtung auch berücksichtigt werden. So ist es zukünftig zu empfehlen, dass der Produktbedarf sehr vorausschauend zu kalkulieren und zu bestellen ist. Auch im Jahr 2026 streben wir wieder gemeinsam mit dem Verband Deutscher Hopfenpflanzer e.V., der LfL in Hüll/Wolnzach begleitet vom Hopfenring eine Art. 53 Genehmigung im Hopfen mit Vegas® und Cymbal® flow an. Ferner arbeiten wir bereits an einem Nachfolger für das ausgelaufene Vorox® F zum Hopfenputzen. Eine erfolgreiche Saison 2026 wünscht Ihnen stellvertretend im Namen aller Kolleginnen und Kollegen von Certis Belchim BV. Johann Valenti Crop Manager Hopfen
3 Anwendungsübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................. 4 Hopfenputzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................ 6 Beloukha® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 8 Fungizide . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................. 10 Cuprozin® progress . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 12 Funguran® progress . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 13 Kumar® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................ 14 Sonstiges Exkurs: Das 1x1 des Wassers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 15 Insektizide . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................. 16 Eradicoat® Max . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................ 18 Neudosan® Neu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................ 19 Milbeknock® Top . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................ 20 Teppeki® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 21 Spezialprodukte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 22 Spritzenreiniger & Schaumfrei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................... 24 Spray Plus® ���������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� 25 Additive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 26 Anhang Abkürzungsverzeichnis ���������������������������������������������������������������������������������������������������� 27 Ansprechpartner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................ 28 Inhalt
4 Anwendungsübersicht Aufwandmenge Anzahl der Behandlungen Wartezeit F = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. Biologisches Pflanzenschutzmittel. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. Produktgruppe Fungizide Herbizide Insektizide BBCH 11 – 19 BBCH 21 – 29 BBCH 31 – 39 BITTE BERATUNG ANFORDERN Zum Hopfen- putzen
5 BBCH 81 – 89 BBCH 71 – 79 BBCH 61 – 70 BBCH 51 – 55 Echter Mehltau 2,2 – 5,0 kg/ha max. 8 Anw. 1 Tag Blattläuse, Spinnmilbe 30–40 l/ha (max. 2%) max. 5 Anw. F Blattläuse 30 – 40 l/ha max. 5 Anw. 1 Tag MILBEKN CK Spinnmilbe 1,5 l/ha max. 2 Anw. 21 Tage Blattläuse nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf 180 g/ha max. 1 Anw. F 5,3 l/ha max. 2 Anw. F Falscher Mehltau 2,4 – 5,4 kg/ha max. 2 Anw. 7 Tage Falscher Mehltau 2,4 – 5,4 l/ha max. 3 Anw. 7 Tage
6
7 Hopfenputzen
8 Hopfenputzen Herbizid zum Hopfenputzen WIRKSTOFF (HRAC) 680 g/l Pelargonsäure (0) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS / ZWECK Hopfenputzen WIRKUNGSWEISE Blattwirkung ANWENDUNGSZEITPUNKT BBCH 33 – 87 Während der Vegetationsperiode (Mai bis September) AUFWANDMENGE 16 l/ha in 900 – 1.500 l/ha Wasser Teilflächenbehandlung / Reihenbehandlung MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 2 x pro Kultur und Jahr Abstand: 1–16 Wochen WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 l Vorteile • Sehr schnelle und breite Wirkung • Natürlicher Wirkstoff mit hervorragendem Umweltprofil • Zulassung für erstes UND zweites Hopfenputzen vorhanden • Früher Einsatz ab BBCH 33 möglich • Sehr hohe Verträglichkeit Anwendungsempfehlung Tankmischung • Befüllreihenfolge beachten: Wasser-Nährstofflösung-Schaumfrei-Beloukha®-Additive, ggf. Zink und Bor • Aufwandmenge der Spritzbrühe 400–500 l/ha zur Reihenbehandlung • 30% AHL oder 50% InnoFert® Hopfen oder 50% MgCl2-Lösung • proagro Schaumfrei • 5,3 l/ha Beloukha® • 0,1% Adhäsit® + 0,04% Karibu® Anwendungstechnik • Hohe relative Luftfeuchte (> 60%) während der Anwendung und warme / heiße Witterung während der Folgetage fördern die Wirkung • Anwendung möglichst während der Morgenstunden • Die Temperatur des Spritzwassers sollte nicht unter 10°C betragen • Mischungen mit Magnesiumchlorid (MgCl2) sind möglich (hygroskopische Wirkung der Lösung kann nach geringen Niederschlägen nachlassen) 1 0 2 3 5 6 7 8 MEHR INFORMATIONEN HIER:
9 Notizen
10
11 Fungizide
12 Fungizid WIRKSTOFF (FRAC) 384 g/l Kupferhydroxid (M01) (= 250 g/l Kupfer) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Falscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli) (Sekundärinfektion) WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT BBCH 37 – 89 Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis AUFWANDMENGE bis BBCH 37: 2,4l/ha in max. 1.200 l/ha Wasser bis BBCH 55: 3,6 l/ha in max. 1.800 l/ha Wasser über BBCH 55: 5,4 l/ha in max. 2.700 l/ha Wasser Abstand: 7–14 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 3 x pro Kultur und Jahr Die Anzahl der Anwendungen kann bei Reduktion der Aufwandmenge erhöht werden. WARTEZEIT 7 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l DAS Kupferfungizid Vorteile • Hervorragende Regenfestigkeit • Beste Wirksamkeit bei geringen Reinkupfermengen • Sichere fungizide und bakterizide Wirkung gegen eine Vielzahl von Schaderregern • Durch SPLITTING kann die max. Anzahl der Behandlungen erhöht werden Innovation auf jedem Blatt Mit der innovativen Hilfsstoff-Kombination der progress-Generation ist es gelungen, ein ausgewogenes und fein abgestimmtes Gleichgewicht zwischen optimierter Wirkstofffreisetzung und Haftfähigkeit der Produkte auf der Zieloberfläche zu erreichen. Nach dem Antrocknen und auch nach Wiederbefeuchten des Spritzbelages verbleiben die einzelnen Wirkstoffdepots in Form der Kupferhydroxid-Partikel in engem Kontakt mit dem Blatt und erzielen so eine lange Wirkungsdauer. Kupferhydroxid-Kristalle fungieren als Wirkstoffdepots und geben kontinuierlich wirksame Kupfer-Ionen ab. MEHR INFORMATIONEN HIER:
13 Fungizid WIRKSTOFF (FRAC) 537 g/kg Kupferhydroxid (M01) (= 350 g/kg Kupfer) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Falscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli) (Sekundärinfektion) WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT BBCH 37 – 89: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis AUFWANDMENGE bis BBCH 37: 2,4 kg/ha in max. 1.200 l/ha Wasser bis BBCH 55: 3,6 kg/ha in max. 1.800 l/ha Wasser über BBCH 55: 5,4 kg/ha in max. 2.700 l/ha Wasser Abstand: 7–14 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 2 x pro Kultur und Jahr Die Anzahl der Anwendungen kann bei Reduktion der Aufwandmenge erhöht werden (SPLITTING) WARTEZEIT 7 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 500 g, 2 kg, 10 kg Vorteile • Breite Wirksamkeit und Zulassung in vielen Kulturen • Lange Dauerwirkung durch sehr gute Regenfestigkeit und optimale Formulierung • Der Standard im Hopfenanbau Formulierung Kupferhydroxid fungiert als Wirkstoffdepot für die wirksamen Kupferionen. Diese Kupferionen sind für die fungizide Wirkung auf dem Hopfenblatt verantwortlich. Die Formulierung von Funguran® progress im Detail: • D ie Progress-Formulierung sorgt für die optimale Verteilung des Kupferhydroxids auf der Blattoberfläche. • Darüber hinaus wird die Regenfestigkeit und somit die Dauerwirkung optimiert. • D as Wirkstoffdepot Kupferhydroxid setzt gleichmäßig über einen langen Zeitraum die aktiven Kupferionen frei. Das Kupferhydroxid in der modernsten Formulierung Gleichmäßige Verteilung einer Funguran® progress optimierten Menge an Kupferhydroxid-Kristallen Kontrolle FUNGURAN® FUNGURAN® progress CUPROZIN® progress 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 Befall in % Peronospora-Bekämpfung mit Funguran® progress Sorte: Hersbrucker, Bonitur am 19.08.2008 Versuchsansteller: Hopfenforschung Hüll, 2008 17,3 0,4 1,0 0,9 13,0 1,0 0,8 0,5 Befall unten Befall oben MEHR INFORMATIONEN HIER:
14 WIRKSTOFF (FRAC) 850 g/kg Kaliumhydrogencarbonat (NC) FORMULIERUNG SG SCHADORGANISMUS Echter Mehltau (Sphaerotheca macularis) WIRKUNGSWEISE Protektiv / kurativ ANWENDUNGSZEITPUNKT BBCH 31-89 bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis AUFWANDMENGE bis BBCH 37: 2,2 kg/ha in 650-1.300 l/ha Wasser bis BBCH 55: 3,3 kg/ha in 1.000-1.800 l/ha Wasser über BBCH 55: 5 kg/ha in 1.500-3.000 l/ha Wasser Abstand: 8-14 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 8 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 1 Tag BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 kg Vorteile • Hocheffektiv und top formuliert • Frei von Resistenzen und Rückständen • Top verträglich in allen Sorten und während der Blüte! Wirkungsweise • Bildet eine Barriere für keimende Hyphen • Wirkung über pH-Wert 8,0 (8,4 auf der Blattoberfläche) • Austrocknung der Pilzsporen und der Hyphen • Maximale Wirkung mit den bereits enthaltenen Netz- und Haftmitteln Die Erfahrungen in Hopfen • Kumar® ist mischbar mit allen Insektiziden, Akariziden & Fungiziden • Enthaltene hochwertige Netz- & Haftmittel fördern auch die Benetzung der beigefügten Mischpartner. • Der ideale Partner für Stoppspritzungen bei vorhandenem Mehltaubefall. • Keine Anwendung mit stark pH-Wert absenkenden Produkten (z.B. Wasserkonditionierern & Säuren). Das natürlich wirksame Fungizid Maximale Wirkung durch optimale Formulierung 85% KaliumBicarbonat 15% Formulierung • Bessere Blattbenetzung • Besserer Kontakt zum Pilz Netzmittel Haftmittel • Wirkstoff haftet besser am Blatt • Bessere Regenfestigkeit • Längere Wirkungsdauer Funguran® progress + Kumar® Die Tankmischung für eine sichere und starke Leistung gegen Echten Mehltau und Pseudoperonospora Wirksamkeit von Kumar® gegen Echten Mehltau in Hopfen Hopfenforschung Hüll, Sorte: Herkules, Versuchsort: Larsbach 11 Behandlungen, Wasseraufwandmenge: 600–2700 l/ha Befallsverlauf mit Echtem Mehltau in % Blattbefall Kontrolle Vergleichs Spritzfolge: 2 x Flint, 2 x Vivando, 3 x Bellis, 2 x Systane, 1 x Luna Sensation, 1 x Microthiol S Kumar® 12 10 8 6 4 2 0 02.06. 22.06. 01.07. 07.07. 13.07. 21.07. 29.07. 10.08. 14.08. 24.08. 07.09. MEHR INFORMATIONEN HIER: Fungizid
15 Sonstiges pH-Wert – Alkalische Hydrolyse Manche Wirkstoffe werden unter alkalischen Bedingungen (pH>7) irreversibel abgebaut. Zeitraum des Wirkstoffabbaus: Ab Herstellung der Spritzbrühe bis zum Abtrocknen auf der Zielfläche (z. B. bei einzelnen Pyrethroiden und Akariziden). Wasserhärte – Komplexbildung Hartes Wasser enthält viele gelöste Calcium- und Magnesiumkationen. Diese reagieren mit den negativ geladenen Ionen der Wirkstoffe –> Wirkstoff steht nicht mehr zur Verfügung (z. B. Cymoxanil und Dithianon). Im Tank – Entscheidend ist die Wasserqualität Benetzung der Blätter durch Oberflächenspannung der Tropfen Die Oberflächenspannung kann durch Zugabe von Benetzern verändert werden. Wichtig bei niedrigen Wasseraufwandmengen, Kontaktwirkstoffen bzw. bei Kulturen, die sich nur schwer benetzen lassen (Hopfen). Anhaftung der Wirkstoffe am Blatt Mittels Kleber lassen sich abwaschungsgefährdete Wirkstoffe auf der Pflanzenoberfläche fixieren (z. B. Kontaktfungizide). Eindringen der Wirkstoffe in das Pflanzengewebe Gut formulierte Zusatzstoffe bzw. Penetratoren weichen die Wachsschicht auf, ohne sie zu schwächen und fördern mit ihren Inhaltsstoffen das Eindringen der Wirkstoffe. Durch das sichere Eindringen werden höhere Wirkstoffmengen aufgenommen und lichtempfindliche Wirkstoffe (z.B Akarizide) dem Abbau durch die Sonneneinstrahlung entzogen. Wasserherkunft Wasserhärtebereich °dH pH-Wert* Pfaffenhofen 13,5 7,7 Rohrbach 18,7 7,5 Wolnzach 18,4 7,6 Mainburg 17,1 7,6 Abensberg 18,4 7,3 Reichertshofen 18,1 7,5 DURCHSCHNITT 17,4 7,5 Leitungswasser (Hallertau) 12 – 20 7,0 – 8,5 Brunnenwasser 20 – 30 7,0 – 7,5 Oberflächenwasser 0 – 5 7,8 – 9,5 * Quelle: Untersuchungsergebnisse der regionalen Wasserversorger Auf dem Blatt – Entscheidend sind Anlagerung und Aufnahme • Wasserqualität – pH-Wert und Wasserhärte • Weg des Tropfens durch die Luft (Abdrift, Düsentechnik) • Anlagerung an die Pflanzenoberfläche (Kontaktwirkstoffe sind am Ziel) • Aufnahme der Spritzbrühe durch die Kutikula – abhängig von der Ausprägung der Wachsschicht • Systemische Verteilung in der Pflanze • Passage durch die Zellwand in die Zelle zum Wirkort Pflanzenschutz – ein weiter Weg bis zum Ziel Vor Ausbringung ist der Wirkstoff in der Produktformulierung zu 100 % geschützt. Folgende Parameter wirken nach Herstellung der Spritzbrühe auf den Wirkstoff ein: Das 1x1 des Wassers Sie befüllen Ihre Spritze mit Brunnen oder Oberflächenwasser? Lassen Sie die Wasserqualität gelegentlich auf den Calcium- und Magnesiumgehalt untersuchen (Wasserhärte). Zusätzlich sollte auch der pH-Wert bestimmt werden. UNSERE ZUSATZSTOFFE FINDEN SIE AB SEITE 28 EXKURS: Qualitätskriterien des Spritzwassers
16
17 Insektizide
18 Insektizid WIRKSTOFF (IRAC) 433,2 g/l Maltodextrin (UNM) FORMULIERUNG SL SCHADORGANISMUS Blattläuse WIRKUNGSWEISE Kontakt ANWENDUNGSZEITPUNKT Nach Befallsbeginn oder ab Warndienstaufruf AUFWANDMENGE bis BBCH 37: 30 l/ha in maximal 1.500 l/h Wasser bis BBCH 55: 36 l/ha in maximal 1.800 l/h Wasser über BBCH 55: 40 l/ha in maximal 2.000 l/h Wasser Abstand: min. 4 Tage die maximale Anwendungskonzentration darf 20 ml/l Wasser nicht überschreiten MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 5 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 1 Tag BIENENSCHUTZ B2 PACKUNGSGRÖSSE 10 l Gesunder Hopfen ohne Rückstände Vorteile • Rückstandsfreie Bekämpfung • 100% biologisch abbaubarer Wirkstoff • Mischbar mit vielen anderen Pflanzenschutzmitteln Wirkungsweise Eradicoat® Max ist ein Kontaktmittel mit rein physikalischer Wirkung: Die Atemöffnungen (Stigmen) der Zielschädlinge werden blockiert und die Gliedmaßen werden durch Verklebung gelähmt. Der Wirkstoff Maltodextrin findet auch in der Lebensmittelindustrie Verwendung, ist als nicht rückstandsrelevant eingestuft und zu 100 % biologisch abbaubar. Diese Wirkungsweise verlangt eine angepasste Spritzstrategie: • Die Schädlinge müssen möglichst vollständig mit Eradicoat® Max in Kontakt kommen. Hierzu ist die Wasseraufwandmenge dem jeweiligen Entwicklungsstand des Hopfens anzupassen. Die maximale Aufwandmenge von 40 l/ha darf dabei nicht überschritten werden. • Für eine bestmögliche Bekämpfung muss Eradicoat® Max innerhalb von einer Stunde auf der Oberfläche der Schädlinge antrocknen. Nur so werden die Stigmen (Atemöffnungen) wirksam verschlossen. Dies erfordert eine Umgebungstemp. von mindestens 20 °C und eine geringe relative Luftfeuchte (früher Nachmittag). • Nach der Behandlung ist der Bestand weiterhin intensiv auf Schädlinge zu kontrollieren. Generell werden zwei Behandlungen im Abstand von 3 - 5 Tagen empfohlen. Speziell im Hopfen empfehlen wir Ihnen eine Beratung vorab, um den Einsatz von Eradicoat® Max bestmöglich zu gewährleisten! Stigma vor der Behandlung Stigma nach Behandlung Blattläuse MEHR INFORMATIONEN HIER:
19 Insektizid WIRKSTOFF (IRAC) 515 g/l Fettsäure-Kaliumsalze Kali-Seife (UNE) FORMULIERUNG SL SCHADORGANISMUS Blattläuse & Spinnmilben WIRKUNGSWEISE Kontakt ANWENDUNGSZEITPUNKT nach Erreichen von Schwellenwerte oder nach Warndienstaufruf AUFWANDMENGE bis BBCH 37 30 l/ha in 750 – 1.500 l/ha Wasser bis BBCH 55 36 l/ha in 900 – 1.800 l/ha Wasser über BBCH 55 40 l/ha in 1.500 – 2.000 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 5 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 l Vorteile • Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau in Deutschland • Keine Rückstände, keine Wartezeit • Nicht bienengefährlich • Raubmilbenschonend Doppelte Wirkungsweise Der Wirkstoff zerstört die Zellstruktur weichhäutiger Insekten, so dass die Zellinhaltsstoffe austreten. Die Schädlinge (z.B. Spinnmilben, Blattläuse, Weiße Fliege etc.) vertrocknen in der Spritzbrühe und die Atmungsorgane (Tracheen) werden geschädigt. Schädlinge können nicht mehr atmen und sterben. Nach Antrocknen des Spritzbelages ist keine insektizide Aktivität mehr vorhanden. Durch die Spritzung mit Neudosan® Neu werden die Schädlinge bereits nach kurzer Zeit abgetötet. Im Gegensatz zu Insektiziden, die das Nervensystem der Insekten angreifen, bleiben die abgetöteten Schädlinge noch kurzzeitig an den Blättern haften, bevor sie eintrocknen und herabfallen. Anwendungsempfehlung • Neudosan® Neu wird 2 %ig angewendet. • Spritzung mit hoher Wasseraufwandmenge. • Neudosan® Neu ist ein reines Kontaktmittel, daher müssen die Pflanzen von allen Seiten mit hoher Wassermenge vollständig benetzt werden. • S pritzung bei niedrigen Temperaturen, geringer Sonneneinstrahlung und hoher Luftfeuchte. • A nwendung möglichst morgens oder spätabends, damit der Belag nicht zu schnell antrocknet. • Mischungen werden nicht empfohlen (Anwendung solo) • S pritzbrühe mit weichem Wasser (bis 7°dH oder Regenwasser) ansetzen. Hartes Wasser reduziert die Wirksamkeit und muss vor Verwendung durch entsprechende Konditionierer (z.B. Spray Plus®) enthärtet werden. • Der Spritzbelag stellt für Nützlinge keine Gefahr dar, sobald er angetrocknet ist. Schädlingsbekämpfung einfach gemacht MEHR INFORMATIONEN HIER:
20 Insektizid WIRKSTOFF (IRAC) 9,3 g/l Milbemectin (6) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Spinnmilben WIRKUNGSWEISE Kontakt ANWENDUNGSZEITPUNKT BBCH 65 – 85 nach Befallsbeginn oder ab Warndienstaufruf AUFWANDMENGE 1,5 l/ha Abstand: min. 21 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 2 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 21 Tage BIENENSCHUTZ B1 PACKUNGSGRÖSSE 1 l, 5 l Vorteile • Kontakt- und Fraßwirkung auf alle beweglichen Milbenstadien • Schneller Wirkstoffabbau in der Pflanze • Nützlingsschonend • Keine Kreuzresistenz • Gute Nebenwirkung gegen Blattläuse Anwendungsempfehlung • Ab Erreichen der Schadschwelle oder nach Warndienstaufruf bis zu 2 x 1,5 l/ha Milbeknock® TOP + ggf. Additiv • Milbeknock® TOP besitzt eine Kontakt- und Fraßwirkung auf alle Entwicklungsstadien der Spinnmilbe. Nach Kontakt bzw. Aufnahme des Wirkstoffes werden die Spinnmilben bewegungsunfähig, reduzieren die Saugtätigkeit und sterben nach einigen Tagen ab. • Temperaturen von > 20 °C zur und nach der Behandlung sollten eingehalten werden. Wirksam auf alle Milbenstadien Umfassende akarizide Wirkung Das wirkungsstarke Akarizid in Erdbeeren, Kernobst, Hopfen und Zierpflanzen MILBEKN CK 1. Nymphenstadium Adulte 2. Nymphenstadium Eier Larve MEHR INFORMATIONEN HIER:
21 WIRKSTOFF (IRAC) 500 g/kg Flonicamid (29) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Blattläuse WIRKUNGSWEISE Kontakt ANWENDUNGSZEITPUNKT nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf AUFWANDMENGE 180 g/ha MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 2 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 21 Tage BIENENSCHUTZ B2 PACKUNGSGRÖSSE 500 g, 2 kg Vorteile • Lang anhaltende Wirkung gegen alle Blattlausarten • Erfasst versteckt sitzende Läuse • Wetterunabhängig und nützlingsschonend • Keine Kreuzresistenzen zu anderen Insektiziden Blattlausbekämpfung im Hopfen mit Teppeki® Versuchsansteller: LfL Hüll, Sorte: Herkules, Versuchsort: Berg Behandlung am 06.07.2021, BBCH 38, 1800 l/ha Wasser, Großer Hallertauer Düsensatz Insektizid Teppeki® wirkt hoch selektiv gegen Blattläuse und schont dabei Nützlinge auf der Pflanze. Der Wirkstoff Flonicamid hat keinen Effekt auf die natürlichen Gegenspieler, die eine langfristige Unterstützung der Schädlingskontrolle gewährleisten. Der Läusespezialist Anwendungsempfehlung Teppeki® sollte nur 1 x pro Saison mit 180 g/ha im Hopfen eingesetzt werden. Wirkung in % von 180 g/ha Teppeki nach 100 90 80 70 60 50 7 Tagen 13 Tagen 21 Tagen 99,4 98,7 98,6 Hopfenblattlaus an Blattunterseite. Starker Befall führt zu wenigen oder verkümmerten Dolden & schwarzen Rußtaupilzen. WIR EMPFEHLEN MAX. 1 EINSATZ PRO SAISON MEHR INFORMATIONEN HIER:
22
23 Spezialprodukte
24 INHALTSSTOFFE ≥ 30 % Phosphate, < 5 % anionische Tenside FORMULIERUNG WG AUFWANDMENGE (ROUTINE) Tankreinigung innen: 100 g in 100 l Wasser Tankreinigung außen: 25 g in 10 l Wasser Hochdruckreinigung: 50 g in 10 l Wasser Die Spritzenreinigung sollte nach jedem Einsatz erfolgen AUFWANDMENGE (EINLAGERUNG) Tankreinigung innen: 200 g in 100 l Wasser Tankreinigung außen: 50 g gelöst in 10 l Wasser, Nicht spülen, bis das Gerät wieder benutzt wird. AGROCLEAN® hinterlässt einen Schutzfilm im Gerät, um es gegen Korrosion zu schützen. Mit Frostschutz mischbar. AUFWANDMENGE ANDERE MASCHINEN Handreinigung / Hochdruckreinigung 50 g in 10 l Wasser PACKUNGSGRÖSSE 1 kg Tankreinigung leicht gemacht INHALTSSTOFFE 33 % Polydimethylsiloxan FORMULIERUNG SL AUFWANDMENGE 1,4 ml in 100 l Wasser Spritzbrühe wie gewohnt ansetzen und anschließend 1,4 ml/ 100 l Spritzlösung proagro Schaumfrei zugeben. Bei stark schäumenden Stoffen (z.B. Gülle) einige Spritzer auf den vorhandenen Schaum geben. Dieser verliert umgehend die Stabilität und fällt zusammen. PACKUNGSGRÖSSE 250 ml, 1 l Gründe für die Schaumbildung • Chemisch bedingt • Zu viele Komponenten im Tank • S chlechte Formulierung der verwendeten Pflanzenschutzmittel • Spritzmittelreste von der letzten Spritze • Schnelle Wassereinspeisung • Verschiedene Düngermischungen Vorteile • Verminderung der Schaumbildung • Deutliche Zeitersparnis • Vielseitig einsetzbar Entschäumt schnell und sicher Schaumfrei proagro Vorteile • Hervorragende Reinigung (Schutz vor Spritzschäden) • Universell und einfach einsetzbar • 3-fach Wirksystem: Lösen, transportieren & schützen • Kurze Einwirkzeit (10 – 45 min) • Nicht aggressiv, aber antikorrosiv MEHR INFORMATIONEN HIER: MEHR INFORMATIONEN HIER: Spritzenreiniger & Schaumfrei
25 Zusatzstoffe Vorteile • Wasserenthärtung (Ca- und Mg-Ionen) • Absenkung des pH-Wertes • Absicherung der Wirkungsgrade Wann ist eine Wasserkonditionierung sinnvoll? Der Wassertropfen transportiert das Pflanzenschutzmittel. • Hartes Wasser vermindert die Wirkstoffleistung • Falscher pH-Wert begünstigt den Wirkstoffabbau Fast alle Pflanzenschutzmittel bevorzugen Wasser mit geringem Härtegrad und einem pH-Milieu von 5,5. Ganz besonders profitieren die folgenden Wirkstoffe bzw. Wirkstoffgruppen: Glyphosate, Insektizide (z.B. Pyrethroide), Herbizide (z.B. FOPs, DIMs, DENs, Phenmedipham). Testen Sie Ihr Spritzwasser und optimieren Sie es mit Spray Plus® Für die korrekte Dosierung sollte jede Wasserquelle einmalig mittels pH-Wert oder Wasserhärte-Grad getestet werden. 4.5 5.0 5.5 6.0 6.5 7.0 7.5 8.0 8.5 9.0 Kein Spray Plus® 50 130 260 330 360 Beratung anfordern! Dosierung von Spray Plus® in ml/1000 l Wasser Anzahl roter Felder des dH Teststreifens: = Wasserhärte oder Wert des Wasserversorgers Aufwandmenge Spray Plus® in ml/1000 l Wasser 1 > 5°dH 130 2 > 10°dH 220 3 > 15°dH 300 4 > 20°dH 360 5 > 25°dH Beratung anfordern! • Spray Plus® ist grundsätzlich mit allen gängigen Pflanzenschutzmitteln und Blattdüngern mischbar und in allen Kulturen verträglich. • Hinweise der Mischpartner beachten und die Dosierung abschließend kontrollieren. • Vor Produkteinsatz sind die Anwendungshinweise in der Gebrauchsanleitung zu beachten. Der Wasserkonditionierer WIRKSTOFF Monocarbamid Dihydrogen Sulfat ZWECKBESTIMMUNG Wasserkonditionierer WIRKUNGSWEISE Bindung von Kationen bei hartem Wasser und Optimierung des pH-Wertes auf 5,5 EINSATZGEBIETE Mischung mit Herbiziden, Insektiziden und Fungiziden in allen Kulturen AUFWANDMENGE 50–360 ml/1000 l Wasser (in Abhängigkeit der Wasserhärte und des pH-Wertes) PACKUNGSGRÖSSE 5 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code ® MEHR INFORMATIONEN HIER: 100 % WIRKSTOFF FÜR 100 % WIRKUNG! pH-Wert des Wassers mit Hilfe von pH-Messstreifen und der Dosiertabelle ermitteln: pH-WertTeststreifen (3 Felder in bunt) kurz in reinem Wasser eintauchen, abschütteln und pH-Wert ablesen. Härtegrad des Wassers mit Hilfe von dH-Messstreifen und der Dosiertabelle ermitteln: dH-Teststreifen (5 Felder in blau) kurz in reines Wasser eintauchen, abschütteln und nach ca. 1 Min. das Ergebnis ablesen.
26 Additive 1): Zugelassene Wasseraufwandmengen nicht unterschreiten! Netzmittel proagro Zweck Benetzung und Haftung Superspreiter Benetzung und Haftung Genehmigungsende 10/24/2031 6/18/2027 10/28/2031 Mischung mit Insektiziden Nein Ja Nein Wirkstoffgehalt + Wirkstoff 10% Marlopon, 15 % Rizinusöl ethoxiliert, 7,7 % Kaliseife aus Kolophonium 100 % Polyether-Polymethyl- siloxan-Copolymer 50 – 75 % Docusatnatrium, 0,2 % Citronensäure+Fettsäuren Netzmitteltyp Anionisch Nicht-ionisch Anionisch Einsatzgebiete Tankmix mit Kontakt und teilsystemischen Wirkstoffen (Fungizide, Herbizide) Tankmix mit (teil-)systemischen Wirkstoffen (Fungizide, Insektizide, Herbizide) Zusatzstoff zur Verbesserung der Benetzung, Haftung und Stabilisierung der Spritzbrühe Genehmigte Anwendungen, Kulturen und Aufwandmenge (nach Zusatzstoffliste BVL) Mischungspartner Herbizide Ackerbau, Gemüsebau, Obstbau, Weinbau, Zierpflanzenbau und Hopfenbau mit 0,1% (100 ml in 100 l Spritzbrühe) Mischungspartner Fungizide Ackerbau, Gemüsebau, Weinbau, Zierpflanzenbau und Hopfenbau mit 0,1 % (100 ml in 100 l Spritzbrühe) Mischungspartner: Herbizide, Fungizide & Insektizide Acker- und Gemüsebau: mehrfach • allgemein: 100 ml/ha bis 125 ml/ha • mit systemischen und teilsystemischen Mitteln: 200 ml/ha Weinbau: mehrfach, 200 ml/ha Obstbau vor Blüte: einfach, 100 ml/ha Obstbau nach Blüte: mehrfach, 125 ml/ha Hopfenbau: mehrfach, 100 ml/ha Zierpflanzenbau: mehrfach, 0,02% bis 0,03% v/v, max. 200 ml/ha Mischungspartner Herbizide und Fungizide im Ackerbau und Gemüsebau: 0,15 – 0,2 l/ha Weinbau, Obstbau, Hopfenbau: 0,03 %a – max 0,6 l/ha Aufwandmenge 0,1 % (0,1 l in 100 l Spritzbrühe) 0,1 bis 0,2 l/ha abhängig von Kultur und Anwendung Ackerbau und Gemüsebau: 0,15 – 0,2 l/ha; Obst-, Wein- und Hopfenbau: 0,03 % (0,03 l in 100 l Spritzbrühe) max. 0,6 l/ha Produktvorteile • Bewährtes Netz- und Haftmittel • Hohe Kulturverträglichkeit • Standard zum Hopfenputzen • Superspreiter für beste Benetzung • Mischung mit Fungiziden und Insektiziden • Steigerung der Wirksamkeit • Gleichmäßige Verteilung • Vermeidung von Spritzflecken • Steigerung der Wirksamkeit Packungsgröße 10 l 5 l, 20 l 5 l Im Tank gegen: Alkalische Hydrolyse (pH-Wert regulieren) Komplexbildner (Bindung von Kationen) Auf der Pflanze: Benetzung Haftung Eindringen Mögliche Wasserreduktion bei gleicher Benetzung1) Effekte sehr gute Effekte gute Effekte mittlere Effekte leichte Effekte keine Effekte
27 Abkürzungsverzeichnis EC Emulgierbares Konzentrat (Emulsionskonzentrat) RB Fertigköder SC Suspensionskonzentrat SG Wasserlösliches Granulat SL Wasserlösliches Konzentrat WG Wasserdispergierbares Granulat WP Wasserdispergierbares Pulver Wartezeit F Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/ oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. Diese Broschüre unterliegt dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes sowie die Einspeicherung, Verarbeitung, Vervielfältigung und Verbreitung mit Hilfe elektronischer Systeme jeglicher Art, gesamt oder auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Certis Belchim B.V. Niederlassung Deutschland. Kopien dieser Broschüre sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte selbstständig erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Wir verwenden u. a. Bildmaterial von Pixabay, Adobe Stock und Shutterstock. Das dort eingestellte Material wird teilweise unter der public domain, also gemeinfrei zur Verfügung gestellt. Wir können jedoch nicht ausschließen, dass das dort eingestellte Bildmaterial bereits illegal eingestellt wurde. Wir können insofern für das Bildmaterial keine Verantwortung übernehmen. Sollten Sie auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen. Druckfehler und Falschinformationen können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die Certis Belchim B.V. Niederlassung Deutschland übernimmt keine Haftung für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte, ebenso nicht für Druckfehler. ®, TM – registrierte Warenzeichen der Hersteller Wichtige Hinweise zur Anwendung der in dieser Broschüre abgebildeten Pflanzenschutzmittel: In Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und spezifischen Umweltbedingungen können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Die Pflanzenverträglichkeit sollte daher unter den betriebsspezifischen Bedingungen im Vorfeld geprüft werden. Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen. Bitte beachten Sie die Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung. Irrtümer und Fehler vorbehalten. Diese Informationen ersetzen nicht die Gebrauchsanleitungen und gelten nur für das Vertriebsgebiet Deutschland. Stand: November 2025. * länderspezifischer Mindestabstand 1 eigene Erfahrungen, keine zugelassene Indikation Biologisches Produkt. Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau.
Certis Belchim B.V. Niederlassung Deutschland Pelikanplatz 3 30177 Hannover Deutschland certisbelchim.de Beratung: (0800) 8 300 301* * Die Hotline ist nur in den Sommermonaten besetzt. 23090082 FRAGEN? IHRE ANSPRECHPARTNER ANDREAS EICHINGER HALLERTAU, SPALT HERSBRUCK, ELBE-SAALE andreas.eichinger@certisbelchim.com Mobil: 0170 / 656 03 92 ENGELBERT LANZ TETTNANG engelbert.lanz@certisbelchim.com Mobil: 0174 / 944 71 83
RkJQdWJsaXNoZXIy MjkwNTEyNA==