1 Weinbau PFLANZENSCHUTZEMPFEHLUNGEN 2026
2 Liebe Winzerinnen und Winzer, die Situation im Weinbau darf man derzeit als sehr herausfordernd bezeichnen und die Stimmung in unserer Branche ist daher eher verhalten bis gedrückt. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass Sie sich auf die entscheidenden Dinge, wie die Entwicklung des Betriebes konzentrieren und auf Elementares, wie den Pflanzenschutz, ver- lassen können. Wir sind froh, dass wir unser umfangreiches Angebot für den Weinbau halten können, was auch nicht mehr selbstverständlich ist, und Ihnen in den letzten Jahren sogar neue Produkte vorstellen durften: • RHAPONIL® SL Das Additiv, auf Basis von Rhamnolipiden, verbessert die Wirkung gegen Echten und Falschen Mehltau und kann dabei helfen den Einsatz von Kontaktwirkstoffen auf ein Minimum zu reduzieren. • PROBLAD® Das Fungizid gegen Echten Mehltau und Botrytis, dessen innovativer Wirkstoff aus Lupinenkeimlingen gewonnen wird, kam in seinem ersten Jahr erfreulich oft im konventionellen wie ökologischen Weinbau zum Einsatz. Für die Saison 2026 bieten wir Ihnen mit dem neuen Kenja®-Problad®-Pack eine hoch wirksame und kostengünstige Strategie zur Botrytis-Prophylaxe für den Weinbau an. Erneut verbinden wir, wie in unserem Hybrid-System, das Beste aus dem integrierten wie ökologischen Anbau für eine hohe Wirksamkeit bei gleichzeitig möglichst geringer Belastung für die Umwelt. Darüber hinaus stehen wir Ihnen mit unseren bekannten Fungiziden wie Mildicut®, Videryo F®, Kusabi®, Cuprozin® und Funguran® progress und der passenden Beratung zur Seite. Für die kommenden Jahre hoffen wir das Angebot in allen Bereichen noch erweitern zu können. Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Saison 2026 und bleiben mit Ihnen zuversichtlich! Vorwort Dr. Stephan Reimann Crop Manager Wein
3 Ansprechpartner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 4 Fungizide . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................................. 6 Cuprozin® progress . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................... 8 Frutogard® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9 Funguran® progress . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 10 Kenja® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................ 11 Kumar® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................ 12 Kusabi® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................ 13 Microthiol® WG ���������������������������������������������������������������������������������������������������������������� 14 Mildicut® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 15 Problad® �������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� 16 Videryo® F . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 18 Vintec® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................ 19 Kupferminimierung im Weinbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 20 Unsere Fungizid-Einsatzempfehlungen ���������������������������������������������������������������������������������� 22 Herbizide . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................. 27 Katana® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Beloukha® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 29 Quickdown® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .............................. 30 Insektizide . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................. 32 DiPel® DF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 34 Mimic® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................ 35 Spezialprodukte, Spritzenreiniger & Schaumfrei . . . . . . . . . . . . . . . . .................. 36 Rhaponil® SL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .............................. 38 Metarex INOV® + Sluxx® HP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 40 Agroclean® + Proagro Schaumfrei ����������������������������������������������������������������������������������41 Spray Plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .............................. 42 Additive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................................. 43 Anhang Wartezeit, Wiederbetretung und Gewässerabstandsauflagen . . . . . . . . . . .......... 44 Einsatzmöglichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 46 Abkürzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................... 47 Inhalt
4 Ansprechpartner 26 27 28 32 33 29
5 REGIONALE ANSPRECHPARTNER 26 BRITTA TRAUTER FRANKEN britta.trauter@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 64 27 ENGELBERT LANZ BODENSEE engelbert.lanz@certisbelchim.com Mobil: 0174 / 944 71 83 28 ANDREAS DIZINGER SÜDBADEN andreas.dizinger@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 292 34 31 29 HEINZ AMBERGER PFALZ heinz.amberger@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 52 32 ALEXANDER BAY HESSISCHE BERGSTRASSE, NORDBADEN, WÜRTTEMBERG alexander.bay@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 627 19 58 33 MICHAEL DANIEL AHR, MITTELRHEIN, MOSEL, NAHE, RHEINGAU, RHEINHESSEN michael.daniel@certisbelchim.com 0172 / 441 87 54 FACHBERATER WEINBAU DR. STEPHAN REIMANN CROP MANAGER WEIN ALLE ANBAUGEBIETE (INKL. SACHSEN & SAALE-UNSTRUT) stephan.reimann@certisbelchim.com 0172 / 630 21 21 NORD BERLIN · BRANDENBURG · BREMEN · HAMBURG · MECKLENBURGVORPOMMERN · NIEDERSACHSEN · NORDRHEIN-WESTFALEN · SACHSEN-ANHALT · SCHLESWIG-HOLSTEIN ARNE SCHULZ arne.schulz@certisbelchim.com Mobil: 0160 / 944 864 33 FACHBERATER SPEZIALKULTUREN SÜD BADEN-WÜRTTEMBERG · BAYERN HESSEN · RHEINLAND-PFALZ SAARLAND · SACHSEN · THÜRINGEN ULRICH SCHMIDT-DITTMEIER ulrich.schmidt-dittmeier@certisbelchim.com Mobil: 0172 / 424 34 59
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7 Fungizide
8 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 384 g/l Kupferhydroxid (M01) (= 250 g/l Kupfer) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Falscher Mehltau / Peronospora (Plasmopara viticola), Roter Brenner (Pseudopezicula tracheiphila), Schwarzfäule (Guignardia bidwellii) KULTUR Kelter- und Tafeltrauben WIRKUNGSWEISE Protektiv (kontakt) ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Infektionsgefahr / Warndiensthinweis BASISAUFWAND 0,4 l/ha in 400 l/ha Wasser 2,5 l/ha in 200 – 400 l/ha Wasser (Roter Brenner) Abstand: 7 – 14 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 7 x pro Kultur und Jahr, 10 x pro Kultur und Jahr (Schwarzfäule) Durch Splitting kann die Anzahl erhöht werdern WARTEZEIT 21 Tage, F BIENEN B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Vorteile • Hervorragende Regenfestigkeit • Beste Wirksamkeit bei geringen Reinkupfermengen • Sichere Wirkung gegen eine Vielzahl von pilzlichen und bakteriellen Schaderregern Wirkungsweise Kupfer ist ein lang bewährter Multi-site-Wirkstoff in der Bekämpfung verschiedenster Pflanzenkrankheiten (Peronospora, Roter Brenner, Schwarzfäule, bakterielle Erkrankungen ..) und CUPROZIN® progress ist seine modernste Form: Die flüssige Formulierung ist anwenderfreundlich, verteilt die Kupferhydroxid-Salze perfekt auf der Pflanzenoberfläche und haftet an ihr, so dass der Kontaktwirkstoff sehr regenfest ist und seine volle Wirksamkeit entfalten kann. Anwendungsempfehlung • D urch den wiederholten, protektiven Einsatz zu Beginn der Saison werden neben Peronospora auch Roter Brenner und Schwarzfäule bekämpft. • D urch eine reduzierte Aufwandmenge darf auch mehr als 7 Mal CUPROZIN® progress zum Einsatz kommen – solange die zulässige Reinkupfermenge pro ha nicht überschritten wird. • E ingesetzt gegen Schwarzfäule darf die ausgebrachte Reinkupfermenge auf 4 kg/ha erhöht werden (max. 17,5 kg/ha in 4 Jahren) • W endet man CUPROZIN progress in Tankmischung mit KUMAR® ein, profitiert man von der patentierten Synergie (siehe dazu Kupferminimierung auf Seite 20) DAS Kupferfungizid MEHR INFORMATIONEN ZUM HYBRIDSYSTEM FINDEN SIE AUF DER SEITE 20 MEHR INFORMATIONEN HIER:
9 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 342 g/l Kaliumphosphonat (P07) (Kaliumphosphit) FORMULIERUNG SL SCHADORGANISMUS Falscher Mehltau / Peronospora (Plasmopara viticola) NEBENWIRKUNG1 Oidium & Schwarzfäule KULTUR Kelter- und Tafeltrauben WIRKUNGSWEISE Systemisch ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Infektionsgefahr / Warndiensthinweis BASISAUFWAND 1,5 l/ha in 400 l/ha Wasser Abstand: mind. 7 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 6 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 14 Tage BIENEN B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 l Vorteile • Pflanzenschutzmittel mit Meeresalgenextrakt sowie pflanzliche Aminosäuren • Verbessert die Vitalität und erhält die Gesundheit der Pflanzen • Gegen Peronospora mit Nebenwirkung1 gegen Oidium und Schwarzfäule nach eigener Erfahrung Wirkungsweise Frutogard® ist der Impfstoff mit dem sie die rebeneigene Abwehr gegenüber Peronospora aktivieren. Die einzigartige Kombination aus Algenextrakt, Kaliumphosphonat und Aminosäuren stellt die Aktivierung der Abwehrmechanismen auf 3 Säulen: Anwendungsempfehlung • Setzen Sie Frutogard® bereits in den ersten Behandlungen ein. • Die Kombination mit CUPROZIN® progress wird empfohlen. • Nutzen Sie die Nebenwirkung auf Oidium und Schwarzfäule. Der Dreifach-Impfstoff gegen Falsche Mehltaupilze SYNERGIE DER SÄULEN Aktivierung aller Abwehrmechanismen der Weinrebe gegen Pilzkrankheiten auch schon vor der Infektion. Vermindert abiotischen Stress sowie Ausbreitung, Wachstum und Vermehrung von Krankheiten in der Rebe. Algenextrakt Aktivierung der Phytoalexine. Diese wirken antimikrobiell. Gegen Peronospora (Nebenwirkung1 gegen Oidium und Schwarzfäule) durch die Kombination von Algenextrakt, Kaliumphosphonat und Aminosäuren. K-Phosphonat Indirekte und direkte voll-systemische Wirkung. Aminosäuren Aktivierung der Abwehrproteine (PR1, PR3, PR5). Diese wirken pilzhemmend. Auch für die Ausbringung mit Luftfahrzeugen zugelassen. MEHR INFORMATIONEN HIER:
10 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 537 g/kg Kupferhydroxid (M01) (= 350 g/kg Kupfer) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Falscher Mehltau / Peronospora (Plasmopara viticola) KULTUR Kelter- und Tafeltrauben WIRKUNGSWEISE Protektiv (kontakt) ANWENDUNGSZEITPUNKT BBCH 11 – 81 bei Infektionsgefahr / Warndiensthinweis BASISAUFWAND 0,5 kg/ha in 400 l/ha Wasser Abstand: 8-12 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 4 x pro Kultur und Jahr Durch Splitting kann die Anzahl erhöht werden WARTEZEIT 21 Tage BIENEN B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 kg Vorteile • Breite Wirksamkeit und Zulassung in vielen Kulturen • Lange Dauerwirkung durch hohe Regenstabilität und optimale Formulierung • Keine Resistenzgefahr Wirkungsweise Kupferhydroxid ist das modernste aller Kupfersalze, das im Pflanzenschutz zur Anwendung kommt. Die Kristalle dieses Kupfersalzes verteilen sich besonders gut auf der Pflanzenoberfläche und garantieren somit einen bestmöglichen Schutz des empfindlichen Pflanzengewebes. FUNGURAN® progress ist das meistverkaufte Pflanzenschutzmittel auf Basis von Kupfersalzen – profitieren Sie von jahrzehntelanger Erfahrung! Anwendungsempfehlung • Durch den wiederholten, protektiven Einsatz zu Beginn der Saison werden neben Peronospora auch Roter Brenner und Schwarzfäule mitbekämpft (keine zugelassene Anwendung, aber die Nebenwirkung wurde vielfach in Versuchen bestätigt) • Eine gute Verteilung des Wirkstoffs auf den Reben ist wichtig für den Bekämpfungserfolg. Wählen Sie daher die Wasseraufwandmenge nicht zu niedrig und nutzen Sie ein Additiv wie Rhaponil® SL für eine bessere Benetzung. • Durch eine reduzierte Aufwandmenge darf auch mehr als 4 Mal mit FUNGURAN® progress behandelt werden (solange die zulässige Reinkupfermenge pro ha nicht überschritten wird) • FUNGURAN® progress ist flexibel mischbar mit allen Fungiziden, Insektiziden und Wachstumsreglern. Das Additiv Rhaponil® SL verbessert die Benetzung der Pflanzenoberfläche und somit die Wirksamkeit – vor allem bei reduzierter Aufwandmenge empfiehlt sich daher der Zusatz! Gleichmäßige Verteilung mit FUNGURAN® progress optimierter Menge an Kupferhydroxid-Kristallen Die modernste Kupferformulierung MEHR INFORMATIONEN HIER:
11 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 400 g/l Isofetamid (7) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Grauschimmel (Botrytis cinerea) NEBENWIRKUNG1 Oidium, Schwarzfäule KULTUR Keltertrauben WIRKUNGSWEISE Protektiv (translaminar, systemisch) ANWENDUNGSZEITPUNKT BBCH 61 – 85 bei Infektionsgefahr / Warndiensthinweis BASISAUFWAND 0,375 l/ha in max. 400 l/ha Wasser Abstand: mind. 21 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 2 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 21 Tage BIENEN B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Die kluge Entscheidung Vorteile • Hohe Wirkungssicherheit • Hohe Flexibilität • Nützlingsschonend Wirkungsweise Kenja® enthält den innovativen Wirkstoff Isofetamid (SDHI-Fungizid). Dieser wird von den Blättern der Rebe aufgenommen und translaminar verteilt – das heißt, dass auch unbehandeltes Pflanzengewebe geschützt ist. Isofetamid wirkt auf alle Entwicklungsstadien des Botrytispilzes und ist daher sehr wirkungssicher. Über die zugelassene Wirkung gegen Botrytis hinaus, hat Isofetamid noch eine Nebenwirkung1 auf Oidium und Schwarzfäule, die in einer Tankmischung und Spritzfolge genutzt werden kann. Anwendungsempfehlung • D er ideale Einsatzzeitpunkt für Kenja® ist die „Abgehende Blüte“ bzw. „Kurz vor Traubenschluss“. Hier kann man das Potential eines Botrytizids am besten ausschöpfen. • Kenja® benötigt nur eine sehr kurze Zeit zum Antrocknen (max. 1 h) und ist dann regenfest. Durchschnittliche Befallsstärke in 10 Veruchen 48,8 % Alle Produkte kamen 3 Mal zum Einsatz (BBCH 69, 75, 81) 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 Wirkungsgrad % 1,5 l VGM1 0,96 kg VGM2 1,2 kg MEHR INFORMATIONEN HIER:
12 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 850 g/kg Kaliumhydrogencarbonat (NC) FORMULIERUNG SG SCHADORGANISMUS Echter Mehltau / Oidium (Uncinula necator) Grauschimmel (Botrytis cinerea) KULTUR Kelter- und Tafeltrauben WIRKUNGSWEISE Protektiv (kontakt) ANWENDUNGSZEITPUNKT Echter Mehltau: BBCH 57 – 85 bei Infektionsgefahr / Warndiensthinweis Botrytis: BBCH 75 – 89 bei Infektionsgefahr / Warndiensthinweis BASISAUFWAND Echter Mehltau: 1,25 kg/ha in 200–400 l/ha Wasser Abstand: 7–10 Tage Botrytis: 5 kg/ha in 800 – 1.600 l/ ha Wasser, Abstand: 8–30 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 6 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 1 Tag BIENEN B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 kg Vorteile • Schnelle und sichere Wirkung durch Austrocknung der Sporen und Myzele • Fertigformulierung inkl. Netz- und Haftmitteln • Frei von Resistenzen und Rückständen Wirkungsweise Kumar® ist ein Oidium-Fungizid auf Basis von Kaliumbicarbonat. Im Gegensatz zu anderen Bicarbonat-Produkten ist Kumar® fertig formuliert und die enthaltenen Additive sind perfekt auf den Wirkstoff abgestimmt. Die Formulierung ist so gut, dass in der Tankmischung mit CUPROZIN® progress die Wirkung gegen Peronospora so stark verbessert wird, dass es zu einer Synergie kommt (die Wirkung gegen Peronospora ist besser als die beiden Produkte solo angewendet, siehe dazu auch Kupferminimierung Seite 20). Anwendungsempfehlung • D ie optimale Konzentration in der Spritzbrühe liegt bei 0,6-1%. Höher konzentrierte Spritzbrühe kann bei Trockenheit und gestressten Reben zu Verbrennungen führen. • M ehrmalige Behandlungen nach der Blüte bis kurz vor der Ernte sind eine sehr gute Botrytisprophylaxe, die mit konventionellen Botrytiziden vergleichbar ist. • D ie Tankmischung mit CUPROZIN® progress ist eine Standard-Maßnahme für die letzten Behandlungen. Das natürlich wirksame Fungizid MEHR INFORMATIONEN HIER: Vor der Behandlung mit KUMAR® 10 Tage nach Behandlung mit KUMAR® Behandlungen mit KUMAR® zu BBCH 75,BBCH 77,BBCH 81, BBCH 83 Befallsstärke (%) Wirkungsversuch zur Botrytisbekämpfung mit Kumar® 30 25 20 15 10 5 0 15.09.2015 22.09.2015 29.09.2015 06.10.2015 Kontrolle Botr. 1 / Botr. 2 Botr. 2 / Botr. 3 KUMAR® 5 kg
13 Fungizide 3 x Behandlung mit Botrytiziden in BBCH 69 (24.06.16), BBCH 77 (10.07.16) und BBCH 81 (15.08.16), Standort: Kenzingen 2016 100 80 60 40 20 0 Befallshäufigkeit (%) 22/09/2016 04/10/2016 18/10/2016 VGM1 1,5 l/ha VGM2 1,0 l/ha 0,3 l/ha Kontrolle (BH%) WIRKSTOFF (FRAC) 300 g/l Pyriofenone (50) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Echter Mehltau (Uncinula necator) NEBENWIRKUNG1 Grauschimmel (Botrytis cinerea) KULTUR Kelter- und Tafeltrauben WIRKUNGSWEISE Protektiv (translaminar, Dispense-Effekt) ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Infektionsgefahr / Warndiensthinweis BASISAUFWAND 0,075 l/ha in 400 l/ha Wasser Abstand: mind. 14 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 3 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 28 Tage BIENEN B4 PACKUNGSGRÖSSE 1 l, 5 l Vorteile • Lange protektive Wirkung gegen Oidium • Nebenwirkung1 gegen Botrytis • Hohe Wirkungssicherheit durch optimale Wirkstoffverteilung • Schnelle & hohe Regenfestigkeit Wirkungsweise Der im Kusabi® enthaltene Wirkstoff aus der Wirkstoffgruppe K ist ein wichtiger Baustein in einer Anti-Resistenz-Strategie gegen Oidium. Profitieren Sie von der schnellen Aufnahme und der Wiederverteilung des Wirkstoffs auf der Beere. Darüberhinaus hat Pyriofenone eine Nebenwirkung gegen Botrytis, die den Einsatz vor allem im Nachblütebereich interessant machen. Anwendungsempfehlung • Kusabi® ist sehr gut mit anderen Pflanzenschutzmitteln mischbar und durch die niedrige Aufwandmenge sehr anwenderfreundlich. • B eim Einsatz in der Nachblüte profitieren Sie von der Nebenwirkung des Wirkstoffs auf Botrytis. • P rodukte aus der Wirkstoffgruppe K sollten max. 1 – 2 pro Saison zum Einsatz kommen. Starker Schutz gegen Oidium MEHR INFORMATIONEN HIER:
14 Fungizide MICROTHIOL® WG WIRKSTOFF 800 g/kg FORMULIERUNG Wasserdispergierbares Granulat (WG) SCHADORGANISMUS Echter Mehltau (Uncinula necator) Phomopsis KULTUR Kelter- und Tafeltrauben ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Infektionsgefahr / Warndiensthinweis AUFWANDMENGE ES 09: 6 kg/ha in 400 l Wasser ES 61: 8 kg/ha in 800 l Wasser ES 71: 4 kg/ha in 1.200 l Wasser ES 75: 5,3 kg/a in 1.600 l Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 10 WARTEZEIT 56 Tage (Keltertraube) 28 Tage (Tafeltraube) BIENEN B4 PACKUNGSGRÖSSE 25 kg Der Standard gegen Echten Mehltau Vorteile • Vorbeugend wirksam gegen Echten Mehltau (Oidium) & Phomopsis • Hohe Aufwandmengen über die Blüte möglich • Anwenderfreundlich durch staubfreie Formulierung Wirkungsweise Netzschwefel ist ein bewährtes biologisches Fungizid zur Bekämpfung von Echtem Mehltau. Vorbeugend eingesetzt bildet der Netzschwefel einen Belag der die Keimung der Pilzsporen und somit die Infektion des Blattgewebes verhindert. Neben der Wirkung auf Echten Mehltau hat Netzschwefel auch eine Wirkung auf Phomopsis, Spinnmilben und er verstärkt die Wirkung von Kupfer auf Falschen Mehltau. Die Zulassung von Microthiol® WG ermöglicht es die Aufwandmenge maximal flexibel an den Befallsdruck und die Rebenentwicklung anzupassen. Anwendungsempfehlung • D ie Blüte ist die empfindlichste Phase der Rebe gegenüber Oidium-Infektionen. Daher empfiehlt es sich die Aufwandmenge zu diesem Zeitpunkt (BBCH 61–69) zu erhöhen und dies ist mit der Zulassung von Microthiol® bis 8 kg/ha möglich. • Ü ber die Blüte in der Tankmischung mit organischen Fungiziden eingesetzt, kann es die Wirkungsweise dieser Pflanzenschutzmittel sinnvoll ergänzen und absichern. • E ingesetzt in den ersten beiden Behandlungen der Saison (Austrieb, 1. Vorblüte), wirkt Netzschwefel auf Echten Mehltau und unterdrückt einen zu starken Populationsaufbau bei Spinnmilben, bis diese von den Raubmilben im Gleichgewicht gehalten werden. MEHR INFORMATIONEN HIER:
15 Fungizide Vorteile • Schutz des Neuzuwachses und der Trauben • Sporenabtötend • Schnelle & hohe Regenfestigkeit Wirkungsweise Der einzigartige Wirkstoff Cyazofamid hat eine sporenabtötende Aktivität und wirkt darüber hinaus antisporulierend. Zudem lagert sich der Wirkstoff sehr schnell am Pflanzengewebe an und schützt dieses auch nach starken Niederschlägen – das erklärt die phantastische Wirkung auf der Beere. Demgegenüber dringt die phosphorige Säure ins Gewebe ein, wird mit dem Saftstrom verlagert und schützt somit den Neuzuwachs. Mildicut ist somit eine Rundum-Schutz gegen Peronospora, vor allem auch bei unbeständiger Witterungslage. Anwendungsempfehlung • Im Nachblütebereich eingesetzt, entfaltet Mildicut® seine ganze Stärke beim Schutz der sich entwickelnden Beere und des für die Zuckereinlagerung wichtigen Neuzuwachses. • Aufgrund der kurzen Wartezeit von 21 Tagen kann Mildicut® noch spät in der Saison eingesetzt werden. WIRKSTOFF (FRAC) 25 g/l Cyazofamid (21) + 250 g/l Dinatriumphosphonat FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Falscher Mehltau (Plasmopara viticola) KULTUR Kelter- und Tafeltrauben WIRKUNGSWEISE Protektiv (kontakt- & tiefenwirksam) ANWENDUNGSZEITPUNKT BBCH 15 – 85 bei Infektionsgefahr / Warndiensthinweis BASISAUFWAND 1,0 l/ha in max. 400 l/ha Wasser Abstand: 10–14 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 6 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 21 Tage BIENEN B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 l Stark auf dem Blatt – Sicher auf der Traube Cyazofamid Natriumphosphonat Blatt Traube DLR Rheinpfalz: Phosphonat-Versuch, 2016 Wirkungsgrade (%) 100 80 60 40 20 0 Phosphonat + Folpet Mildicut® (1 L/ha) VGM (0,75 kg/ha) MEHR INFORMATIONEN HIER:
16 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 1.255 g/l Lupinus albus L. Samen Extrakt = 250 g/L BLAD-Protein FORMULIERUNG SL SCHADORGANISMUS Echter Mehltau (Erysiphe necator) Grauschimmel (Botrytis cinerea) KULTUR Kelter- und Tafeltrauben WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT BBCH 55 (Gescheine vergrößern sich) bis 89 (Vollreife) BASISAUFWAND 2 l/ha behand. Laubwandfläche (max. 3,2 l/ha) MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 6 WARTEZEIT 1 Tag BIENEN B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Das BLAD aktive Fungizid Vorteile • Zulassung gegen Echten Mehltau & Botrytis • Biologischer Multisite-Wirkstoff – ideal für das Anti-Resistenzmanagement • Einsetzbar im ökologischen Weinbau • Nicht rückstandsrelevant & kurze Wartezeit Der innovative Wirkstoff Das BLAD-Protein, welches aus gekeimten Lupinensamen gewonnen wird, ist der Wirkstoff in Problad®. Als erstes biologisches Fungizid überhaupt hat dieser MultisiteWirkstoff aufgrund seiner Wirkungsweise eine eigene Wirkstoffgruppe zugeteilt bekommen. Somit ist das Produkt aus wissenschaftlicher Sicht sehr gut geeignet, um in einem aktiven Antiresistenzmanagement eingesetzt zu werden. Anwendungsempfehlung Problad® hat eine Zulassung sowohl gegen Echten Mehltau als auch gegen Botrytis. Daher empfehlen wir den Einsatz im Nachblütebereich und kurz vor Traubenschluss, um von dieser Doppelwirkung bestmöglich zu profitieren. Außerdem befinden wir uns zu diesem Zeitpunkt in der Phase der höchsten Sonneneinstrahlung und Tagestemperaturen. Vor allem im ökologischen Weinbau kann der Blattapparat durch den mehrmaligen Einsatz von Netzschwefel und Bicarbonaten dann gestresst sein. Hier profitiert man von der hervorragenden Pflanzenverträglichkeit von Problad®, die in unzähligen Versuchen bewiesen wurde. MEHR INFORMATIONEN HIER:
17 Fungizide Problad® (2 l/ha LWF) Unbehandelt LWG Veitshöchheim / Oidium-Versuch 2023 Traube Wirkungsgrade (%) 100 80 60 40 20 0 Öko-Standard Certis Belchim Variante Anwendungszeitpunkt Produktauswahl Öko Standard BBCH 13 – 69 BBCH 71 – 81 Netzschwefel + WetCit (0,2%) Vitisan + WetCit (0,2 %) Certis Belchim BBCH 13 – 69 BBCH 71 – 81 Netzschwefel + Limocide (0,2%) Kumar (0,5 kg) + Problad (2L/ha LWF) Problad® hebt die Wirksamkeit von biologischen Spritzfolgen auf ein neues Niveau und ist auch im konventionellen Anbau ein wichtiger Baustein für eine Strategie mit integriertem Resistenzmanagement.
18 Fungizide WIRKSTOFF (FRAC) 40 g/l Cyazofamid (21) + 400 g/l Folpet (M04) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Falscher Mehltau (Plasmopara viticola) NEBENWIRKUNG1 Roter Brenner, Phomopsis, Botrytis KULTUR Keltertrauben WIRKUNGSWEISE Protektiv (kontakt- & tiefenwirksam) ANWENDUNGSZEITPUNKT BBCH 15 – 85 bei Infektionsgefahr / Warndiensthinweis BASISAUFWAND 0,625 l/ha in max. 400 l/ha Wasser Abstand: 10–12 Tage MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 6 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 28 Tage BIENEN B4 PACKUNGSGRÖSSE 5 l Jackpot gegen Peronospora Vorteile • Hohe Wirkungssicherheit • Breites Wirkungsspektrum Nebenwirkung1 auf Roter Brenner, Phomopsis, etc. • Anwenderfreundliche Formulierung Wirkungsweise In diesem Peronosporafungizid werden die einzigartigen Eigenschaften des Wirkstoffs Cyazofamid (sporenabtötend, sporulationshemmend, schnell regenfest) mit den bekannten Vorteilen eines Folpets (Multi-site, Nebenwirkungen auf andere Pathogene wie Phomopsis, Roter Brenner & Botrytis) kombiniert. Die hoch aufgeladene Formulierung bringt zudem den Vorteil einer niedrigen Hektaraufwandmenge mit sich und zeichnet sich durch ein perfektes Handling aus. Anwendungsempfehlung • Bei einem Einsatz von Videryo® F vor der Blüte werden neben der sicheren Erfassung des Falschen Mehltaus auch Phomopsis und Roter Brenner mitbekämpft. • Aber auch für den Abschluss eignet sich Videryo® F wegen seiner eingebauten Resistenzabsicherung und seinem lang anhaltenden Schutz. Videryo® F hemmt die Sporenkeimung und unterbindet somit die weitere Ausbreitung im Bestand. Kontrolle 2,5 l/ha Erfahrung aus der Praxis “Ich habe in 2018 erstmalig das neue Perofungizid Videryo® F eingesetzt. Videryo® F enthält den gleichen Wirkstoff wie Mildicut® und dazu noch das breit wirksame Folpet. Überzeugt hat mich vor allem die gute Formulierung und das TOP Handling.” Rudi Bort, Baierbach MEHR INFORMATIONEN HIER:
19 WIRKSTOFF (FRAC) 150 g/kg Trichoderma atroviride SC1 (BM02) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Esca-Erreger der Weinrebe (Phaemoniella chlamydospora Togninia minima) KULTUR Weinrebe, Weinrebe (Unterlagen und Edelreiser), Weinrebe (Pfropfreben) WIRKUNGSWEISE Protektiv ANWENDUNGSZEITPUNKT ab Vegetationsruhe (nach Rebschnitt im Weinberg) tauchen (beim Veredeln in der Rebschule) BASISAUFWAND 0,2 kg/ha in 100–200 l/ha Wasser Abstand: 7 Tage Abstand: 1 Tage (Rebschule) MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 2 x pro Kultur und Jahr 4 x pro Kultur und Jahr (Rebschule) WARTEZEIT F BIENEN B4 PACKUNGSGRÖSSE 4 x 50 g Biological Products for Agriculture Vorteile • Hohe Wirksamkeit • Einfache Anwendung bei hoher Flächenleistung • Sicher für Anwender, Umwelt & Verbraucher Wirkungsweise Trichoderma atroviride SC1 (TASC1) ist der Wirkstoff in Vintec®, dem einzigen Fungizid das gegen den Krankheitskomplex ESCA eine Zulassung hat. Der Pilz ist ein natürlicher Gegenspieler aller holzzerstörenden Pilze und hat seine Wirksamkeit in vielen Studien eindrucksvoll belegt. Nach erfolgreicher Besiedelung des Rebholzes breitet sich der Antagonist in der Rebe aus und verhindert durch seine Anwesenheit, dass sich andere Pilze ansiedeln können. Darüber hinaus kann TASC1 die Schaderreger auch direkt bekämpfen indem er sie aktiv angreift oder indirekt durch Ausscheidungen an der Keimung oder der Mycelausbreitung hindert. Anwendungsbedingungen • Die Konzentration der Spritzbrühe von 2 % sollte unbedingt eingehalten werden. • Eine gute Benetzung der Schnittwunden ist wichtig für einen möglichst hohen Wirkungsgrad – auch wenn der Pilz natürlich selbsständig die Oberfläche der Rebe besiedelt und somit auch die Schnittwunde erreicht. • Tagestemperaturen nach der Behandlung sollten ca. 10 °C erreichen. • In den ersten 48 h nach der Behandlung sollte es keinen Frost geben. Spätere Frosteinwirkung ist kein Problem. Bevor es ESCAliert Geprüft & Pflanzenschutzmittel Zugelassen Bekämpfungskonzept gegen Esca Behandlung der neu entstandenen Schnittwunden mit Rebschnitt nicht zu früh und mit möglichst kleinen Wunden Behandlung der Jungreben in der Rebschule mit Befallene Rebstöcke aus dem Weinberg entfernen und vernichten 1 3 2 4 Fungizide MEHR INFORMATIONEN HIER:
20 Kupferminimierung im Weinbau Die Tankmischung von CUPROZIN® progress und KUMAR® verbessert die Wirkung auf Traubenperonospora nachgewiesener Maßen so stark, dass dieser Effekt vor Jahren zum Patent angemeldet wurde. Das so genannte Hybrid-System ist schon lange unsere Empfehlung für einen optimierten Kupfereinsatz und wird von vielen Praktikern erfolgreich im ökologischen wie im konventionellen Weinbau eingesetzt. Nutzen Sie die Synergie und profitieren Sie von der exzellenten Wirkung bzw. der Möglichkeit den Aufwand an Reinkupfer auf ein Minimum zu beschränken. PATENT erteilt 1. Optimierung des Spritzbelages (Benetzung / Anhaftung) 2. Volle Ausnutzung des KupferWirkstoffpotentials 3. Zusätzlicher Effekt durch wirksame Bicarbonat-Ionen CUPROZIN® progress und Kumar® gegen Peronospora Peronospora Versuch 2018 Hochschule Geisenheim, Befallstärke Traube am 16.08.2018, Sorte: Riesling Befallsstärke (%) 70 60 50 40 30 20 10 0 Kontrolle CUPROZIN® progress (2,7 kg) CUPROZIN® progress (0,8 kg) CUPROZIN® progress (0,8 kg) + KUMAR® 17 0 45 Verbesserte Wirkung! Befallsstärke Wirkungsgrad
21 Additive verbessern die Wirkung Der Kontaktwirkstoff Kupferhydroxid muss für eine optimale Wirkung bestmöglich auf der Pflanzenoberfläche verteilt werden. Additive mit einer hohen Grenzflächenaktivität und einer gleichzeitig guten Anhaftung sind hier besonders geeignet. Durch den Zusatz des Additivs RHAPONIL® SL lässt sich die Verteilung eines Kupferpräparates auf der Rebenoberfläche optmieren und somit die Wirkung verbessern: 0,5 % RHAPONIL® SL verbessern die Wirkung von 100 g Reinkupfer auf einen Wirkungsgrad, wie er in 2022 nur von 300 g Reinkupfer erreicht wurde: Eindrücke aus den Varianten (18.07.2022) 100 g Cu Unbehandelt 100 g Cu + Rhaponil® SL AUFWANDMENGE Die empfohlene Aufwandmenge für Rhaponil SL liegt bei 0,5 – 1 l in 100 pro 100 l Spritzbrühe Das Produkt ist gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau. Wirkungsgrad [%] 80 60 40 20 0 200 g Cu 300 g Cu WG Blatt WG Traube 100 g Cu + Rhaponil® SL 100 g Cu Kupferminimierungsversuch (Eurofins, Spiesheim 2022), Befallsstärke in der Kontrolle 23 % am Blatt und 79 % an der Traube
22 Unsere FungizidEinsatzempfehlungen INTEGRIERT Austrieb 1. Vorblüte 2. Vorblüte BBCH Stadien BBCH 00 – 09 BBCH 11 – 15 BBCH 15 – 61 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 B BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 19 BBCH 53 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 19 BBCH 53 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 19 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 19 BBCH BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 19 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 Aufwandmenge (Faktor) x 1 x 1,5 x 2 Peronospora + + Oidium MICROTHIOL® WG MICROTHIOL® WG Botrytis Roter Brenner Phomopsis MICROTHIOL® WG MICROTHIOL® WG ESCA
23 Blüte/ Abgehende Blüte Nachblüte Vor Traubenschluss Nach Traubenschluss Abschluss BBCH 61 – 69 BBCH 71 – 73 BBCH 73 – 77 BBCH 79 BBCH 83 – 89 BBCH 19 BBCH 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 B BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 BBCH 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 H 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 BBCH 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 BBCH 19 BBCH 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 BBCH 19 BBCH 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 x 2 – 2,5 x 3 – 3,5 x 4 x 4 x 4 + + JETZT UMSWITCHEN! Die kluge Entscheidung für eine gesunde Ernte! ERHÄLTLICH AUCH IM KOSTENGÜNSTIGEN KENJA® + PROBLAD® PACK! +
24 Unsere FungizidEinsatzempfehlungen ÖKOLOGISCH Austrieb 1. Vorblüte 2. Vorblüte BBCH Stadien BBCH 00 – 09 BBCH 11 – 15 BBCH 15 – 61 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 B BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 19 BBCH 53 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 19 BBCH 53 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 19 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 19 BBCH BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 19 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 BBCH 00 BBCH 01 BBCH 05 BBCH 07 BBCH 12 BBCH 13 Aufwandmenge (Faktor) x 1 x 1,5 x 2 Peronospora + + + Oidium MICROTHIOL® WG MICROTHIOL® WG MICROTHIOL® WG Botrytis Roter Brenner Phomopsis MICROTHIOL® WG MICROTHIOL® WG ESCA
25 Blüte/ Abgehende Blüte Nachblüte Vor Traubenschluss Nach Traubenschluss Abschluss BBCH 61 – 69 BBCH 71 – 73 BBCH 73 – 77 BBCH 79 BBCH 83 – 89 BBCH 19 BBCH 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 B BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 BBCH 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 H 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 BBCH 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 BBCH 19 BBCH 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 BBCH 19 BBCH 53 BBCH 57 BBCH 69 BBCH 71 BBCH 73 BBCH 75 BBCH 79 BBCH 81 BBCH 89 x 2 – 2,5 x 3 – 3,5 x 4 x 4 x 4 + + • Verbessert die Wirkung von Kontaktfungiziden gegen Echten und Falschen Mehltau • Sehr gut pflanzenverträglich • Im ökologischen Weinbau einsetzbar
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27 Herbizide
28 Herbizide Jan Feb Mar Apr Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez Vorteile • Breites Wirkungsspektrum • Lange Dauerwirkung • Flexibel in der Mischung Wirkungsweise Der Wirkstoff Flazasulfuron wird von den keimenden Unkräutern über das Hypokotyl und die Wurzeln aufgenommen und ist vor allem im Vorauflauf wirksam. Nach der Ausbringung bindet der Wirkstoff sich in den oberen Bodenschichten (ca. 5 cm) an organisches Material und gelangt nur durch Trockenheitsrisse und Bodenbearbeitung tiefer in den Boden. Anwendungsempfehlung • E insatz ab dem 4. Standjahr möglich. • Keine Anwendung im Jahr vor einer Neuanpflanzung. • Überdosierung und Abdrift vermeiden. • Im Vorauflauf, also auf unkrautfreien Boden, ist eine Solo-Anwendung möglich • I m Nachauflauf empfiehlt sich eine Tankmischung mit Quickdown oder einem glyphosat-haltigen Produkt. • D ie Aufwandmenge kann reduziert werden – dadurch vermindert sich allerdings die Wirkungsdauer. Optimaler Einsatztermin Unkrautbekämpfung flexibel und dauerhaft WIRKSTOFF (HRAC) 250 g/kg Flazasulfuron (2) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Einj. zweikeimbl. Unkräuter, Einj. einkeimbl. Unkräuter KULTUR Kelter- und Tafeltrauben WIRKUNGSWEISE Blatt- und Bodenwirkung ANWENDUNGSZEITPUNKT 01. April bis 30. Juni AUFWANDMENGE 150-200 g/ha in 200-400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 1 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT 90 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 50 g, 200 g MEHR INFORMATIONEN HIER:
29 Herbizide Vorteile • Natürlicher Wirkstoff mit hervorragendem Umweltprofil • Sehr schnelle Wirkung • Keine Einschränkung in Bezug auf Rebsorte oder Standjahr Wirkungsweise Der Wirkstoff Pelargonsäure wird aus Pflanzenölen gewonnen und zerstört die äußerste Schicht grüner Pflanzenzteile innerhalb kürzester Zeit. Dadurch verdunstet die Pflanze an dieser Stelle unkontrolliert Wasser und das getroffene Gewebe wird braun (Abbrenner). Er ist sowohl zum Entfernen der Stocktriebe als auch zur Bekämpfung von Unkräutern zugelassen. Da es keine Einschränkungen in Bezug auf Rebsorte und Standjahr gibt, ist Beloukha sehr flexibel einsetzbar. Anwendungsempfehlung • Stocktriebe und Unkräuter sollten nicht größer als 10 cm sein. • Es ist auf eine gute Benetzung der Zielflächen zu achten. • Empfohlene Anwendungskonzentration ist 6–8 %. • A m Tag der Anwendung sollten die Temperaturen 15 °C erreichen und idealerweise sollte intensive Sonneneinstrahlung folgen. • A bdrift auf nicht verholzte Rebteile ist zu vermeiden (keine Anwendung bei noch nicht verholzten Stämmchen). Optimaler Einsatztermin Natürliches Kontaktherbizid gegen Unkräuter & Stockaustriebe WIRKSTOFF (HRAC) 680 g/l Pelargonsäure (0) FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Entfernen von Stockaustrieben Einj. zweikeimbl. Unkräuter, Einj. einkeimbl. Unkräuter KULTUR Kelter- und Tafeltrauben WIRKUNGSWEISE Blattwirkung (Kontakt) ANWENDUNGSZEITPUNKT Stockaustriebe: BBCH 11 – 77 (max. 10 cm Trieblange) Anfang Fruhjahr bis Ende Sommer Stammbehandlung / mit Abschirmung / Reihenbehandlung Unkräuter: BBCH 00 – 77 mit Abschirmung / Reihenbehandlung AUFWANDMENGE 16 l/ha in 200 – 400 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 2 x pro Kultur und Jahr Abstand: mind. 14 Tage WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 10 l OHNE REBSORTEN & STANDJAHR- EINSCHRÄNKUNG! MEHR INFORMATIONEN HIER: Jan Feb Mar Apr Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez
30 Herbizide WIRKSTOFF (HRAC) 24,2 g/l Pyraflufen (14) + Formulierungshilfsstoff Toil® FORMULIERUNG EC SCHADORGANISMUS Entfernen von Stockaustrieben NEBENWIRKUNG1 Aufgelaufene Beikräuter werden miterfasst KULTUR Kelter- und Tafeltrauben (ab 3. Standjahr) WIRKUNGSWEISE Blattwirkung (Kontakt) ANWENDUNGSZEITPUNKT Nach dem Austrieb, nach erneutem Austrieb; bis 15 cm Trieblänge AUFWANDMENGE 0,4 l/ha (+ 1 l/ha Toil®) in 300–500 l/ha Wasser Stammbehandlung / mit Abschirmung / Reihenbehandlung Kultur/Objekt: nur in den Sorten Riesling und Dornfelder MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 2 x pro Kultur und Jahr Abstand: mind. 10 Tage WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 4 l + 10 l Toil®, 0,8 l + 2 l Toil® Vorteile • Reine Blattwirkung • Schnell wirksam • Kostengünstig Wirkungsweise Der Wirkstoff Pyraflufen ist ein klassischer „Abbrenner“: Getroffene grüne Pfanzenteile verbräunen und welken, aber der Wirkstoff dringt nicht tief in die Pflanze ein. Dadurch eignet er sich ideal für das Entfernen der Stocktriebe. Aber auch zweikeimblättrige Unkräuter, die bei einer Behandlung getroffen werden, werden von dem Wirkstoff erfasst – die Wirkung auf Gräser ist nicht so gut, da diese schwerer zu benetzen sind. Anwendungsempfehlung • Es ist auf eine gute Benetzung der Zielflächen zu achten. • Hohe Sonneneinstrahlung nach einer Behandlung verbessert die Wirkung. • Abdrift muss vermieden werden, um Schäden an Nicht-Ziel-Pflanzen zu verhindern. • D erzeit ist die Anwendung nur in folgenden Rebsorten genehmigt: Riesling & Dornfelder Optimaler Einsatztermin Breit. Blattaktiv. Besser. Gegen Stockaustriebe in Reben Jan Feb Mar Apr Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez MEHR INFORMATIONEN HIER:
31 Notizen
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33 Insektizide
34 Insektizide WIRKSTOFF (IRAC) 540 g/kg Bacillus thuringiensis subsp. kurstaki ABTS-351 (11A) FORMULIERUNG WG SCHADORGANISMUS Freifressende Schmetterlingsraupen KULTUR Kelter- und Tafeltrauben WIRKUNGSWEISE Fraßmittel ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden erster Symptome/ Schadorganismen. Ab L1 Larvenstadium AUFWANDMENGE 1 kg/ha in 400–1.000 l/ha Wasser MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 3 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 1 kg Vorteile • Kurze Wartezeit • Breites Wirkungsspektrum • Reduzierte Resistenzbildung durch Bt-Toxin Mix Wirkungsweise Produkte auf Basis von Bacillus thuringiensis-Toxinen haben sich bewährt und werden erfolgreich im ökologischen wie konventionellen Anbau eingesetzt. Die Traubenwicklerlarven nehmen die Toxine beim Fressen auf und daher sollte eine Behandlung unmittelbar vor dem Schlupf erfolgen. Eine Vielzahl von B.t.-Produkten sind in Deutschland zugelassen – aber kein anderes Produkt hat diese gleichmäßige Mischung aus 4 verschiedenen B.t.-Toxinen, die eine einzigartige Wirkungssicherheit verspricht. Anwendungsempfehlung • B ehandlungen sollten nur bei Temperaturen > 12 °C erfolgen, da die Raupen bei niedrigeren Temperaturen nicht so aktiv sind und somit weniger Wirkstoff aufnehmen. • Eine gute Benetzung ist entscheidend für einen guten Bekämpfungserfolg. • D er pH-Wert der Spritzbrühe sollte kleiner als 8 sein, da die Toxine ansonsten negativ beeinflusst werden könnten. Biologisch. Zukunft. Sichern. Die Mischung machts! Schädling Cry 1Aa Cry 1Ab Cry 1Ac Cry 2A Herbst-Heerwurm – – Kohleule – – Kohlschabe – Bekreuzter Traubenwickler Wickler-Arten Aschgraue Höckereule Baumwoll-Kapseleule Tomatenminiermotte Maiszünsler mediterrane Maiszünsler 39% 15% 23% 22% Die 4 verschiedenen BTToxine in DiPel® DF sorgen für maximale Wirkung MEHR INFORMATIONEN HIER:
35 Insektizide WIRKSTOFF (IRAC) 240 g/l Tebufenozid (18) FORMULIERUNG SC SCHADORGANISMUS Einbindiger Traubenwickler Bekreuzter Traubenwickler Rhombenspanner, Springwurm Eulenarten (Noctuidae) KULTUR Kelter- und Tafeltrauben WIRKUNGSWEISE Fraßmittel ANWENDUNGSZEITPUNKT Wickler ab Schlüpfen der ersten Larven Rhombenspanner, Springwurm & Eulenarten bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen BASISAUFWAND 0,2 l/ha MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 3 x pro Kultur und Jahr Abstand: je nach Schadorganismus WARTEZEIT 21 Tage BIENENSCHUTZ B4 PACKUNGSGRÖSSE 1 l Mimic® Insektizid mit breiter Zulassung Vorteile • Breite Zulassung • Nützlingsschonend • Günstig Wirkungsweise Mimic® enthält den Wirkstoff Tebufenozid, der als Häutungsbeschleuniger bei Traubenwicklern, Rhombenspannern und Springwurm funktioniert. Die Larven nehmen ihn über den Fraß auf, kurz darauf kommt es zum Fraßstopp und die weitere Entwicklung des Insekts wird gestört. Aufgrund der sehr spezifischen Wirkungsweise ist der bevorzugte Anwendungszeitpunkt kurz vor dem Schlupf der Larven bzw. bei überwinternden Larvengenerationen möglichst gegen junge Larvenstadien. Anwendungsempfehlung • B ehandlungen sollten nur bei Temperaturen > 12 °C erfolgen, da die Raupen bei niedrigeren Temperaturen nicht so aktiv sind und somit weniger Wirkstoff aufnehmen. • F ür jeden Schädling ist der optimale Behandlungszeitpunkt in Bezug auf seinen Lebenszyklus zu wählen. • Eine gute Benetzung ist entscheidend für einen guten Bekämpfungserfolg. Gut getarnte Raupe des Rhombenspanners im Weinberg MEHR INFORMATIONEN HIER:
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37 Spezialprodukte, Spritzenreiniger & Schaumfrei
38 Sonstige WIRKSTOFF 40% Rhamnolipid SPJ 202 (max. 12 Gew.-% Rhamnolipide) 5% Citrate FORMULIERUNG Wasserlösliches Konzentrat (SL) SCHADORGANISMUS Steigert die Wirksamkeit von Kontaktfungiziden gegen Echten und Falschen Mehltau WIRKUNGSWEISE Verbessert die Verteilung des Wirkstoffs auf der Pflanzenoberfläche und steigert die Wirkung auf die Zoosporen AUFWANDMENGE 0,5 – 1 l in 100 l Wasser PACKUNGSGRÖSSE 5 l Vorteile • Verbessert die Wirkung von Kontaktfungiziden gegen Echten und Falschen Mehltau • Sehr gut pflanzenverträglich • Im ökologischen Weinbau einsetzbar Wirkungsweise Rhaponil® SL enthält Rhamnolipide, ein Biotensid, dass durch mikrobielle Aktivität von Bakterien gewonnen wird. Daher ist es auch im ökologischen Anbau einsetzbar und die Produktion besonders nachhaltig, da auf die Verwendung von Palm- oder Mineralöl verzichtet wird. Mit seiner hohen Grenzflächenaktivität verbessert Rhaponil SL die Verteilung des Wirkstoffs auf der Pflanzenoberfläche und steigert somit die Wirksamkeit vor allem von Fungiziden. Darüber hinaus verbessern die enthaltenen Protein-PolysaccharidKomplexe die Anhaftung an der Pflanze. In ersten Versuchen war vor allem die verbesserte Wirkung von Kontaktfungiziden (wie z.B. Kupferpräparaten) gegenüber Falschen Mehltaupilzen offensichtlich (siehe Versuch Hochschule Geisenheim) Zusatzstoff für verbesserte Wirkung gegen Falschen Mehltau MEHR INFORMATIONEN HIER: Wirkungsgrad [%] (Stand 12.07./16.08.2016) 80 60 40 20 0 Folpet (2 kg) Cuprozin® (3 kg Reinkupfer/ha) Cuprozin® (2 kg Reinkupfer/ha) WG Traube 12.07. WG Traube 16.08. Cuprozin® (2 kg Reinkupfer/ha) + Rhaponil® SL Wirkungssteigerung bei Kupferminimierung Versuch: Hochschule Geisenheim University, 2016 Dreifacher Wirkungsgrad
39 Sonstige Die Wirkungssteigerung gegen Falschen Mehltau konnte in eigenen Versuchen bestätigt werden, wie hier 2022 mit unterschiedlichen Gesamtreinkupfermengen pro ha. Der Einsatz von 1kg Reinkupfer in Tankmischung mit Rhaponil war am Ende ähnlich wirksam, wie 3 kg Reinkupfer. Anwendungsempfehlung Empfohlene Anwendungskonzentration: 0,6% unter Beachtung der maximal zugelassenen Aufwandmenge. Rhaponil® SL immer als letzte Komponente in den Tank geben. Wirkungssteigerung bei Kupferminimierung Versuch: Eurofins in Spiesheim 2022 Wirkungsgrad [%] (Stand 08.07.2022) WG Blatt WG Traube 100 80 60 40 20 0 Cu (1 kg) Cu (2 kg) Cu (3 kg) Cu (4 kg) Cu (1 kg) + Rhaponil® SL Hinzu kommt, dass auch die Wirkung von nicht-formulierten Bikarbonaten gegen Echtem Mehltau auf ein Niveau verbessert werden konnte, dass an die Wirkung von Kumar heranreicht: Wirkungssteigerung bei Bikarbonaten Versuch: Eurofins in Spiesheim 2025 Wirkungsgrad [%] 10.07. 30.07. 100 80 60 40 20 0 Bikarbonat Kumar® Bikarbonat + Rhaponil® SL
40 Sonstige WIRKSTOFF 29,7 g/kg Eisen-III-phosphat FORMULIERUNG RB (Nasspressung) SCHADORGANISMUS Nacktschnecken ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen AUFWANDMENGE 5–7 kg/ha Flächenbehandlung MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 4 x pro Kultur und Jahr WARTEZEIT F PACKUNGSGRÖSSE 20 kg • In der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau in Deutschland gelistet • Sehr gute Regen- und Schimmelfestigkeit • Sehr hohe Pelletdichte (ca. 60 Pellets/m²) • Keine Rückstände, keine Wartezeiten, oder zeitlichen Einschränkungen zwischen den Anwendungen WIRKSTOFF 40 g/kg Metaldehyd FORMULIERUNG RB (Nasspressung) SCHADORGANISMUS Nacktschnecken ANWENDUNGSZEITPUNKT Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen AUFWANDMENGE 5 kg/ha Flächenbehandlung MAX. ANZAHL ANWENDUNGEN 5 x pro Kultur und Jahr Abstand: mind. 5 Tage WARTEZEIT F (Weinbau) PACKUNGSGRÖSSE 5 kg, 20 kg • Maximale Lockwirkung • Sehr hohe Regenfestigkeit • Beste Streueigenschaften Der Schneckenköder mit innovativem Extrakt Das natürliche AllWetter-Schneckenkorn Die einzigartige Formulierung enthält Auszüge aus der Rapspflanze. Denn Forschungen zeigen: Duft und Geschmack von Rapspflanzen wirken besonders anziehend auf Schnecken. STREUTABELLEN HIER:
41 Spritzenreiniger & Schaumfrei INHALTSSTOFFE ≥ 30 % Phosphate, < 5 % anionische Tenside FORMULIERUNG WG AUFWANDMENGE (ROUTINE) Tankreinigung innen: 100 g in 100 l Wasser Tankreinigung außen: 25 g in 10 l Wasser Hochdruckreinigung: 50 g in 10 l Wasser Die Spritzenreinigung sollte nach jedem Einsatz erfolgen AUFWANDMENGE (EINLAGERUNG) Tankreinigung innen: 200 g in 100 l Wasser Tankreinigung außen: 50 g gelöst in 10 l Wasser, Nicht spülen, bis das Gerät wieder benutzt wird. AGROCLEAN® hinterlässt einen Schutzfilm im Gerät, um es gegen Korrosion zu schützen. Mit Frostschutz mischbar. AUFWANDMENGE ANDERE MASCHINEN Handreinigung / Hochdruckreinigung 50 g in 10 l Wasser PACKUNGSGRÖSSE 1 kg Tankreinigung leicht gemacht Vorteile • Hervorragende Reinigung (Schutz vor Spritzschäden) • Universell und einfach einsetzbar • 3-fach Wirksystem: Lösen, transportieren & schützen • Kurze Einwirkzeit (10 – 45 min) • Nicht aggressiv, aber antikorrosiv INHALTSSTOFFE 33 % Polydimethylsiloxan FORMULIERUNG SL AUFWANDMENGE 1,4 ml in 100 l Wasser Spritzbrühe wie gewohnt ansetzen und anschließend 1,4 ml/ 100 l Spritzlösung proagro Schaumfrei zugeben. Bei stark schäumenden Stoffen einige Spritzer auf den vorhandenen Schaum geben. Dieser verliert umgehend die Stabilität und fällt zusammen. PACKUNGSGRÖSSE 250 ml, 1 l Vorteile • Verminderung der Schaumbildung • Deutliche Zeitersparnis • Vielseitig einsetzbar Entschäumt schnell und sicher Schaumfrei proagro Gründe für die Schaumbildung • Chemisch bedingt • Zu viele Komponenten im Tank • Schlechte Formulierung der verwendeten Pflanzenschutzmittel • Spritzmittelreste von der letzten Spritze • Schnelle Wassereinspeisung • Verschiedene Düngermischungen MEHR INFORMATIONEN HIER: MEHR INFORMATIONEN HIER:
42 Zusatzstoffe Vorteile • Wasserenthärtung (Ca- und Mg-Ionen) • Absenkung des pH-Wertes • Absicherung der Wirkungsgrade Wann ist eine Wasserkonditionierung sinnvoll? Der Wassertropfen transportiert das Pflanzenschutzmittel. • Hartes Wasser vermindert die Wirkstoffleistung • Falscher pH-Wert begünstigt den Wirkstoffabbau Fast alle Pflanzenschutzmittel bevorzugen Wasser mit geringem Härtegrad und einem pH-Milieu von 5,5. Ganz besonders profitieren die folgenden Wirkstoffe bzw. Wirkstoffgruppen: Glyphosate, Insektizide (z.B. Pyrethroide), Herbizide (z.B. FOPs, DIMs, DENs, Phenmedipham). Testen Sie Ihr Spritzwasser und optimieren Sie es mit Spray Plus® Für die korrekte Dosierung sollte jede Wasserquelle einmalig mittels pH-Wert oder Wasserhärte-Grad getestet werden. 4.5 5.0 5.5 6.0 6.5 7.0 7.5 8.0 8.5 9.0 Kein Spray Plus® 50 130 260 330 360 Beratung anfordern! Dosierung von Spray Plus® in ml/1000 l Wasser Anzahl roter Felder des dH Teststreifens: = Wasserhärte oder Wert des Wasserversorgers Aufwandmenge Spray Plus® in ml/1000 l Wasser 1 > 5°dH 130 2 > 10°dH 220 3 > 15°dH 300 4 > 20°dH 360 5 > 25°dH Beratung anfordern! • Spray Plus® ist grundsätzlich mit allen gängigen Pflanzenschutzmitteln und Blattdüngern mischbar und in allen Kulturen verträglich. • Hinweise der Mischpartner beachten und die Dosierung abschließend kontrollieren. • Vor Produkteinsatz sind die Anwendungshinweise in der Gebrauchsanleitung zu beachten. Der Wasserkonditionierer WIRKSTOFF Monocarbamid Dihydrogen Sulfat ZWECKBESTIMMUNG Wasserkonditionierer WIRKUNGSWEISE Bindung von Kationen bei hartem Wasser und Optimierung des pH-Wertes auf 5,5 EINSATZGEBIETE Mischung mit Herbiziden, Insektiziden und Fungiziden in allen Kulturen AUFWANDMENGE 50–360 ml/1000 l Wasser (in Abhängigkeit der Wasserhärte und des pH-Wertes) PACKUNGSGRÖSSE 5 l ZULASSUNGSDETAILS UVM. Siehe Kulturempfehlungen und QR-Code ® MEHR INFORMATIONEN HIER: 100 % WIRKSTOFF FÜR 100 % WIRKUNG! pH-Wert des Wassers mit Hilfe von pH-Messstreifen und der Dosiertabelle ermitteln: pH-WertTeststreifen (3 Felder in bunt) kurz in reinem Wasser eintauchen, abschütteln und pH-Wert ablesen. Härtegrad des Wassers mit Hilfe von dH-Messstreifen und der Dosiertabelle ermitteln: dH-Teststreifen (5 Felder in blau) kurz in reines Wasser eintauchen, abschütteln und nach ca. 1 Min. das Ergebnis ablesen.
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